1. Männer
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Spielberichte des Jahres 2020

Punktspielbericht vom 10.10.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 12.10.2020)

 

Zweites Spiel, zweiter Sieg
Perleberger Landesliga-Handballer gewinnen beim SV Eichstädt mit 30:29

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben sich auch in ihrem zweiten Auswärtsspiel der Saison keine Blöße gegeben. Beim Verbandsliga-Absteiger SV Eichstädt 1946 behielten die Rolandstädter am Samstag mit 30:29 die Oberhand und setzten sich dadurch an die Tabellenspitze der Landesliga Nord.

„Wir sind die Partie gegen die favorisierten Eichstädter mit Respekt und hochkonzentriert angegangen, zumal in der Halle auch Backeverbot herrscht“, erklärt Perlebergs Routinier Mirko Helmdach, mit am Ende 15 Toren einmal mehr treffsicherster Schütze seines Teams.

Und die konzentrierte Vorstellung der Blau-Weißen zeigte Wirkung bei den Gastgebern, die nicht einmal im gesamten Spiel in Front lagen. Zur Halbzeitpause führte Perleberg mit klar 17:11.

„In die zweite Halbzeit sind wir dann schlecht reingekommen und haben dann auch konditionell nachgelassen“, so Helmdach, der mit seinem Team drei Minuten vor Spielende sogar den Ausgleich zum 28:28 hinnehmen musste. Eichstädt erhielt kurz darauf eine Zeitstrafe und die Überzahl nutzte Toralf Hampel mit seinen beiden Toren zum vorentscheidenden 30:28.

 
Perleberg:
Niels Rüdiger-Gottschalk, Andreas Ebeling - Gordon Wudke (1), Toralf Hampel (7),
Mirko Helmdach (15), Marcel Domagala, Rene Neuschl (1), Philipp Tietz, Kevin Schwarz (2), Markus Walter (4), Bastian Kell, Tim Richter

 

29.09.2020

männliche C-Jugend

Testspiel in Seehausen:

SG Seehausen vs. SV Blau-Weiß Perleberg - 27 : 29 (14 : 17)

Punktspielbericht vom 26.09.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 29.09.2020)

 

Start nach Maß für Blau-Weiß-Handballer

Perleberger landen zum Saisonauftakt in der Landesliga Nord

einen 36 : 27-Sieg beim Oranienburger HC III

Einen gelungenen Start in die Saison feierten die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg in der Landesliga Nord. Die Rolandstädter gewannen am Samstagnachmittag das Auswärtsspiel bei der dritten Mannschaft des Oranienburger HC mit 36:27 (16:14) und übernahmen damit gleich die Tabellenführung. „Es war ein verdienter Sieg. Nach der langen Pause haben wir schon ganz gut zusammengespielt“, meinte Perlebergs Routinier Mirko Helmdach , der mit elf Treffern bester Schütze seines Teams war. Dabei sah es nach den ersten 30 Minuten noch nicht nach einem klaren Erfolg der Gäste aus. Mehrfach wechselte da die Führung. „Da haben wir uns noch beschnuppert“, so Helmdach. Nach drei Treffern in Folge gingen die Blau-Weißen mit einem Zwei-Tore-Vorsprung (16:14) in die Halbzeitpause. Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste die Abwehr auf 5:1 um. Damit kam das verjüngte OHC-Team nicht.

In der 41. Minute lagen die Perleberger erstmals mit vier Toren (22:18) vorn. Innerhalb von acht Minuten bauten die Blau-Weißen ihre Führung von 26:22 auf 32:22 (54.) aus. Damit war den Gastgebern dann endgültig der Zahn gezogen.

 

Perleberg:

Niels-Rüdiger Gottschalk, Sascha Domres, Andreas Ebeling – Tobias Köhler (3),

Mirko Helmdach (11), Gordon Wudke (1), Marcel Domagala (5), Sebastian Lux (2),

Rene Neuschl (2), Markus Walter (4), Kevin Schwarz (2), Fabian Seifert (5), Tim Richter (1)

Quelle: https://hvbrandenburg.de/information-zum-spielbetrieb-2020-21/

 

Information zum Spielbetrieb 2020/2021

von Mathias Jeschke · 1. September 2020

 

Update: Die Landesregierung hat gerade Lockerungen für die Zeit vom 5. September und bis zum 11. Oktober angekündigt. Dadurch sind Teile des Beitrags obsolet und gestrichen.

 

Da der Start des Spielbetriebs näher rückt, möchten die Technische Kommission und der Schiedsrichterwart des HVB hiermit ein paar häufig gestellten Fragen beantworten und Informationen geben.

 

I. Start des Spielbetriebs

Jugend

Sofern es bis Ende September keine weiteren Beschränkungen aufgrund des Infektionsgeschehens gibt, starten die Jugendstaffeln am 26. September bzw. 3. Oktober mit dem Spielbetrieb. Es gelten hierfür die Hygiene-Maßnahmen siehe unten.

Erwachsene

Das Handball spielen sowie Handball bezogene Training ist bis mindestens 4. September eingeschränkt – siehe auch offener Brief des HVB-Präsidiums an die Landesregierung.
Für den Spielbetrieb ergeben sich daher zwei Möglichkeiten, wie es weiter gehen kann:

Möglichkeit 1
Ab dem 5. September wird das Abstandsgebot in der Halle für Spieler über 27 Jahre aufgehoben. Damit würden bleiben für die Schlussphase der Saisonvorbereitung noch 3 Wochen für handballbezogenes Training (Zweikämpfe, Testspiele, etc.) bis zum geplanten Saisonstart am 26. September verbleiben.
Die Technische Kommission und das Präsidium des HVB haben diese Option – im Sinne eines baldigen Saisonstarts – befürwortet.
Uns allen ist bewusst, dass nicht bereits alle Hallenbetreiber die Vereine wieder in die Hallen lassen.
Wir appellieren an dieser Stelle an alle Betroffenen den Kontakt mit den Betreibern zu suchen und Lösungsmöglichkeiten zu suchen – beispielsweise auch unter Verweis auf das Hygiene-Konzept des DHB (Return-to-play).

