1. Männer
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Presse- und Spielberichte

des Jahres 2024

Presseartikel von Torsten Gottschalk und Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 06.02.2024)

 

SV Blau-Weiß und Trainer Heil gehen getrennte Wege

Ex-Coach bleibt Perleberger Klub als Mitglied und Schiedsrichter erhalten

Die Handballer von Blau-Weiß Perleberg während einer Auszeit.

Links Trainer Wolfgang Heil im Gespräch mit Spieler und

Abteilungsleiter Marcel Domagala (7). Foto: Torsten Gottschalk

 

Wolfgang Heil ist seit der vergangenen Woche nicht mehr Trainer bei den Handballern vom SV Blau-Weiß Perleberg. Dies bestätigte Handball-Abteilungsleiter Marcel Domagala auf „Prignitzer“-Nachfrage.
„Es sind mehrere Faktoren zusammengekommen. Unsere und seine Vorstellungen haben sich nicht gedeckt. Es hat auf beiden Seiten nicht gepasst. Wir sind aber im Guten auseinander gegangen, haben uns einvernehmlich getrennt“, erklärt Domagala.
Er bestätigte aber auch, dass Wolfgang Heil weiter Mitglied des SV Blau-Weiß Perleberg ist und auch als Schiedsrichter für den Verein aushelfen will. Der Perleberger Abteilungsleiter vergaß aber nicht, sich bei Heil, der erst im Juli des vergangenen Jahres als neuer Trainer vorgestellt wurde, zu bedanken. „Wolfgang hat uns in den letzten Monaten sehr geholfen, die Mannschaft weiterzuentwickeln.“
Wolfgang Heil stimmte dieser Version der Trennung nicht ganz zu. „Ich habe schriftlich gekündigt. Meine Hilferufe, um eine Optimierung zu erreichen, die Sache mit dem notwendigen Ernst anzugehen, sind nicht nach außen durchgedrungen“, sagt er, als wir ihn mit der Aussage des Abteilungsleiters konfrontierten.
Heil signalisiert Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit im Verein
Auch der ehemalige Trainer betont nachdrücklich, dass sich beide Seiten nicht im Bösen trennen. „Ich möchte hier auf keinen Fall schmutzige Wäsche waschen. Wenn man mich bei Blau-Weiß Perleberg braucht, mache ich mit“, signalisiert Wolfgang Heil die Bereitschaft zu einer weiteren Mitarbeit im Verein.
Leicht ist ihm die Trennung nicht gefallen. Das ist aus den weiteren Worten von Wolfgang Heil, der die Mannschaft zusammen mit Mirko Helmdach coachte, herauszuhören. „Wir haben neue Akzente gesetzt. Das hat in der ersten Halbserie nicht ganz geklappt. Der Sieg in Pritzwalk hat gezeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Es wurde immer besser. Das Konzept hat gepasst. Das ist ein Verdienst von Mirko Helmdach und mir. Und ich war so stolz, wie die Spieler das gegen den PHC umgesetzt haben. Aber Erfolg ist kein Selbstläufer. Das fängt beim Training an“, meint er.
Schon beim Derby gegen den PHC Wittenberge (29:29) am vergangenen Samstag saß Heil nicht mehr auf der Trainerbank, schaute sich das Spiel in der Wittenberger OSZ-Halle aber von den Zuschauerrängen aus an. Die Blau-Weißen wurden stattdessen gemeinsam von Robert Neudmann, Aaron Meseck und Fabian Seifert betreut. Co-Trainer Mirko Helmdach weilte im Urlaub.
Bis zum Ende der Saison wollen die Perleberger den Trainerposten mit Akteuren aus den eigenen Reihen besetzen. „Wir haben genug erfahrene Kräfte“, sagt Marcel Domagala, bestätigt aber, dass man für die kommende Saison auf der Suche nach einem Coach ist.

