1. Männer
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Presse- und Spielberichte

des Jahres 2022

Punktspielbericht vom 17.09.2022

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 19.09.2022)

 

Souveräner Auswärtssieg

PerlebergerLandesliga-Handballer bezwingen Finowfurt 40:31

Mirko Helmdach war gegen Finowfurt einmal mehr treffsicherster
Schütze der Perleberger. Foto: Torsten Gottschalk

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberger haben in der Landesliga Nord ihre Auswärtsaufgabe souverän gemeistert und ihre Tabellenführung untermauert. Beim 40:31 (20:17)-Erfolg beim Finowfurter SV war Routinier Mirko Helmdach mit 16 Treffer erfolgreichster Schütze der Rolandstädter.
Die ohne einige Stammkräfte angereisten Prignitzer geriete gegen die routinierten Gastgeber nach knapp zwei Minuten in Rückstand. Es sollte aber die einzige Führung für Finowfurt im gesamten Spiel bleiben. Dass die Perleberger zur Halbzeitpause nur mit drei Toren in Front lagen, lag an ihrer Abschlussschwäche. „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch sehr schwer getan und einige hundertprozentige Chancen vergeben. Auch unsere Torhüter haben nicht so funktioniert. In der Pause haben wir dann aber wohl die richtigen Worte gefunden“,
berichtet Routinier Helmdach.
Nach dem Seitenwechsel lief es dann deutlich besser für die Gäste. Mit vier Toren in Folge brachte Mirko Helmdach sein Team in ruhiges Fahrwasser. In der 42. Minute lagen die Blau Weißen dann erstmals mit zehn Treffern vorn (20:30). „Mit dem Vorsprung im Rücken haben wir das dann souverän runtergespielt. Ich denke, dass es auf Grund der zweiten Halbzeit ein souveräner Sieg für uns war“, meinte Helmdach.


Blau-Weiß Perleberg:

Niels Rüdiger-Gottschalk, Sascha Domres – Mirko Helmdach (16 Tore), Sebastian Lux (7), Sören Dieme(2), Jonas Schulz(2), David Jason Anwand (4), Kevin Schwarz (5),

Markus Walter (1), Bastian Kell (2), Tim Richter (2).

 

 

LANDESLIGA NORD MÄNNER
Eberswalde II – Bernauer Bären II                 21 : 20
Finowfurter SV – Perleberg                              30 : 41
Oranienburger HC III – SV 1949 Eichstädt        -

1. B-W Perleberg 2 75 : 56 4:0
2. SV Eichstädt 1 29:25 2:0
 3.  Germania Milow       1     19:17     2:0
4. OHC III 1 28:27 2:0
5. Ebersw. II 2 48:48 2:2
6. Bernau II 3 82:77 2:4
7. PHC Wittenb. 1 25:29 0:2
8. HC Pritzwalk 1 22:36 0:2
9. Finowfurt 2 47:60 0:4

Erstes Punktspiel der Saison 2022/2023

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 05.09.2022)

 

Perleberg siegt souverän

34:26-Auftakterfolg der Blau-Weißen gegen Bernau

Der Perleberger Kreisläufer Gordon Wudke (mit Ball) erzielt hier
eines seiner beiden Tore. Foto: Oliver Knoll

 

Dem Chaos erfolgreich getrotzt - So lässt sich der Saisonauftakt der Landesliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg beschreiben. Beim 34:26 (16:12)-Erfolg
gegen die HSV Bernauer Bären II lief auf dem Parkett noch längst nicht alles rund. Das trifft auch auf die Umstände rund um das Spiel zu.
„Wir bedanken uns für die gute Organisation“, sagte der Perleberger Mirko Helmdach mit sehr viel Ironie. Der Grund: An einer Stirnseite der Rolandhalle sollte während der Sommerferien eine Tür eingebaut werden. Das hat nicht geklappt. Die Folge: Es klaffte ein Loch in der Wand. In der Halle waren somit nur zwei der drei Segmente zu benutzen. Deshalb hätte die Partie vielleicht gar nicht stattfinden können. Vor ein paar Tagen wurde das Loch provisorisch geschlossen. „Schade, dass der Freizeitsport und der Schulsport dadurch behindert werden“, fügte Helmdach hinzu.
Zudem war in der Halle die elektronische Anzeige ausgefallen. Und zu guter Letzt erfuhren die Perleberger am Freitag, dass vom Landesverband keine Schiedsrichter angesetzt sind, stattdessen sollten ein Perleberger und ein Bernauer pfeifen. Nun war aber nicht klar, ob die Gäste einen Unparteiischen dabei haben. Hatten sie am Ende nicht, so pfiffen Jörg Domagala und Wolfgang Heil.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Blau-Weißen sahen sich zu Beginn gegen die nur mit acht Spielern angereisten Bernauer in Rückstand (5:6/12.). Toralf Hampel sorgte dann für die erste Führung (7:6/16.), die bis zum Schluss nicht mehr abgegeben wurde. Zum ersten Mal ein wenig absetzen konnten sich die Perleberger beim 16:12-Halbzeitstand. Nach
dem Wechsel drückten die Gastgeber weiter aufs Tempo. Der ungefährdete 34:26-Sieg hätte bei mehr Konzentration im Abschluss deutlich höher ausfallen können.
„Bei der schlechten Trainingsbeteiligung sind wir froh über den Sieg zum Start. Das hat uns gut getan. Es war eigentlich eine bessere Trainingseinheit. Aber wir haben natürlich viele Chancen liegengelassen. Dafür gut gewechselt. Eines ist aber klar: In den kommenden Spielen ist eine Steigerung von Nöten“, erklärte Mirko Helmdach, der zusammen mit Stephan Schubert das Trainergespann der Blau-Weißen bildet.