 

Möglichkeit 2
Sollte trotz allen Bemühungen und Debatten die Landesregierung an den Beschränkungen für den Handballsport festhalten, werden wir den Saisonstart verschieben müssen.
Wie lange dies der Fall sein wird und in welcher Art und Weise dann überhaupt ein Saisonstart für den Erwachsenenbereich möglich ist, wird von den weiteren Entscheidungen der Landesregierung abhängen.

 

II. Zuschauer bei den Spielen

Aktuell gibt es ein Verbot für Großveranstaltungen (ab 1.000 Personen) welches im Spielbetrieb des HVB nicht relevant sein dürfte. So sind aus rechtlicher Sicht Zuschauer zugelassen, sofern das Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten wird.
Aber – die Hallenbetreiber können natürlich hiervon abweichend eigene, striktere Regeln erlassen.
Darüber hinaus gelten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, wie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts von Personen in den Hallen und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung.

 

III. Hygienekonzept

Generell gelten die Maßnahmen basierend auf dem Hygienekonzept des DHB und des zuständigen Veranstalters/Hallenbetreibers vor Ort. Die Gastmannschaften verpflichten sich vorab beim Heimverein nachzufragen, welche Maßnahmen – abweichend vom allgemeinen Hygienekonzept – vor Ort gelten und diese einzuhalten.

 

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:

  • Duschen in der Sporthalle können prinzipiell genutzt werden. Auch hier ist die Abstandsregel unbedingt einzuhalten und die Zahl der Personen in den Duschräumen entsprechend zu verringern. Generell ist die Verweildauer in den Umkleiden und Duschen auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung in den Umkleiden und auf dem Weg von Umkleide zur Halle und zum Ausgang.
  • Ein Abklatschen vor, während und nach dem Spiel ist zu unterlassen.
  • Kein Seitenwechsel um eine nötige Desinfektion von Auswechselbänken zwischen erster und zweiter Halbzeit zu vermeiden.
  • Eine gemeinsame Anreise von Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, ist wenn möglich zu vermeiden. Sollte eine Anreise mit Mannschaftsbussen– bzw. PKW nicht vermeidbar sein (beispielsweise bei längeren Auswärtsspielen), ist dabei wie auch im ÖPNV eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Lüften der Hallen vor und nach dem Spiel sowie Desinfektion der gemeinsam benutzen Handbälle/Spielbälle/Bänke.
  • Sobald Zuschauer in den Hallen erlaubt sind, ist die Abstandsregel einzuhalten. Das Ausfüllen der Formulare hinsichtlich Kontaktnachverfolgung sollte bereits zu Hause erfolgen, um ein zügiges Eintreten in die Halle zu ermöglichen.

III. Corona-Infektionen/Quarantäne

Auch wenn wir hoffen, dass dieser Fall nicht eintreten wird, erwarten wir von mit Covid-19 erkrankten Sportfreunden, dass eine Information an die Geschäftsstelle des HVB erfolgt, so dass durch den HVB nötige Maßnahmen getroffen werden können. Sollte es sich abzeichnen, dass Spiele aufgrund von Covid-Infektionen bzw. Quarantäne nicht absolviert werden können, ist der Staffelleiter unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Er entscheidet, ob und wann ein Spiel nachgeholt wird.

 

IV. Schiedsrichter und Kampfgerichte

Damit wir größtmögliche Sicherheit für die Schiedsrichter und Kampfgerichte gewährleisten können, sind die nachfolgenden Empfehlungen zu beachten und je nach den örtlichen Gegebenheiten umsetzen:

  • Die SR-Gepanne (bzw. Kampfgerichte) reisen alleine im Team an.
  • Es sind ausschließlich die vorgegebenen Sportlereingänge sowie vorhandene Desinfektionsspender zu nutzen.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Personen vor dem Spiel, während der Aufwärmphase, nach dem Spiel und beim Verlassen der Halle ist einzuhalten. Dies gilt nach Möglichkeit auch zu Spielern, Offiziellen, Zeitnehmern/ Sekretären und Zuschauern.
  • In der SR-Kabine dürfen sich maximal 3 Personen gleichzeitig aufhalten. Alle haben alle eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die PIN-Eingaben vor und nach dem Spiel müssen durch die entsprechenden Offiziellen und SR einzeln erfolgen.
  • Nach Möglichkeit ist außerhalb der SR-Kabine bis zum Betreten des Spielfeldes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Verzicht auf die obligatorische Begrüßung der Mannschaften in der Spielfeldmitte vor Spielbeginn.
  • Eine Erweiterung der Auswechselbänke über die vorgegebenen Coachingzonenvorgaben in Richtung Torauslinien ist zugelassen.
  • In der Halbzeit und nach Spielschluss ist das Spielfeld unmittelbar zu verlassen und in die SR-Kabine zu gehen.

Wir appellieren hiermit nochmals dringlich die Vorgaben umzusetzen und einzuhalten, auch wenn Brandenburg nicht so stark von der Pandemie betroffen zu sein scheint.
Nur wenn wir alle! uns an die Regeln halten, kann es gelingen eine Saison 2020/21 überhaupt durchzuführen.

Wir wünschen allen eine gesunde, erfolgreiche und hoffentlich spannende Saison.

 

Mathias Jeschke            Maik Beifuß
VP Spieltechnik             VP Schiedsrichterwesen

Quelle: https://hvbrandenburg.de/offener-brief-an-die-landesregierung/

 

Offener Brief an die Landesregierung

von Michel Nowak · 27. August 2020

 

Liebe Landesregierung, bitte mach Schluss mit dem bundesweit einmaligen Trainings- und Spielverbot für Ü27-Handballer in Brandenburg! Wir haben uns entschieden, dazu einen offenen Brief zu verfassen.