Punktspielberichte vom 03.02.2024

 

Männer II

Presseartikel von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 06.02.2024)

 

Perleberg II jubelt

Sieg im kleinen Derby

 

Während es im Prignitz-Duell in der Landesliga keinen Sieger gab, durfte im kleinen Derby in der Kreisliga der SV Blau-Weiß Perleberg II jubeln. Das Team entführte mit dem 29:25 (12:11) zwei Punkte vom PHC Wittenberge II aus der OSZ-Halle.
Mit dem dritten Sieg im fünften Saisonspiel bleiben die Perleberger mit 6:4 Punkten zunächst auf Rang zwei hinter der SGH Elektronik Kyritz (6:0). Dahinter folgen mit Hansa Wittstock 1919 II (4:2) und HC Neuruppin II (4:4) zwei Teams, die bislang weniger Spiele als die Blau-Weißen absolviert haben. Der PHC Wittenberge II (0:10) wartet nach bislang fünf Begegnungen noch auf den ersten Punkt.
Dabei begann es für die Gastgeber recht gut. Sie gingen 4:1 (9.) gegen die Rolandstädter in Führung. Zur Pause lag der PHC II knapp zurück, erzielte nach Wiederanpfiff das 12:12. Dann gelang den Perlebergern die Vorentscheidung. Nach einem 10:3-Lauf stand es 15:22 (45.). Die PHC-Reserve kam noch einmal bis auf drei Treffer heran (23:26/57.), zu mehr reichte es nicht.


Torschützen Wittenberge:
Tobias Stolzki (7), Marlon Hamel (5), Janis Löther (4), Lennart Otto Zierau (3),

Jonah Fürll (2), Christoph Schmidt (2), Michael Dier (1), Daniel Schermer (1)


Torschützen Perleberg:

Robert Neudmann (7), Oliver Woelke (5), David Jason Anwand (4), Tim Richter (4),

Philip-Oliver Nagel (3), Michael Pehlke (2), Michael Franke (2), Mirko Großer (1),

Gordon Wudke (1)

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Männer I

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 05.02.2024)

 

Prignitz-Derby mit dramatischem Ende

PHC Wittenberge und Blau-Weiß Perleberg trennen sich

nach umkämpften Spiel 29:29 (15:15)

Martin Giske (am Ball) war mit sieben Treffern bester Schütze beim PHC.

Auch Perlebergs Marcel Domagala (7) kann in dieser Szene den Torabschluss

des Wittenberger Rückraumschützen nicht verhindern.  Foto: Torsten Gottschalk

 