 

Blau-Weiß Perleberg: Niels Rüdiger-Gottschalk, Cezar-Cosmin Cosoi, Benjamin Ress, Sascha Domres – Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (4), Mirko Helmdach (9),

Marcel Domagala (6), Sebastian Lux (4), Hagen Walhoefer (2), Philipp Tietz (1),

David Jason Anwand (2), Kevin Schwarz (4), Bastian Kell.

Ankündigung für die Saison 2022/2023

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 06.08.2022)

 

Eingespieltes Team mit Tempo

Kaum Veränderungen im Kader des Landesligisten SV Blau-Weiß Perleberg / Testpiele lassen noch auf sich warten

Auf den Schultern von Marcel Domagala (l., mit Ball.) und Mirko Helmdach (r.)

wird auch in der neuen Saison viel Verantwortung im Perleberger Spiel liegen.

Foto: Torsten Gottschalk

 

Noch vier Wochen bis zum Saisonstart bei den Handballern im Land Brandenburg. In lockerer Folge beleuchten wir die Situation der drei Landesligisten PHC Wittenberge, Blau-Weiß Perleberg und HC Pritzwalk. Nicht nur bei den ersten Mannschaften, es gibt auch einen Blick auf Frauen und Nachwuchsteams. Den Auftakt macht Blau-Weiß Perleberg.
Mit zwei Herren- und drei Nachwuchsteams starten die Perleberger in die am 4. September beginnende Saison. Mirko Großer , Abteilungsleiter der Blau-Weißen ist zufrieden. Vor allem mit dem Nachwuchs. „Wir haben Mannschaften in der B-, C- und D-Jugend. Und darunter sind auch Kinder da. Mal sehen, was sich daraus entwickelt“, sagt er. Vielleicht etwas in die Richtung der künftigen B-Jugend. Denn die - mit einigen vielversprechenden Talenten besetzt - holte noch als C-Jugend den Kreistitel 2021/22. Ein Frauenteam gibt es bei den Blau-Weißen derzeit nicht.
Bei den Landesligaherren gab es im Kader fast keine Veränderungen. Nicht mehr dabei ist Rene Neuschl. Der Routinier beendet seine Karriere. Das gilt ebenfalls für Torwart Philip-Oliver Nagel. Den Verein verlassen hat mit Andreas Ebeling ein weiterer Schlussmann. Die Perleberger befürchteten - bei zwei Herrenmannschaften im Spielbetrieb - Probleme auf der Position des Akteurs zwischen den Pfosten.
Doch Mirko Großer beruhigt und zählt die Namen Niels Rüdiger-Gottschalk, Sascha Domres, Steffen Engelmann, Benjamin Ress und Cezar-Cosmin Cosoi als mögliche Keeper auf. Letztgenannten zieht es im Moment wohl doch noch nicht nach Rumänien zurück.
Neuzugänge für eine Position außer der des Torwarts gibt es nicht „Wir sind eine eingespielte Truppe“, sagt der Abteilungsleiter über die Mischung aus Routiniers wie Mirko Helmdach, Marcel Domagala, Toralf Hampel oder Sebastian Lux mit den noch jungen, aber schon in der Landesliga erprobten Spielern wie zum Beispiel Fabian Seifert, David Jason Anwand oder Bastian Kell. Markenzeichen der Rolandstädter soll auch weiterhin der möglichst schnell Abschluss sein.
„Wenn uns alle die Stange halten und wir keine Einbrüche erleben, sollte ein Platz unter den ersten Drei schon unser Anspruch sein“, erklärte Mirko Großer. Damit wies er auf die Schlussphase der vergangenen Spielzeit hin. Dort hatten die Blau-Weißen durch drei Niederlagen in den abschließenden vier Partien eine bessere Position als am Ende Rang vier aus der Hand gegeben.
Jetzt gilt es aber, erst einmal in die neue Serie hineinzukommen. Die Vorbereitung gestaltet sich nicht leicht. „Es ist eine geringe Trainingsbeteiligung bislang“, berichtet Großer von sechs bis sieben Akteuren bei den Übungseinheiten. Es ist allerdings auch noch Ferien- und Urlaubszeit. „Aber so machen natürlich Testspiele vorerst keinen Sinn. Das lassen wir auf uns zukommen. Wir haben gute Kontakte und können kurzfristig reagieren“, ist sich der Abteilungsleiter sicher, noch das ein oder andere Vorbereitungsspiel austragen zu können.
Die Punktspiele in der neun Teams umfassenden Landesliga beginnen für die Perleberger am 4. September mit der Heimpartie gegen den HSV Bernauer Bären II. Im weiteren Verlauf folgen vier Derbys. Denn nach seinem Rückzug aus der Verbandsliga ist mit dem PHC Wittenberge neben dem HC Pritzwalk ein drittes Prignitzer Team in dieser Spielklasse. Das erste Derby lautet Perleberg gegen Pritzwalk am 1. Oktober und laut Spielplan kommt es am 5. November in der Wittenberger OSZ-Halle zum Duell PHC gegen SV Blau-Weiß.
Apropos Spielplan: Da richtet Mirko Großer einen großen Dank an Sebastian Wienke. Das Mitglied der Technischen Kommission (TK) des Handball Verbandes Brandenburg (HVB) und Trainer des HC Pritzwalk hat nach dem Erscheinen des Landesliga-Spielplans sehr zeitnah die Partien auf Kreisebene drumherum gepackt. Unnötige und zeitaufwendige Verhandlungen und Diskussionen über Ansetzungen mit und zwischen den Vereinen wurden so vermieden. „Da ist versucht worden, es den Vereinen mal leicht zu machen. Das war eine gelungene Aktion“, lobte Großer das TK-Mitglied ausdrücklich.