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 15.04.2020)

 

Auch Handballer beenden Saison

 

Landes- und Kreisfachverband folgen der DHB-Empfehlung / Keine Absteiger in den Ligen, Aufstiegsrecht bleibt erhalten

Saisonende im Handball: In der Kreisliga können sich Tobias Stolzki (beim Wurf)

und der PHC Wittenberge II nicht mehr bei Blau-Weiß Perleberg II für die Hinspiel-

Niederlage revanchieren. Die Partie war für den kommenden Samstag in der

Rolandhalle vorgesehen. FOTO: OLIVER KNOLL

 

Nach den Volleyball- und Tischtennisligen haben jetzt auch die Brandenburger Handballer ihre Spielzeit vorzeitig beendet.
Das Präsidium des Handball-Landesverbandes (HVB) erklärte die Handballsaison 2019/20 zum 20. April beendet. Es finden bis dahin keine weiteren Spiele statt. Es gelten die aktuellen Tabellen.
Weiter heißt es in der Entscheidung des HVB: „Der Meldeschluss für die Saison 2020/21 wird auf den 15. Mai 2020 festgelegt. Es gibt im Landesspielbetrieb des Handballverbandes Brandenburg keine Absteiger in der Saison 2019/20. Die Staffelsieger und Aufstiegsberechtigte können ihr Aufstiegsrecht (entsprechend den Durchführungs-bestimmungen des HVB) wahrnehmen… Die Entscheidung hinsichtlich der Wertungsgrundlage für Staffelsieg und Aufstiegsberechtigung relevanten Tabellenplatzierung steht noch aus. Hier möchte das Präsidium den Bundesratsbeschluss des DHB zu diesem Thema abwarten, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Es gilt als wahrscheinlich, dass die aktuellen Spitzenreiter auch die Staffelsieger sind. Das Präsidium bekräftigt, dass der HVB-Pokal 2020/21 stattfinden soll. Es steht jedoch noch eine Entscheidung hinsichtlich Modus und Terminierung der Pokalrunden aus.“
Die Mannschaften des PHC Wittenberge, SV Blau-Weiß Perleberg und HC Pritzwalk von den Herren über die Frauen bis zur D-Jugend hätten noch je nach Liga zwischen einem und fünf Spielen absolvieren sollen, haben also jetzt Saisonschluss. Dabei betraf die am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Mitteilung zunächst nur die Spielbetrieb auf Landesebene.
„Doch wir haben uns schon am Samstag darauf verständigt, der Empfehlung des HVB zu folgen und die Saison für die Kreise Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz ebenfalls zum 20. April zu beenden“, sagte Rudolf Rienaß vom auch für die Prignitz verantwortlichen Kreisfachverband Ostprignitz-Ruppin auf Anfrage.
Die Prignitzer Handballer reagieren mit Verständnis auf diese Entscheidung. „Das ist schon richtig so. Aufgrund der gesundheitlichen Situation ist der Handball momentan nur Nebensache. Auch wenn es eine komische Situation ist. Wir hoffen, dass es schrittweise wieder vorwärts geht“, erklärte Ingo Lipinski, Vizepräsident des Verbandsligisten PHC Wittenberge. Die Elbestädter sind bereits mitten in den Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit 2020/21 was die Meldungen von Mannschaften am Spielbetrieb oder die personelle
Besetzung der Teams betrifft.
Mirko Helmdach findet das Saisonende „sportlich schade, aber in dieser Situation leisten wir gern unseren Beitrag dazu“, meinte der Spielertrainer der Landesligaherren von Blau-Weiß Perleberg. Ihn beschäftigt auch die Situation bei der von Silvia Buss und ihm betreuten D-Jugend. „Für die Kinder ist das besonders schlimm. Lange kein Training gemacht, jetzt keine Spiele mehr. Das müssen wir ihnen nach den Ferien erst einmal in Ruhe erklären. Aber wir wollen auf jeden Fall – wenn es wieder geht – noch Turniere veranstalten. Notfalls auch in den Sommerferien“, berichtete Mirko Helmdach.
Der Abteilungsleiter der Blau-Weißen gewann dem Saisonende etwas Positives ab: „Wir sind Tabellenzweiter. Das ist doch etwas. Und weiter nach oben wäre für uns nichts gegangen“, sagte Mirko Großer. Auch in der Rolandstadt steht die neue Spielzeit schon mitten im Fokus.
„Wir werden wieder zwei Herrenmannschaften melden und auch im Jugendbereich. Von der jetzigen D-Jugend wechselt die Hälfte aus Altersgründen in die C-Jugend. Die beiden Teams
könnten weiter zusammentraineren, aber für den Spielbetrieb bräuchten wir dann noch weitere Trainer“, erklärte Großer weiter.
Melden für die Landesliga wird auch wieder der HC Pritzwalk. Coach Sebastian Wienke kommentierte in den sozialen Medien das Saisonende kurz und knapp: „Schade, aber richtig.“

10.04.2020

Ein Rückblick von Stefan Peglow (Märkische Allgemeine Zeitung) im  "Sportbuzzer"...

Perleberger Handballer: "Freude war groß, wir wollten mehr" (mit Galerie)

Riesiger Jubel herrschte am 17. April 2010 bei den Handballern des

SV Blau-Weiß Perleberg: Sie wurden als vorzeitiger Staffelsieger der

Landesliga Nord und Aufsteiger in die Verbandsliga geehrt.

© Stefan Peglow

Vor zehn Jahren: Perleberger Handballer erinnern sich noch immer gern an ihre Zeit in der Verbandsliga Nord.