Das Prignitz-Derby in der Handball-Landesliga Nord-West zwischen den Herren vom PHC Wittenberge und Blau-Weiß Perleberg hielt, was es im Vorfeld versprach. Als Sieger ging der
Handballsport hervor.
Martin Giske vom PHC Wittenberge und der Perleberger Marcel Domagala haben schon zahlreiche Handball-Derbys gegeneinander bestritten. Das letzte Duell am vergangenen Samstag in der proppevollen Wittenberger OSZ-Halle wird den beiden Routiniers sicher noch länger im Gedächtnis bleiben, entwickelte sich die Partie doch zu einem echten Krimi. Mit der Punkteteilung konnten Giske und Domagala nach dem letztendlich dramatischen 29:29 (15:15) ganz gut leben.
Domagala, der nach dem bis zur Schlusssekunde hoch spannenden Spiel noch mit Krämpfen zu kämpfen hatte, war hin- und hergerissen. „Am Ende war es ein bisschen ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben“, spielte der Perleberger auf den von Sebastian Lux beim Stand von 29:28 für Perleberg vergebenen Siebenmeter 19 Sekunden vor Spielende an, der den Ausgleich für den PHC durch Sebastian Könning unmittelbar vor dem Abpfiff erst noch ermöglichte.
Von einem Vorwurf an „Luxer“, der zuvor schon vier Siebenmeter verwandelt hatte und zusammen David Jason Anwand (beide 7 Treffer) zum besten Schütze der Blau-Weißen avancierte, war Domagala hingegen ganz weit entfernt. „Wir hätten zuvor ja auch einige andere Chancen nutzen können. Für uns war es trotzdem ein Punktgewinn, mit dem keiner gerechnet hat. Wir haben mit den Leuten, die wir zur Verfügung hatten, attraktiven Handball gespielt“, meint Marcel Domagala, der selbst sechs Tore beisteuerte.
Die Nummer sieben der Perleberger sah das furchtlose Auftreten seines Teams gegen den im Hinspiel noch mit 35:29 siegreichen Favoriten als einen weiteren Grund für die Überraschung an. „Und unsere Fans haben alles gegeben und uns sehr gut unterstützt.“
Auch Martin Giske war nach der aufreibenden Partie fix und fertig. Der mit sieben
Toren treffsicherste Schütze beim PHC sprach hinterher eher von einem gewonnenen Punkt. „Wir haben bis zum Schluss dran geglaubt. Und der letzte Spielzug von uns zum Ausgleich war genauso gewollt“, erklärt der 33-Jährige, gab aber auch zu, dass sich die zehnwöchige Spielpause nicht unbedingt förderlich auf das Wittenberger Spiel ausgewirkt hat. „Wir sind im Angriff und in der Abwehr nicht so richtig in Tritt gekommen. Da war schon noch reichlich Sand im Getriebe.“
Trotzdem war der Wittenberger froh, dass zumindest seine persönliche Serie gehalten hat. „Ich habe in den vergangenen 16 Jahren noch nie ein Derby verloren. Heute war ich aber kurz davor“, so Giske, der den Gästen auch ein Lob ausstellte. „Die haben das gut gemacht und ihre Chancen genutzt.“ Auch die Stimmung in der Halle habe laut Giske beiden Teams geholfen. „Dass wir nicht gewonnen haben, lag ganz allein an uns“, sagt Giske, der nach eigener Aussage aus der positiven Entwicklung der jungen Spieler beim PHC seine Motivation zieht.
Von der überwiegend fairen Stimmung auf und neben der Platte war PHC-Trainer Martin Hückel mächtig angetan. „In meinen Augen war die Atmosphäre Werbung für den Handballsport in der Prignitz“, so Hückel, der mit dem Spiel seiner Mannschaft allerdings nicht wirklich zufrieden war. „Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davongekommen, da zumindest bis zum Ende des Spiels der Ehrgeiz stimmte. Perleberg hat eine gute Leistung gezeigt und uns alles abverlangt.“
Nicht nur für den PHC-Coach war der Trainingsrückstand der Wittenberger nach der langen Spielpause unübersehbar. „Wir kamen nie zu der Leichtigkeit, die wir Ende der Hinrunde gezeigt haben“, sagt Hückel, der auch die vielen technischen Fehler, Fehlwürfe und das Agieren in Abwehr und Angriff monierte. Am Ende war der PHC-Coach froh, dass es für sein Team wenigstens noch zu einem Punkt reichte.


PHC Wittenberge: Dehnert, Glatz - Giske (7 Tore), Fieseler (3), Könning (5), Prieß (2), Zierau, Kolzer, Naumann (1), Timpe (2), H. Walter (2), Schwarz (1), Ludewig (2), Poppe (4)


Blau-Weiß Perleberg: B. Ress, Cosoi – Köhler (3), Hampel (2), Pehlke, Domagala (6), Lux (7), Woelke (1), Tietz (2), Nagel, Knöller, Anwand (7), Siewert, Franke


Spielfilm: 2:0 (2.), 2:5 (9.), 6:9 (16.), 13:13 (27.), 15:15 (HZ),

 20:18 (40.), 24:25 (51.), 27:29 (58.), 29:29 (60.).