Punktspielberichte vom 30.04.2022

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 03.05.2022)

 

Titel und Aktion überstrahlen alles

Abwechslungsreiches Wochenende für den SV Blau-Weiß Perleberg

Der Perleberger Tobias Köhler (l.) in liebevoller Umarmung

durch die Eichstädter Abwehr.                    Foto: Oliver Knoll

Hinter den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg liegt ein abwechslungsreiches Wochenende. Nicht nur auf dem Parkett in der Rolandhalle. Dort absolvierten die Perleberger Herren zwei Punktspiele. Mit Licht und Schatten.

 

Die Landesligaherren des SV Blau-Weiß mussten sich im abschließenden Heimspiel der Saison Spitzenreiter SV Eichstädt 1949 mit 23:28 (9:12) geschlagen geben. Beste Werfer der Gastgeber waren Marcel Domagala (7), Toralf Hampel und Emil Esch ( je 5) sowie Fabian Seifert (4). „Hätten wir in Oranienburg gewonnen, wäre es gegen Eichstädt noch um etwas gegangen. Dann hätte auch Mirko Helmdach nach seiner Erkrankung mitgespielt“, sagte Abteilungsleiter Mirko Großer zu der Rolle von Helmdach. Der coachte diesmal das Team von der Bank aus.
Besser machte es Blau-Weiß II in der Kreisliga. Das Team schlug den bislang unbesiegten Spitzenreiter Schönower SV mit 30:24 (12:11). Erfolgreichste Perleberger Werfer: Hagen Walhoefer, David Jason Anwand ( je 7), Sören Dieme und Jonas Schulz ( je 5).

 

Männliche C-Jugend gewinnt Meistertitel


Große Freude herrschte bei der männlichen C-Jugend der Perleberger. Die gewann – angeführt von Bennet Krüger (14 Tore), Dustin Jay Roder (10) und Ole Starr (9) – durch ein deutliches 45:24 (22:11) beim ärgsten Rivalen PHC Wittenberge den Meistertitel in der Kreisliga.
Und dann gab es noch einen schönen Nachmittag für einige ukrainische Flüchtlinge in Wittenberge in der Funtasy World. „Einen großen Dank an das Team der Funtasy World für das Entgegenkommen beim Eintrittspreis, an den Omnibusbetrieb Hülsebeck für kostenlosen Bus zum Transport und an das Handballteam von Blau Weiß Perleberg und deren Zuschauern, ohne deren Spendenaktion dieses nicht möglich gewesen wäre“, sagte Mirko Großer.

Fröhliche Gesichter bei den ukrainischen und deutschen Teilnehmern

beim Ausflug in die Funtasy World.                                         Foto: privat

Punktspielbericht Männer I vom 23.04.2022

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 26.04.2022)

 

"Mohikaner" schlagen sich wacker

Perleberger Handballer verlieren 25:36 bei Oranienburg III

Sebastian Lux (M.) war mit zwölf Treffern

bester Schütze der Perleberger. togo

 