 

Vor zehn Jahren feierten die Landesliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg ihren vorzeitigen Staffelsieg. „Das war nach dem Auswärtsspiel in Werder, denn da hatten wir den Staffelsieg, ich glaube drei oder vier Spieletage vor dem Saisonende, fest gemacht“, erinnert sich Jörg Domagala. Damals trainierte er die erste Männermannschaft der Blau-Weißen. Rückblickend bewertet er den damaligen Erfolg seiner Schützlinge als „schon besonders“. „Das hatte sich alles abgezeichnet und war eigentlich die logische Folge aus dem, was wir uns bis dahin erarbeitet hatten.“

Die MAZ berichtete am 12. April 2010 (Montag) dazu: „Nach ihrem 31:28 (15:14)-Auswärtserfolg bei der zweiten Mannschaft der HSG USV Werder ist den Landesliga-Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg der Aufstieg in die Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Nach ihrer Rückkehr wurden sie am Sonnabend von Perlebergs Bürgermeister Fred Fischer mit Freibier am Vereinsheim empfangen. Sie feierten zusammen mit über 30 Fans ihren größten Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte.“

 

Der Aufstieg sei damals das erklärte Saisonziel der Perleberger Handballer gewesen, erzählt Domagala. Bis 2017 hielten sich die Perleberger anschließend in der Verbandsliga Nord. „Seit drei Jahren spielen wir wieder in der Landesliga Nord. Mit unserem Kader waren wir irgendwann nicht mehr verbandsligatauglich. Und es spielt sich besser, wenn man nicht nur verliert“, weiß Domagala, der schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Männer trainiert und mittlerweile auch seinen langjährigen Abteilungsleiterposten bei den Blau-Weiß-Handballern abgab.

„Wir haben vor vielen Jahren mit den Jungs, die 2010 in die Verbandsliga aufgestiegen sind, in der Kreisliga angefangen. Die waren nahezu alle ein Alter. Das waren Spieler aus zwei Jahrgängen, die dann eine Mannschaft gebildet haben“, erinnert sich der Ex-Coach. Damals mit dabei waren unter anderem Toralf Hampel, Marcel Domagala, Gordon Wudke, Robert Neudmann und Tobias Köhler – die heute noch immer für Blau-Weiß am Ball sind.

 

„Wir alle haben in den vergangenen zwei Jahren wieder den Spaß am Handball zurückgewonnen“, freut sich Stephan Schubert heute. Vor zehn Jahren war er der erste Torwart der Perleberger Männer, aktuell ist er ihr Trainer. Die Entscheidung, 2017 abzusteigen, sei richtig gewesen. „Klar war das ein Erlebnis in der Verbandsliga. Ich zum Beispiel war 25 als wir aufstiegen. Die Freude war groß, wir wollten mehr. Aber die Konkurrenz schläft ja nicht“, weiß Schubert heute. Gern denkt er an das Spiel gegen Forst Borgsdorf zurück. „Diese Mannschaft war von der Kreisliga bis in die Verbandsliga durchmarschiert. Und dann kamen sie als haushoher Favorit zu uns nach Perleberg und kassierten ihre erste Niederlage. In dieser Saison waren wir dann der Staffelsiegerbesieger.“

Auch Mirko Helmdach denkt gern an die Vergleiche mit den Großen der Verbandsliga zurück. „Noch mehr Bedeutung hatten für uns aber die Derbys gegen Wittenberge. Auch wenn wir da nie wirklich was reißen konnten“, gibt der amtierende Toptorjäger der Perleberger zu. Die beenden die aktuelle Spielzeit als Tabellenzweiter der Landesliga Nord und sind mit ihrer Rolle, die sie in dieser Staffel spielten, vollauf zufrieden. Trainer Schubert: „Wir hätten durchaus besser abschneiden können. Doch wir wollten unter die ersten drei Teams und haben somit unser Saisonziel erreicht.“ Auch künftig wollen die Perleberger das Niveau in der Liga mitbestimmen. An einen Aufstieg sei aber so schnell nicht zu denken. Zum einen fehle es an den dafür notwendigen „Handball-Jahrgängen“, meint Jörg Domagala. „Und zum anderen ist man in Perleberg nicht dazu bereit, sich richtig zu quälen“, weiß Spielertrainer Mirko Helmdach.

 

In Bildern: Vor zehn Jahren stiegen die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg in die Verbandsliga Nord auf.  zu den Bildern...

09.04.2020

Brandenburger Handballsaison 2019/20 vorzeitig beendet

 

Das HVB-Präsidium hat in Abstimmung mit der Technischen Kommission und unter Berücksichtigung der DHB-Empfehlungen für seinen Landesspielbetrieb folgende Entscheidung getroffen:

1. Die Handballsaison 2019/20 wird zum 20.04.2020 beendet. Es finden bis dahin keine

    weiteren Spiele statt.  mehr...

17.03.2020

Der Trainingsbetrieb ist bis auf weiteres eingestellt

Der Trainingsbetrieb ist auf Grund der von der Landesregierung beschlossenen "Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg" eingestellt.

12.03.2020 Aktuelle Information des HVB:

Der Spielbetrieb wird bis auf weiteres eingestellt

Der Handball-Verband Brandenburg schließt sich der Entscheidung nahezu sämtlicher Landesverbände an.
* Mit sofortiger Wirkung setzen wir den gesamten Spielbetrieb im Jugend – und Erwachsenenbereich im Handball-Verband Brandenburg aus. 

* Nicht notwendige Sichtungsveranstaltungen, Sitzungen, Tagungen, Fortbildungen werden bis auf weiteres ausgesetzt

* Spätestens zum 19.04.2020 wird über eine mögliche Wiedereinsetzung des Spielbetriebs im Jugend – und Erwachsenenbereich, der Saisonwertung 2019/2020 entschieden und veröffentlicht. 

 Auch wenn wir wollten und könnten. Wir schaffen es nicht mehr aufgrund der unterschiedlichen Entscheidungen auf kommunaler Ebene bzw. der Gesundheitsbehörden vor Ort einen flächendeckenden Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und durchzuführen. Durch unsere Entscheidung wollen wir nicht nur der Verbreitung des Corona-Virus sondern der Infektion mit Angst entgegenwirken.