Männer I - Punktspielbericht vom 20.01.2024

 

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 22.01.2024)

 

Die Überraschung knapp verpasst

Männer von Blau-Weiß Perleberg unterliegen Spitzenreiter

SV 63 Brandenburg-West II mit 28:29

Perlebergs Torhüter Niels Rüdiger-Gottschalk zeigte eine bärenstarke Leistung.

Foto: Torsten Gottschalk

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben in der Landesliga Nord/West eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Nach der zweimonatigen Punktspielpause verlor das ersatzgeschwächte Team ihr Heimspiel am Samstag in der Rolandhalle gegen den klaren Favoriten und ungeschlagenen Tabellenführer SV 63 Brandenburg-West II mit 28:29 (13:13). Dabei war für die Blau-Weißen vor 130 Zuschauern zumindest ein Punkt durchaus drin.
Die Reaktionen nach dem von Toralf Hampel, mit neun Toren ansonsten bester Schütze bei den Gastgebern, in der Schlusssekunde vergebenen Siebenmeter sprachen Bände. Bei den Perlebergern schlug man reihenweise die Hände vor das Gesicht. Mancher der Blau-Weißen sackte noch auf dem Parkett der Rolandhalle enttäuscht zusammen und musste mit ansehen, wie die Brandenburger das Feld stürmten und ihren hart erkämpften Sieg feierten.
Verdient hätten sich die stark ersatzgeschwächt auflaufenden Perleberger, bei denen der etatmäßige Torhüter Cezar-Cosmin Cosoi mangels Alternativen sogar als Kreisläufer agieren musste, einen Punkt allemal. Dass sein Team den in der 52. Spielminute erstmals in Führung gehenden Tabellenführer sogar am Rande einer Niederlage brachte, hatte nach Meinung von Co-Trainer Mirko Helmdachs gleich mehrere Ursachen. „Wir haben über weite
Strecken konzentriert gespielt. Vielleicht hatte Brandenburg auch nicht seinen besten Tag oder hat es sich hier einfacher vorgestellt und uns unterschätzt. Und dann hat Niels Rüdiger-Gottschalk eine ganz starke Torhüterleistung gezeigt.“
Die nach den EM-Spielen der Nationalteams obligatorische Ehrung für den „Player of the Match“ hätte in Perleberg Blau-Weiß-Torhüter Rüdiger-Gottschalk verdient gehabt. Reihenweise entschärfte der Keeper beste Chancen der Gäste, parierte sogar einen Siebenmeter. Mit seiner eigenen Leistung war Rüdiger-Gottschalk dann auch „sehr zufrieden“, lobte aber auch seine Teamkollegen. „Wir haben gemerkt, dass gegen Brandenburg was zu holen ist. Dass es so eng wird, hätten wir aber nicht gedacht. Schade, dass es mit dem Punkt nicht geklappt hat“, meinte der Torhüter und fügte hinzu: „Mit der Einstellung sollten wir in die nächsten Spiele gehen. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“
Apropos Handball-Europameisterschaft in Deutschland: Die hatte sogar Auswirkungen auf das Spiel der Perleberger. „Die angesetzten Schiedsrichter haben am Donnerstag abgesagt. Wir haben dann bei den spielfreien Pritzwalkern angefragt, ob sie nicht einspringen können“, erklärt Helmdach. Aber auch die Schiedsrichter Sebastian Wienke und Sven Vierjahn wollten das abendliche Spiel der Deutschen gegen Österreich sehen. „Deshalb haben wir eine Viertelstunde früher angefangen“, erklärt Mirko Helmdach die veränderte Anwurfzeit.


Perleberg: Rüdiger-Gottschalk, B. Ress – Wudke, Hampel (9), Lux (6), Cosoi, Tietz (2), Anwand (4), Siewert, Neudmann (7), Richter


Spielfilm: 2:0 (2.), 3:3 (5.), 6:3 (8.), 11:7 (21.), 13:13 (HZ) – 18:14 (38.), 20:20 (45.), 24:22 (47.), 26:28 (55.), 28:29 (60.).

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