Eine herbe 25:36-Schlappe mussten die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg in der Landesliga Nord beim Oranienburger HC III hinnehmen. „Der Sieg für Oranienburg ist definitiv zu hoch ausgefallen. Wir waren keine elf Tore schlechter“, meinte Perlebergs Abteilungsleiter Mirko Großer nach der Partie in der MBS-Arena. „Ich bin stolz auf die letzten Mohikaner, die sich auf den Weg gemacht haben“, lobte Großer die Rumpftruppe der Perleberger für ihren Auftritt. Gerade einmal acht Feldspieler und zwei Torhüter standen den Blau-Weißen im Spiel gegen den Tabellennachbarn zur Verfügung.
Und die Mischung aus erster und zweiter Mannschaft verkaufte sich zu Beginn gut. Bis zur 23. Minute (10:10) hielten die Gäste um den gut aufgelegten Niels Rüdiger-Gottschalk im Tor die Partie offen, lagen zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren vorn. „Wurfpech“ (Großer) führte dazu, dass die Blau-Weißen mit einem 3-Tore-Rückstand (15:18) in die Pause gingen.
„In einigen Phasen der zweiten Halbzeit haben wir ein paar technische Fehler zu viel gemacht, die Oranienburg gnadenlos bestraft hat. Außerdem haben uns mit fortschreitender Spielzeit die Alternativen auf der Bank gefehlt“, sah Großer die Ursachen für die stetig wachsenden Vorsprung der Gastgeber bis zur Schlusssirene. Auch mit Entscheidungen des immer kleinlicher pfeifenden Schiedsrichtergespanns, die gleich neun Zeitstrafen für die Gäste und nur drei für den OHC aussprachen, war der Abteilungsleiter nicht immer einverstanden. „Es war eigentlich ein faires Spiel.“
Am kommenden Samstag (18 Uhr) empfangen die Perleberger den Spitzenreiter Eichstädt in der Rolandhalle.

__________

Blau-Weiß Perleberg:

Niels Rüdiger-Gottschalk, Steffen Engelmann - Emil Esch (3), Sebastian Lux (12),

Hagen Walhoefer (2), Mirko Großer, Fabian Seifert (4), David Jason Anwand (2),

Kevin Schwarz, Sebastian Kell (2.)

 

LANDESLIGA NORD MÄNNER
Eberswalde II – SV 1949 Eichstädt 25:26
Bernauer Bären II – SG Uckermark 26:36
Oranienburger HC III – Perleberg 36:25

1. SV Eichstädt 12 329:274 19:5
2. SG Uckermark 12 378:338 17:7
3. Oranienburg III 12 357:293 16:8
4. B-W Perleberg 11 313:288 14:8
5. Germania Milow 13 326:310 14:12
6. Eberswalde II 12 298:335 8:16
7. HC Pritzwalk 12 263:339 6:18
8. Bernauer Bären II 12 260:347 2:22
9. Finowfurt 0 0:0 0:0

 

Punktspielbericht Männer I vom 09.04.2022

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 12.04.2022)

 

Umstellungen führen zum Erfolg

Perleberger Handballer festigen mit klarem Heimsieg gegen Eberswalde II Platz drei in der Tabelle

Marcel Domagala (l.) und Mirko Helmdach (r.) waren beim klaren Sieg

gegen Eberswalde II die besten Torschützen des SV Blau-Weiß Perleberg.

Foto: Torsten Gottschalk

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben sich in der Landesliga Nord für die jüngste Auswärtspleite in Milow (19:28) rehabilitiert. Mit dem klaren 37:30-Heimerfolg gegen den 1. SV Eberswalde II festigten die Rolandstädter Platz drei in der Tabelle.
„Spielerisch war das ganz in Ordnung. Der Sieg stand nie in Frage, hätte tatsächlich aber noch viel höher ausfallen müssen. Wir haben viele freie Würfe vergeben. Und 30 Gegentore sind auch einfach zu viel“, fand Interimstrainer Mirko Großer, der aufgrund von Personalsorgen und mangels Alternativen seinen Rückraumspieler Mirko Helmdach gegen die Barnimer an den Kreis beordert hatte. Und auch hier machte der Torjäger eine gute Figur und war am Ende mit zehn Treffern, zusammen mit Marcel Domagala (7), bester Torschütze seiner Mannschaft.

In der Anfangsphase war das Spiel noch ausgeglichen. Bis zum 8:8 (10.) konnte sich kein Team absetzen. Dann stellte Großer Keeper Cezar-Cosmin Cosoi für Niels Rüdiger Gottschalk zwischen die Pfosten und dieser Schachzug zeigte Wirkung. Auch dank einiger Paraden des Rumänen und Effizienz im Abschluss zogen die Blau-Weißen innerhalb von vier Minuten auf 12:8 davon. Den 4-Tore-Vorsprung nahm die Heimelf mit in die Halbzeitpause,
nachdem Rechtsaußen Toralf Hampel drei Sekunden vor der Sirene zum 21:17 eingenetzt hatte.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Blau-Weißen nichts mehr anbrennen. Zwischenzeitlich betrug die Führung sogar neun Tore (34:25/52.). Großer gab allen Spielern noch ihre Einsatzzeiten. Am sicheren Heimerfolg änderte die aber nichts mehr.

 

Spendenaktion für Flüchtlinge bringt 300 Euro


Bei der vom SV Blau-Weiß gestarteten Solidaritätsaktion für in der Prignitz gestrandete Flüchtlinge aus der Ukraine kamen am Samstagabend in der Rolandhalle insgesamt 300 Euro zusammen.