Punktspielbericht vom 07.03.2020

1. Männer

 

Presseartikel von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 09.03.2020)

 

Pflichtaufgabe gut gelöst

Perleberger Handballer besiegen Templiner SV mit 41:28 (25:11)

Der Perleberger Sebastian Lux (r.) erzielt hier
eines seiner sieben Tore beim ungefährdeten
Heimsieg gegen Templin. Oliver Knoll
 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg sind ohne zu glänzen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben die Pflichtaufgabe erfüllt: Sie gewannen ihr Heimspiel in der Landesliga Nord gegen den Templiner SV Lok mit 41:28 (25:11) und festigten ihren zweiten Tabellenplatz.

„Es war eigentlich zu einfach. Das hatten wir so nicht erwartet, von Templin kam kaum Gegenwehr“, sagte der Perleberger Spielertrainer Mirko Helmdach. Stimmt. Zu keiner Zeit entstand der Eindruck, die Gastgeber könnten in dieser Partie in der Rolandhalle irgendwann mal in Gefahr zu geraten. Schnell hieß es 5:0 (5.), dann 13:5 (15.). Die Blau-Weißen stellten mit ihrer 5:1-Deckung den Gästeangriff immer wieder vor Probleme, provozierten Ballgewinne und liefen zahlreiche Tempogegenstöße. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 14 Tore angewachsen.

Nach dem Wechsel lief es nicht mehr ganz eo rund bei den Perlebergern. Aufgrund der deutlichen Führung vielleicht auch ein wenig verständlich. „Da haben wir dann nicht mehr konsequent genug gespielt. Allerdings haben wir auch gut durchgewechselt“, sagte Mirko Helmdach zur zweiten Halbzeit. Aber näher als auf zwölf Tore kam Templin nie heran.

 

PERLEBERG:

Andreas Ebeling, Steffen Engelmann, Sascha Domres – Tobias Köhler (4), Gordon Wudke, Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (13), Marcel Domagala (6), Sebastian Lux (7),

Rene Neuschl (1), Philipp Tietz, Philip-Oliver Nagel (1), Bastian Kell (2)

Punktspielberichte vom 15.02.2020

1. Männer

 

Presseartikel von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 17.02.2020)

 

Perleberger Handballer sind zurück

in der Erfolgsspur

Klarer Sieg im Verfolgerduell der Landesliga Nord gegen Oranienburg III

Toralf Hampel war mit seinen acht Treffern gegen die dritte Mannschaft des Oranienburger HC Perlebergs zweitbester Kanonier.Foto: Stefan Peglow

Toralf Hampel war mit seinen acht Treffern gegen die dritte Mannschaft

des Oranienburger HC Perlebergs zweitbester Kanonier.

Foto: Stefan Peglow

 

Handball-Landesliga Nord: Blau-Weiß Perleberg – Oranienburger HC III 43:29 (23:9). Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell der Liga, der Tabellenzweite hatte den Drittplatzierten zu Gast, wurde nicht die erwartet enge Kiste. Es entwickelte sich schnell zur einseitigen Angelegenheit für die Gastgeber, die vor allem eine ganz starke erste Halbzeit boten. Die ersatzgeschwächten Oranienburger, sie hatten kurzfristig zwei Spieler an die zweite Mannschaft abgeben müssen, versteckten sich nie, schafften es aber nur in den ersten zwei Minuten, mit den Männern von Trainer Stephan Schubert ergebnismäßig mitzuhalten. Bis zum Pausensignal warfen die Perleberger eine sichere Führung von 14 Toren heraus.

Der Blau-Weiß-Coach zeigte sich vor allem mit dem Sieg zufrieden: „Wir haben völlig verdient gewonnen. Der Sieg vor einer Woche gegen Bad Freienwalde kam genau richtig. Wir haben rechtzeitig in die Erfolgsspur zurückgefunden. Dass Mirko Helmdach wieder im Team war, war deutlich zu merken. Die Mannschaft zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Mit der Abwehrarbeit meiner Männer in der ersten Halbzeit war ich zufrieden.“ Schubert sah aber kein komplett überragendes Spiel seiner Sieben: „In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit spielten wir nicht so konzentriert, leisteten uns einen Hänger.“ Sieben Minuten nach Wiederbeginn waren die Gäste beim 25:15 bis auf zehn Tore ran. Geringer wurde der Vorsprung nie.

„Eigentlich hätten wir noch deutlicher gewinnen können. Wir erzielen vorn immer gut Tore, lassen hinten aber auch zu viele rein“, analysierte der Coach nach dem Spiel. Unterm Strich ergab sich in den zweiten 30 Minuten ein ausgeglichenes Torverhältnis von 20:20. Die Gastgeber ließen keine Verringerung ihres bis zum Seitenwechsel herausgearbeiteten Vorsprungs zu. Mit 19 Treffern, davon sieben verwandelte Siebenmeter, war Mirko Helmdach nicht nur der erfolgreichste Werfer des Gastgebers sondern einmal mehr auch des Spiels. „Oranienburg war auch ein schwacher Gegner. Wir hätten durchaus höher gewinnen können“, sagte der Routinier zur „ordentlichen Mannschaftsleistung“. Bemerkenswert ist, dass die Perleberger ihre acht Strafwürfe alle verwandelten. Die Gäste brachten hingegen nur drei ihrer fünf Strafwürfe unter. Einen parierte Blau-Weiß-Keeper Sascha Domres in der Schlussminute.

Die Rolandstädter festigten mit diesem klaren Erfolg ihren zweiten Tabellenrang. Die Oranienburger fielen auf den vierten Platz zurück. Perlebergs Trainer meinte nach der Partie mit Blick nach vorn: „Auf die gezeigte Leistung können wir in unserem kommenden Spiel gegen Templin aufbauen.“ Bis es soweit ist, haben die Perleberger drei Wochen spielfrei.

 

Blau-Weiß Perleberg: Cesar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres; Tobias Köhler (2),

Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (19), Macel Domagala (5), Sebastian Lux (3), Rene Neuschl, Philipp Tietz (2), Florian Seifert (1), Philip-Oliver Nagel (1)

 __________

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 17.02.2020)

 

Das Ruder wieder herumgerissen

 

Landesliga-Handballer von Blau-Weiß Perleberg feiert 43:29-Kantersieg

gegen Verfolger Oranienburg III

Mirko Helmdach erzielte gegen
Oranienburg gleich 19 Tore.
FOTO: TORSTEN GOTTSCHALK

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben das Spitzenspiel in der Landesliga Nord klar gewonnen und ihren zweiten Tabellenplatz souverän verteidigt. Die Prignitzer besiegten die Gäste vom Oranienburger HC III am Samstagabend in der heimischen Rolandhalle überraschend deutlich mit 43:29 (23:9).
„Ich hatte mir die Sache deutlich komplizierter vorgestellt. Die Gäste waren doch recht blass heute. Wir standen athletisch klar besser dar“, meinte Perlebergs Mirko Helmdach, mit am Ende mit 19 Toren der mit Abstand treffsicherster Schütze der Gastgeber, nach der Gala gegen den Verfolger.
„Wir haben heute so gespielt, wie wir uns das vorgenommen und wie wir das zuletzt in den ersten 20 Minuten gegen Bad Freienwalde gemacht haben. Wir hatten eine bewegliche und griffige Deckung und konnten dadurch schon in der ersten Hälfte viele Tempogegenstöße fahren“, ließ Perlebergs Abteilungsleiter Mirko Großer die Partie noch einmal Revue passieren. „In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir einen kleinen Hänger und haben die Gäste zu leichten Toren eingeladen. Wir haben uns dann aber schnell wieder gefunden, das Spiel wieder aufgenommen um am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen“, so Großer, der sein Team auf einem guten Weg sieht, weiter. „Ich denke, nach dem zweiten Sieg in Folge haben wir das Ruder wieder herumgerissen und können beruhigter die nächsten Aufgaben in Angriff nehmen.“
Dass die Gäste die zweite Halbzeit sogar ausgeglichen gestalten konnten, war nach dem letztendlich ja klaren Heimerfolg der Rolandstädter nur nebensächlich.


Blau-Weiß Perleberg: Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres – Tobias Köhler (2),

Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (19), Marcel Domagala (5), Sebastian Lux (3), Rene Neuschl, Philipp Tietz (2), Fabian Seifert (1), Philip-Oliver Nagel (1)

Punktspielbericht vom 08.02.2020

1. Männer

 

Presseartikel von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 10.02.2020)

 

Perleberg beendet Negativserie

SV Blau-Weiß besiegt nach zuletzt drei Niederlagen Bad Freienwalde II

42:36 (22:15) / Starke erste 20 Minuten, dann nachgelassen

Toralf Hampel (r.) war von der Bad Freienwalder Abwehr

oft nicht zu stoppen. Der Perleberger erzielte 15 Tore.

FOTO: OLIVER KNOLL


Aufatmen bei den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg. Mit dem 42:36 (22:15)-Heimerfolg gegen SV Jahn Bad Freienwalde II beendeten sie ihre Negativserie mit zuletzt drei Niederlagen in der Landesliga Nord. Allerdings boten die Rolandstädter nur in einigen Phasen eine gute Leistung.
„Unser Matchplan ging bis zur 20. Minute auf“, beschrieb Blau-Weiß-Abteilungsleiter Mirko Großer den Abschnitt, in dem die Gastgeber, bei denen erstmals Zugang Kevin Schwarz (kam vom PHC Wittenberge) mitwirkte, die Bad Freienwalder beinahe schwindlig spielten. Tempogegenstöße und immer wieder ein geschicktes einlaufen an den Kreis – Die Perleberger zogen von 9:6 auf 20:9 davon. Allen voran durch Toralf Hampel, der bis dahin von den Gästen kaum in den Griff bekommen wurde und schon zehn seiner später insgesamt 15 Tore erzielt hatte.
Das war es dann aber auch. „Wir haben gewechselt und irgendwie kam ein Bruch in unser Spiel“, sagte Mirko Großer. In den sieben Minuten bis zum Wechsel gelangen den Blau-Weißen nur noch zwei Treffer, aber sie gingen mit einem Vorsprung von sieben Toren in die Pause.
„Die zweite Halbzeit war nix. Wir haben keine Torhüterleistung auf das Feld gekriegt, waren in der Abwehr zu passiv und haben im Angriff oft viel zu überhastet gespielt. Das war in allen Mannschaftsteilen nicht gut“, fasste der Abteilungsleiter die zweiten 30 Minuten zusammen. Vor allem die groß gewachsenen Rückraumschützen der Bad Freienwalder hatten bisweilen leichtes Spiel. Allerdings, näher als bis auf drei Tore kamen die Gäste nicht heran
Vier Minuten vor dem Ende – die Perleberger waren von 36:32 auf 40:32 enteilt – war die Entscheidung gefallen. Den Schlusspunkt setzte bezeichnenderweise Toralf Hampel, der einen Ball in der Luft annahm und den Ball im Jahn-Tor unterbrachte. „Das Endergebnis auf der Tafel sollte der Brustlöser für die weiteren Spiel in diesem Jahr sein. Die Leistung war aber indiskutabel. Wir haben trotz der drei fehlenden Spieler mit 14 Akteuren eine gute Mannschaft zusammengehabt und tun uns dann gegen Bad Freienwalde, das mit nur sieben Feldspielern anreist, so schwer und verlieren sogar die zweite Halbzeit mit einem Tor. Aber am Ende zählt der Sieg und daran müssen wir in den nächsten Spielen direkt anschließen“, lautete das abschließende Fazit von Mirko Großer.