B-W Perleberg:

Niels Rüdiger Gottschalk, Cezar-Cosmin Cosoi – Toralf Hampel (4 Tore),

Mirko Helmdach (10), Marcel Domagala (7), Philipp Tietz (2), Fabian Seifert (2),

David Jason Anwand (1), Kevin Schwarz (1), Markus Walter (5), Bastian Kell (1),

Dustin Oliver Scholwin (4), Robert Neudmann

Punktspielbericht Männer I vom 02.04.2022

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 05.04.2022)

 

Perleberger erwischen gebrauchten Tag

Landesligist SV Blau-Weiß unterliegt 19:28 in Milow

Toralf Hampel (l.) erzielte für

Perleberg zwei Treffer in Milow.

Foto: Torsten Gottschalk

 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg erlebten eine böse Überraschung. Statt mit zwei Punkten kehrten sie nach dem 19:28 (13:11) beim TSV Germania Milow mit einer Niederlage
vom Auswärtsspiel in der Landesliga zurück. Vor allem, weil die Prignitzer den Start in die zweite Hälfte vollkommen verschliefen.
„Beide Mannschaften sind schwer reingekommen. Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir dann bis zur Pause geführt haben“, berichtete der Perleberger Abteilungsleiter Mirko Großer vom zwischenzeitlichen 10:7 (21.) seines Teams. Beim Halbzeitpfiff waren zwei Akteure schon nicht mehr auf dem Parkett: Matthias Herrmann (Milow/13.) und Mirko Helmdach (19.) sahen jeweils die Rote Karte. Der Perleberger, weil er einen Tempogegenstoß der Gastgeber unterbunden hatte. „Aber die Schiedsrichter waren insgesamt schon okay“, sagte Großer.
Was dann für die Blau-Weißen zu Beginn der zweiten Hälfte absolut nicht zutraf. „Bis zur 40. Minute haben wir unterirdischen Handball gespielt, waren im Tiefschlaf“, kommentierte
der Abteilungsleiter die Phase, in der die Blau-Weißen nach der 13:11-Halbzeitführung plötzlich mit 14:20 (38.) zurücklagen. Damit war die Partie entschieden. Trotz der Niederlage sah Großer auch positive Dinge. „Schön, dass sich Sören Dieme wieder zur Verfügung gestellt hat. Niels Rüdiger Gottschalk hat in der ersten Hälfte überragend gehalten. Auch Kevin Schwarz und David Jason Anwand haben ihre Sache gut gemacht“, lobte er.
Dennoch stand am Ende die dritte Saisonniederlage. Vielleicht auch, weil sich die Perleberger – wie sie selbst anmerken – traditionell mit Harzverbot schwer tun. Das galt auch diesmal in der Sporthalle in Premnitz. „Das soll aber keine Entschuldigung sein“ fügte Mirko Großer hinzu. Am kommenden Samstag wollen es die Blau-Weißen besser machen. Im Heimspiel in der Rolandhalle treffen sie um 18 Uhr auf den 1. SV Eberswalde II.

 

B-W Perleberg: Niels Rüdiger Gottschalk, Steffen Engelmann - Tobias Köhler,

Toralf Hampel (2), Mirko Helmdach (7), Sebastian Lux (2), Sören Dieme,

Jonas Schulz, Dustin Oliver Scholwin (3), Fabian Seifert (1), Aaron Meseck,

David Jason Anwand (2), Kevin Schwarz (2)

Punktspielbericht Männer II vom 26.03.2022

 

Presseartikel von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 31.03.2022)

 

Rolandstädter deklassieren Gastgeber

HANDBALL Perleberg II 35:15 in Fehrbellin

 

Ein mehr als deutlicher Auswärtssieg gelang den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg II. Sie gewannen in der Kreisliga des Spielbezirks A bei den Flying Foxes Fehrbellin mit 35:15 (19:10).
Schon früh bogen die Blau-Weißen beim punktlosen Schlusslicht auf die Siegerstraße ein. Die Gäste führten schnell 6:1 und 10:3, bauten den Vorsprung bis zur Pause aus. In der zweiten Hälfte gelangen Fehrbellin lediglich fünf Treffer, die Perleberger zogen immer weiter davon und deklassierten am Ende ihren Kontrahenten.
In ihrer nächsten Partie haben die Blau-Weißen am 9. April den Spitzenreiter Schönwalder SV zu Gast in der Rolandhalle.

Blau-Weiß Perleberg II:

Niels Rüdiger-Gottschalk, Steffen Engelmann – Marcel Domagala (8 Tore),

Hagen Walhoefer (1), Sören Dieme (7), Mirko Großer (3), Aaron Meseck (3),

David Jason Anwand (8), Robert Neudmann (5)

Punktspielbericht Männer I vom 19.03.2022

 

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 22.03.2022)

 

Über den Kampf zum Sieg

Perleberger Landesliga-Handballer bezwingen Oranienburger HC III

mit 36:33 (18:17)

Beim 36:33-Heimsieg der Perleberger

steuerte Sebastian Lux (M.) sechs Treffer bei.

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben ihre fünfwöchige Spielpause in der Landesliga Nord gut verkraftet. Das noch nicht in Bestbesetzung angetretene Heimteam setzte sich in der mit 120 Zuschauern gut besuchten Rolandhalle gegen den Oranienburger HC III mit 36:33 (18:17) durch. Mit nun 12:4 Punkten rückten die Blau-Weißen auf Tabellenplatz drei vor.
„Wir haben schon bessere Spiele gemacht. Es war viel Krampf dabei“, gestand Perlebergs Torjäger Mirko Helmdach, der mit 16 Treffern entscheidenden Anteil am Sieg seines Teams hatte. Abteilungsleiter Mirko Großer sprach von einem „nach hinten raus verdienten Sieg“ und lobte auch die Gäste: „Oranienburg hat sich bis zum Schluss nicht aufgegeben.“
Ein Sonderlob erhielt auch Sascha Domres, der den Perlebergern als einziger etatmäßiger Torwart zur Verfügung stand und eine gute Leistung bot. „Sascha hat sich schon in der ersten Halbzeit den Fuß und später an der Hand verletzt. Trotzdem hat er bis zum Schluss durchgehalten“, berichtet Großer, bei dessen Team auch Gordon Wudke (Finger ausgekugelt) und Rene Neuschl (Daumenverletzung) während der Partie ausfielen.
Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Gäste zwischenzeitlich bis auf drei Tore ab. Erst zum Ende der ersten Halbzeit hin fanden die Gastgeber wieder besser ins Spiel. „Da sind wir besser ins Tempospiel gekommen. Die letzten fünf Minuten waren die besten in Halbzeit eins“, fand Großer, dessen Team nach Treffern der Routiniers Robert Neudmann und Mirko Helmdach mit einer 18:17-Führung in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Blau-Weißen konzentrierter, hielten den OHC auf Distanz und bauten ihren Vorsprung bis kurz vor Spielende auf fünf Treffer (35:30/56. Minute) aus. Da waren die zwei Punkte praktisch in der Tasche.


Blau-Weiß Perleberg: Sascha Domres - Gordon Wudke, Toralf Hampel (3),

Mirko Helmdach (16), Sebastian Lux (6), Rene Neuschl (2), Philipp Tietz, Jonas Schulz (2), Mirko Großer, Fabian Seifert (3), Kevin Schwarz, Robert Neudmann (4).

Punktspielbericht Männer II vom 12.03.2022

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 16.03.2022)

 

Perleberg II gelingt erster Saisonerfolg

 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg II haben in der Kreisliga des Spielbezirks A in ihrer dritten Partie den ersten Saisonsieg gefeiert. Das Team bezwang in der Rolandhalle die Flying Foxes Fehrbellin 28:16 (18:4).
Erster Erfolg im dritten Saisonspiel? Im März? Klingt merkwürdig. Lässt sich abererklären. Die Kreisliga sollte im September 2021 mit sieben Mannschaften in die neue Spielzeit starten. Schon vorher zog der HC Neuruppin sein Team zurück. Es folgte ab November eine weitere Pause wegen Corona. Der PHC Wittenberge II und der HC Pritzwalk II meldeten sich ab. Vier Mannschaften blieben übrig. Bereits ausgetragene Partien wurden annulliert, ein schiefes Tabellenbild entstand.
Das nächste Heimspiel der Perleberger ist für den 9. April gegen den Schönwalder SV 53 geplant.
Blau-Weiß Perleberg:

Steffen Engelmann, Sascha Domres – Gordon Wudke (1), Hagen Walhoefer (5),

Justin Siebert, Sören Dieme (8), Malte Schlotthauer (2), Philip-Oliver Nagel (3),

Kristian Baumgart, Robert Neudmann (6), Dustin Oliver Scholwin (3)


Tabelle Kreisliga Spielbezirk A
1. Schönwalder SV 53                 115 : 80     7:1
2. SGH Elektronik Kyritz          130 : 99     7:3
3. SV Blau-Weiß Perleberg II     66 : 76     2:4
4. Flying Foxes Fehrbellin          62 : 118    0:8
Zurückgezogen: PHC Wittenberge II, Handball Club Pritzwalk II, HC Neuruppin II

Pressemeldung des HVB vom 03.03.2022

 

Wieder 3G-Regel in Brandenburger Sporthallen

hier geht's zur Mitteilung des HVB...

 

Wichtigste Punkte für Zuschauer:

- Zutritt für alle nach der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet)

- Abstandsgebot einhalten

- verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske für alle Anwesenden in der Halle

Punktspielberichte Männer I vom 12.02.2022

 

Pressebericht von Dirk Becker ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 14.02.2022)

 

Dem einen zu viel, dem anderen zu wenig

Blau-Weiß Perleberg siegt im Prignitz-Derby der Handball-Landesliga Nord
gegen den HC Pritzwalk deutlich mit zehn Toren Unterschied

Toralf Hampel und Blau-Weiß Perleberg siegten im Derby

gegen den HC Pritzwalk deutlich.