 

Blau-Weiß Perleberg:

Andreas Ebeling, Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres – Gordon Wudke (1),

Toralf Hampel (15), Marcel Domagala (8), Sebastian Lux (6), Sören Dieme (3),

Philipp Tietz (2), Fabian Seifert (2), Philip-Oliver Nagel (3), Kevin Schwarz,

Bastian Kell (1), Robert Neudmann (1)


Beste Werfer Bad Freienwalde II:

Björn Renné (11), Max Schmidt (7), Pascal Simon (7)


Stationen:

2:3, 5:3, 11:6, 14:9, 20:9, 21:15, 22:15 – 26:19, 26:22, 28:25, 35:30, 40:32, 40:35, 42:36

Punktspielbericht vom 01.02.2020

1. Männer

 

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 03.02.2020)

 

Perleberger Handballer patzen erneut

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg kommen 2020 in der Landesliga Nord einfach nicht in die Puschen. Nach den Heimniederlagen gegen Angermünde und Lychen kassierten die Rolandstädter mit dem 22:29 beim Tabellenachten 1. SV Eberswalde II bereits die dritte Pleite in Folge.
Dementsprechend bitter fiel das Fazit von Mirko Großer aus. „Das war eine vollkommen vermeidbare und so nicht einkalkulierte Niederlage“, so der Abteilungsleiter, dessen Team am Samstag nach einem „Fehlpassfestival auf beiden Seiten“ mit einem knappen 10:11-Rückstand in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt der Tabellenzweite die Partie zunächst offen. Knackpunkt war für Mirko Großer die 49. Spielminute. „Beim Stand von 17:18 gegen uns hält unser neuer Torwart Steffen Engelmann erst einen Siebenmeter und auch den anschließenden Nachwurf. Leider verwerfen wir danach unsere Ausgleichschance. Nach dem folgenden 0:5-Lauf in dreieinhalb Minuten war die Sache gegessen“, so Großer.
Das urlaubsbedingte Fehlen von Torjäger Mirko Helmdach wollte er nicht explizit an der vierten Saisonniederlage festmachen. „Wir haben einfach viel zu lethargisch gespielt. Der Rückraum war eigentlich nicht vorhanden, obwohl wir Eberswalde körperlich überlegen waren. Zudem hatten wir extremes Wurfpech. Gleich 14 Mal sind wir an Latte oder Pfosten gescheitert.“
Für einen Lichtblick auf Seiten der Perleberger sorgte erneut Linksaußen Fabian Seifert, der mit sechs Treffern bester Schütze der Blau-Weißen war. „Er hat seine Sache hervorragend gemacht“, lobte Mirko Großer den Youngster.


Blau-Weiß Perleberg:

Andreas Ebeling, Steffen Engelmann, Sascha Domres – Tobias Köhler, Gordon Wudke, Toralf Hampel (5), Marcel Domagala (4), Sebastian Lux (3), Hagen Walhoefer (1),

Mirko Großer, Fabian Seifert (6), Philip-Oliver Nagel (2), Bastian Kell (1)

Punkspielbericht vom 25.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 27.01.2020)

 

Gut gespielt und doch verloren

Perleberger Handballer verpassen gegen

den Spitzenreiter aus Lychen eine Überraschung

Fabian Seifert, hier beim Abschluss zum 5:4 für Blau-Weiß Perleberg,

trug sich viermal in die Torschützenliste ein. FOTO: STEFAN PEGLOW

 

"Wir hätten die
Lychener packen
können, doch ihr Sieg
war völlig verdient."

Mirko Helmdach

Spieler-Trainer Blau-Weiß Perleberg

 

 

Handball-Landesliga Nord: SV Blau-Weiß Perleberg – SV Berolina Lychen 33:36 (17:19). „Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten“, fasste Perlebergs Handballchef Mirko Großer das 60-minütige Geschehen auf dem Parkett der Rolandhalle zusammen. Das Spitzenspiel der Liga hatte vom Anpfiff bis wenige Minuten vor Ende der Partie die von den Zuschauern erhoffte Spannung. Zwar mit dem besseren Ende für die Gäste aus der Uckermark, doch mit der Erkenntnis, dass der verlustpunktfreie Ligaprimus durchaus zu packen ist. Den Unterschied in dieser bei aller Brisanz eines Spitzenspiels fairen Begegnung machten die individuelle Entschlossenheit und Abgezocktheit der Spieler. Beide Mannschaften traten selbstbewusst auf. Wobei sich die Gäste durchweg fokussierter und spritziger zeigten. So klappte dann auch ihr Umschaltspiel ein wenig besser, weil fehlerfreier. Das zeigte sich schon zu Beginn der Partie. Die Gastgeber hatten Anwurf und zogen sofort auf den Kasten der Berolina. Doch das Spielgerät krachte nur ans Gebälk. Der Gegenzug des Tabellenführers, noch in der Anfangsminute, saß. Gut anderthalb Minuten später glich Blau-Weiß aus. Lychen legte zweimal vor, die Perleberger glichen jeweils aus. Beim Stand von 4:4 scheiterten die Gäste mit ihrem Siebenmeter und Fabian Seifert, der insgesamt einen guten Eindruck hinterließ, warf Blau-Weiß mit 6:5 (11.) das erste Mal in Führung. Die Uckermärker egalisierten im Gegenzug. Das Spiel ging so bis zum 8:8 (14.) weiter. Dann warfen Mirko Helmdach und Marcel Domagala eine Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber heraus. Es ging eng weiter. Beim 12:12, 13:13 und 14:14 waren die Lychener wieder auf Augenhöhe und übernahmen in der 24. Minute mit 15:14 wieder die Führung, bauten diese auf zwei Tore aus und brachten diesen Vorsprung auch bis in die Pause. Dabei bestraften sie zwei Flüchtigkeitsfehler der Gastgeber konsequent.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker, nutzten zwei Fehler der Gastgeber, um ihren Vorsprung auf fünf Tore auszubauen. Doch die Moral der Blau-Weißen stimmte. Eine Viertelstunde vor Spielende glich Tobias Köhler zum 26:26 aus. Danach zeigten sich die Gäste entschlossener und landeten fünf Treffer am Stück. Das war die Vorentscheidung. Die Gastgeber bäumten sich zwar noch einmal auf, witterten beim 31:33 (58.) und 32:34 (59) noch einmal einen Punktgewinn. Doch der Tabellenführer bewies seine Souveränität und hielt die Gastgeber auf Distanz. Er beendete die Partie am Ende mit drei Toren Vorsprung.