Foto: Dirk Becker

 

Handball-Landesliga Nord: Blau-Weiß Perleberg – HC Pritzwalk 35:25 (17:13). Viel vorgenommen hatte sich der HC Pritzwalk für das Derby in der Handball-Landesliga Nord am Samstag. Doch am Ende standen gegen die Gastgeber von Blau-Weiß Perleberg zehn Minustore auf der Anzeigetafel der Rolandhalle.
An die 200 Zuschauer – Blau-Weiß freute sich über die Einnahmen – sahen ein zerfahrenes Spiel beider Teams. Blau-Weiß Perleberg kam in den ersten 20 Minuten kaum über einen Ein-Tore-Vorsprung hinaus. Doch dann lief die blau-weiße Maschinerie mit fünf Helmdach-Toren und eben so vielen von Toralf Hampel – Pritzwalks Keeper Christopher Tille musste bis zur Pause 17 Mal hinter sich greifen. „Es hätte mehr sein können“, so Perlebergs Abteilungsleiter Mirko Großer, der selbst zeitweilig auf der Platte stand. „Wir haben Pritzwalk durch unsere Fehler am Leben gehalten.“ So wurden mit 17:13 die Seiten gewechselt.
HCP-Trainer Sebastian Wienke war da noch in positiver Stimmung, was einen möglichen Erfolg seiner Mannschaft anging, obwohl er da schon gesehen hatte, dass es wohl auch in der zweiten Halbzeit ein Keeper-Problem geben sollte. „Unsere Torhüter hatten leider keinen guten Tag erwischt, die der Perleberger schon.“

 

"Ich denke,
dass Pritzwalk
am Limit gespielt hat
und der Kader nicht
mehr hergab.
"

 

Mirko Großer,
Abteilungsleiter Blau-Weiß Perleberg

 

Stand in Halbzeit eins noch der junge Sascha Domres zwischen den Blau-Weiß-Pfosten, kam kurz vor der Halbzeit Routinier Cezar-Cosmin Cosoi zum Zuge. Gerade von einer Corona-Erkrankung genesen, wollten die Gastgeber ihn noch schonen. Aber der Schonung bedurfte es für den Rumänen nicht. Gleich beim ersten Angriff der Gäste fuhr der 24-jährige Ex-Spieler von CSA Steaua Bukarest den Arm aus und hielt. Das Bild sollte sich den Pritzwalkern noch einbrennen, denn allein sechs Siebenmeter konnten die Schützen des HCP nicht verwandeln.
„Wenn man diese Quote sieht“, sagt Mirko Großer, „dann wäre auch ein größerer Unterschied als nur die zehn Tore möglich gewesen.“ Dazu kam, dass Perleberg in der zweiten Halbzeit häufig in Unterzahl spielen musste, aber das konnte das Ergebnis zugunsten der Pritzwalker ebenfalls nicht beeinflussen. „Ich denke“, so Großer, „dass Pritzwalk am Limit gespielt hat und der Kader nicht mehr hergab. Nicht umsonst haben sie ihre zweite Mannschaft abgemeldet.“
Dass nicht mehr drin war, darüber war Sebastian Wienke natürlich enttäuscht. „Spielerisch war ich mit meiner Mannschaft zufrieden. Im Angriff waren wir sehr variabel, sodass die Perleberger Abwehr keinen Zugriff auf unsere Angreifer fand.“ So sah es der Trainer der Gäste. „Das Problem ergab sich dann beim Abschluss. Wir verwerfen sechs Siebenmeter und geschätzt mindestens zehn weitere Würfe in Halbzeit zwei. So kann man kein Spiel gewinnen.“
Lob fand Wienke für seine Abwehr, die im Zentrum und auf den Halbpositionen gut agierte. Kritisch sah es der Pritzwalker Trainer, dass seine Mannschaft über die Außenpositionen zu viele Tore zugelassen hätte. „Wir haben da einfach zu viel Platz gelassen. Die zehn Tore stellen aus meiner Sicht nicht den Spielverlauf dar. Spielerisch hatten wir deutliche Vorteile gegenüber den Perlebergern, aber im Endeffekt kommt es halt auf die Tore an, wenn man gewinnen will.“


Blau-Weiß Perleberg:

Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres, Toralf Hampel (9), Mirko Helmdach (10/3),

Emil Esch (1), Sebastian Lux (6/1), Rene Neuschl (2), Mirko Großer, Fabian Seifert (3), David Jason Anwand, Kevin Schwarz (1), Markus Walter (3), Tim Richter.
HC Pritzwalk:

Christopher Tille, Thomas Brauer, Marian Glissmann, Sven Vierjahn, Johannes Rusch (3), Dominic Rust, Martin Paetz (2), Jonathan Braun (2), Bodo Voß (3), Niels Asse (8/1), Alexander Rust, Michel Bulirsch (2), Kevin Röpert (4), Jonas Lange (1).

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Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 14.02.2022)

 

Klare Angelegenheit

Perleberg siegt 35:25 im Kreisderby gegen Pritzwalk

Der Perleberger Fabian Seifert lässt mit diesem Wurf

dem Pritzwalker Christopher Tille keine Abwehrchance.

Foto: Oliver Knoll
 
Das Prignitzer Prestigeduell in der Handball-Landesliga ging an Blau-Weiß Perleberg. Das Team setzte sich einer gut besuchten Rolandhalle gegen den Kreisrivalen HC Pritzwalk am Ende dann doch deutlich mit 35:25 (17:13) durch.
Die ersten 20 Minuten verliefen ausgeglichen. Die Gäste kämpften mit viel Leidenschaft und ließen sich bis zum 10:9 (21.) auch nicht abschütteln. Dann zogen die Perleberger an. „Wir haben in der Abwehr umgestellt und Pritzwalk so eigentlich nur Eins gegen eins-Situationen gestattet“, sagte Blau-Weiß-Spieler Mirko Helmdach. Die Folge: Die Rolandstädter verschafften sich bis zur Pause einen kleinen Vorsprung (17:13). „Es war uns bewusst, dass sie am Anfang mithalten würden“, hatten sich Helmdach und seine Mitspieler schon auf Gegenwehr eingestellt.
Die gab es auch noch zu Beginn der zweiten Halbzeit. Doch nach dem 19:15 (36.) begannen sich die Blau-Weißen kontinuierlich abzusetzen. Anteil daran hatte Torwart Cezar-Cosmin Cosoi, der nach seiner Einwechselung für den keinesfalls enttäuschenden Sascha Domres, alle sechs Siebenmeter - bei denen er im Kasten stand - parierte. Die Perleberger ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Beim 30:20 (51.) war der Vorsprung erstmals zweistellig.
„Aber das war kein Ruhmesblatt von uns von uns. Da haben wir schon bessere Spiele gemacht“, erklärte Mirko Helmdacht selbstkritisch. Und: „Am kommenden Samstag gegen Oranienburg müssen wir uns da schon steigern.“
 
Blau-Weiß Perleberg:
Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres – Toralf Hampel (9), Mirko Helmdach (10),
Emil Esch (1), Sebastian Lux (6), Rene Neuschl (2), Mirko Großer, Fabian Seifert (3),
David Jason Anwand, Kevin Schwarz (1), Markus Walter (3), Tim Richter
HC Pritzwalk:
Alexander Rust, Christopher Tille – Thomas Brauer, Marian Glissmann, Sven Vierjahn, Johannes Rusch (3), Dominic Rust, Martin Paetz (2), Jonathan Braun (2), Bodo Voß (3), Niels Asse (8), Michel Bulirsch (2), Kevin Röpert (4), Jonas Lange (1).

Punktspielbericht Männer I vom 22.01.2022

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 25.01.2022)

 

Rumpfteam schnuppert nur kurz am Punktgewinn

Landesligist Blau-Weiß Perleberg zieht bei der SG Uckermark

mit 29:34 den Kürzeren

Mirko Helmdach war in Schwedt mit zehn Treffern

torgefährlichster Schütze seines Teams.

Foto: Torsten Gottschalk
 

Die ersatzgeschwächt angetretenen Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg sind in der Landesliga Nord mit einer Auswärtsniederlage ins neue Jahr gestartet. Trotz einer engagierten Vorstellung zogen die Rolandstädter am Samstag bei der SG Uckermark mit 29:34 den Kürzeren.
„Uns haben einige Stammkräfte gefehlt. Angesichts der derzeitigen Gegebenheiten und wenigen Trainingseinheiten sind wir mit der Leistung im Endeffekt zufrieden. Die Mannschaft hat auch ohne Teamverantwortliche auf der Bank sehr diszipliniert gespielt“, meinte Perlebergs Routinier Mirko Helmdach, mit zehn Treffern einmal mehr torgefährlichster Schütze seines Teams, nach der zweiten Saisonpleite.
Die Blau-Weißen zeigten sich in der Schwedter Dreiklang-Sporthalle von der über zweimonatige Spielpause zunächst unbeeindruckt. Bis zum Treffer von Sebastian Lux zum 9:9 (18. Minute) war das Spiel ausgeglichen. „Nach dem 13:11 für Uckermark sind wir ein bisschen eingebrochen“, gestand Helmdach. Zur Halbzeit hieß es 18:13 für die Gastgeber.
„In der Halbzeitpause haben wir in der Deckung auf 5:1 umgestellt. Der Start war auch gut“, fand Perlebergs Routinier. Knapp 13 Minuten Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da gelang den Blau-Weißen durch Emil Esch der Anschlusstreffer zum 22:23 und auch zehn Minuten vor Spielende schnupperten die Gäste noch am Punkt (24:25). „Wir hatten sogar die Chance zum Ausgleich, doch dann haben wir Konter gefangen und das Ding war gegessen“, blickt Mirko Helmdach zurück. Und verteilte noch ein Sonderlob an seinen Torwart. „Sascha Domres hat sehr gut gehalten. Er hat auch zwei Siebenmeter pariert und uns lange im Spiel gehalten.“


Perleberg:

Sascha Domres, Steffen Engelmann - Mirko Helmdach (10 Tore), Sebastian Lux (4),

Fabian Seifert (4), Rene Neuschl (3), Jonas Schulz (3), Philip-Oliver Nagel (2),

Emil Esch (1), David Jason Anwand (1), Kevin Schwarz (1), Hagen Walhoefer, Bastian Kell.

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