Perlebergs Spielertrainer Mirko Helmdach, der in dieser Begegnung elfmal traf, meinte nach der Partie: „Wir hätten die Lychener packen können, doch schließlich war ihr Sieg völlig verdient. Sie waren die bessere Mannschaft.“ Und hatten mit Jan Wendland auch den Spieler des Spiels in ihren Reihen. Der agile Kreisläufer war von der Perleberger Abwehr kaum in den Griff zu bekommen. Ihm gelangen in dieser Begegnung 19 Treffer.

 

Blau-Weiß Perleberg: Andreas Ebeling, Cesar Cosmin Cosoi, Sascha Domres;

Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (3), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (11),

Marcel Domagala (5), Sebastian Lux, Rene Neuschl, Philipp Tietz, Fabian Seifert (4),

Philip-Oliver Nagel, Bastian Kell

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Punkspielbericht vom 25.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 27.01.2020)

 

Perleberg ärgert Spitzenreiter

SV Blau-Weiß mit guter Leistung bei 33:36-Niederlage gegen Lychen

Fabian Seifert (l.) überzeugte auf der Perleberger Außenpostion
und erzielte insgesamt vier Treffer. FOTO: OLIVER KNOLL

 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg haben ihr Vorhaben, den großen Favoriten SV Berolina Lychen zu ärgern, in die Tat umgesetzt. Und sogar noch ein wenig mehr. Doch am Ende langte es nicht ganz, die Gastgeber unterlagen dem Landesliga-Tabellenführer (der im zwölften Spiel den zwölften Sieg feierte) in der Rolandhalle mit 33:36 (17:19).
Die Perleberger fanden gegen die im Mittelblock groß gewachsenen und robusten Spieler der Gäste ganz gut in die Partie. Vor allem wenn die Blau-Weißen schnell agierten oder überraschende Dinge im Angriff machten, bekam die Lychener Abwehr Probleme. Die 12:10-Führung der Hausherren Mitte der ersten Hälfte war nicht unverdient. Doch jetzt zeigte der Tabellenführer seine Klasse und ging angeführt von Jens Wendland, der zwölf seiner insgesamt 19 Tore vor dem Wechsel erzielte, mit einer knappen Führung in die Pause.
Die wurde in der zweiten Hälfte schnell größer. Auf einmal stand es 21:26 (40.). „Aber dann sind wir wieder herangekommen. Das war schon bemerkenswert“, sagte der Perleberger Spielertrainer Mirko Helmdach zu der Phase, als sein Team mit fünf Toren in Folge zum 26:26 (45.) ausglich. Das wiederum steckten die Lychener gut weg und konterten ihrerseits mit fünf Treffer nacheinander zum 26:31 (50.). Das bedeutete schon die Vorentscheidung. Auch wenn die Perleberger zum Ende noch einmal etwas näher kamen.
„Wir sind vom Ergebnis her grundsätzlich zufrieden. Wir haben uns gegenüber dem Angermünde-Spiel gesteigert. Manchmal haben wir es Lychen ein wenig zu leicht gemacht und selbst im Angriff nach der Pause zu viele Bälle am Kreis verloren. Aber insgesamt können wir auf diese Leistung aufbauen“, lautete das Fazit von Mirko Helmdach nach der Partie.


Blau-Weiß Perleberg: Andreas Ebeling, Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres –

Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (3), Toralf Hampel (6), Mirko Helmdach (11),

Marcel Domagala (5), Sebastian Lux, Rene Neuschl, Philipp Tietz, Fabian Seifert (4),

Philip-Oliver Nagel, Bastian Kell

Punkspielbericht vom 11.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 13.01.2020)

 

Perleberg strauchelt überraschend

Erste Saison-Heimniederlage des SV Blau-Weiß / Nach schwacher Leistung 38:40 gegen Angermünde
Gordon Wudke(r.) auf dem Weg zu einem seiner beiden Treffer für Perleberg gegen Angermünde.
Foto: Oliver Knoll

 

 

Das haben sich die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg sicher ganz anders vorgestellt. Zum Jahresauftakt verloren sie ihr Heimspiel in der Landesliga Nord gegen den HC 52 Angermünde überraschend mit 38:40 (23:19) und kassierten somit die erste Niederlage in der Rolandhalle in dieser Spielzeit.
Die Gastgeber schienen sich zu Beginn der Partie noch in der Winterpause zu befinden. Die Abwehr ließ sich ein paar mal nach eigenen Torerfolgen von den Angermündern und deren schnellem Anwurf überraschen. Dazu kamen technische Fehler der Blau-Weißen. Dennoch glaubten nach dem 11:9 (16.) viele, dass die Hausherren jetzt in Schwung kommen. Doch die Gäste ließen sich zunächst nicht abschütteln, glichen immer wieder aus. Beim 23:19-Pausenstand sah es so aus, als würde die Partie jetzt aber in den erwarteten Bahnen verlaufen.
Weit gefehlt. „Wir haben behäbig gespielt, zu keiner Zeit zu unserer Form gefunden und hatten in der 2. Halbzeit kein Konzept. Angermünde war auch spritziger. Das war ernüchternd und ärgerlich. Im Nachhinein sind wir alle enttäuscht“, sagte der Perleberger Spielertrainer Mirko Helmdach. Zwar führte sein Team zunächst noch (28:24/40.), dann geriet es aber beim 29:30 (45.) erstmals ins Hintertreffen. Den Hausherren gelang noch mehrfach der Ausgleich (33:33, 36:36), doch am Ende war die erste Heimschlappe der Saison perfekt. Das soll in zwei Wochen besser laufen: Dann kommt der Spitzenreiter Berolina Lychen in die Rolandhalle.


Blau-Weiß Perleberg:

Cezar-Cosmin Cosoi, Andreas Ebeling, Sascha Domres – Gordon Wudke (2),

Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (11), Marcel Domagala (4), Sebastian Lux (9),

Rene Neuschl (1), Philip-Oliver Nagel (3), Bastian Kell

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