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Spielberichte des Jahres 2020

Punktspielberichte vom 15.02.2020

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Presseartikel von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 17.02.2020)

 

Perleberger Handballer sind zurück

in der Erfolgsspur

Klarer Sieg im Verfolgerduell der Landesliga Nord gegen Oranienburg III

Toralf Hampel war mit seinen acht Treffern gegen die dritte Mannschaft des Oranienburger HC Perlebergs zweitbester Kanonier.Foto: Stefan Peglow

Toralf Hampel war mit seinen acht Treffern gegen die dritte Mannschaft

des Oranienburger HC Perlebergs zweitbester Kanonier.

Foto: Stefan Peglow

 

Handball-Landesliga Nord: Blau-Weiß Perleberg – Oranienburger HC III 43:29 (23:9). Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell der Liga, der Tabellenzweite hatte den Drittplatzierten zu Gast, wurde nicht die erwartet enge Kiste. Es entwickelte sich schnell zur einseitigen Angelegenheit für die Gastgeber, die vor allem eine ganz starke erste Halbzeit boten. Die ersatzgeschwächten Oranienburger, sie hatten kurzfristig zwei Spieler an die zweite Mannschaft abgeben müssen, versteckten sich nie, schafften es aber nur in den ersten zwei Minuten, mit den Männern von Trainer Stephan Schubert ergebnismäßig mitzuhalten. Bis zum Pausensignal warfen die Perleberger eine sichere Führung von 14 Toren heraus.

Der Blau-Weiß-Coach zeigte sich vor allem mit dem Sieg zufrieden: „Wir haben völlig verdient gewonnen. Der Sieg vor einer Woche gegen Bad Freienwalde kam genau richtig. Wir haben rechtzeitig in die Erfolgsspur zurückgefunden. Dass Mirko Helmdach wieder im Team war, war deutlich zu merken. Die Mannschaft zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Mit der Abwehrarbeit meiner Männer in der ersten Halbzeit war ich zufrieden.“ Schubert sah aber kein komplett überragendes Spiel seiner Sieben: „In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit spielten wir nicht so konzentriert, leisteten uns einen Hänger.“ Sieben Minuten nach Wiederbeginn waren die Gäste beim 25:15 bis auf zehn Tore ran. Geringer wurde der Vorsprung nie.

„Eigentlich hätten wir noch deutlicher gewinnen können. Wir erzielen vorn immer gut Tore, lassen hinten aber auch zu viele rein“, analysierte der Coach nach dem Spiel. Unterm Strich ergab sich in den zweiten 30 Minuten ein ausgeglichenes Torverhältnis von 20:20. Die Gastgeber ließen keine Verringerung ihres bis zum Seitenwechsel herausgearbeiteten Vorsprungs zu. Mit 19 Treffern, davon sieben verwandelte Siebenmeter, war Mirko Helmdach nicht nur der erfolgreichste Werfer des Gastgebers sondern einmal mehr auch des Spiels. „Oranienburg war auch ein schwacher Gegner. Wir hätten durchaus höher gewinnen können“, sagte der Routinier zur „ordentlichen Mannschaftsleistung“. Bemerkenswert ist, dass die Perleberger ihre acht Strafwürfe alle verwandelten. Die Gäste brachten hingegen nur drei ihrer fünf Strafwürfe unter. Einen parierte Blau-Weiß-Keeper Sascha Domres in der Schlussminute.

Die Rolandstädter festigten mit diesem klaren Erfolg ihren zweiten Tabellenrang. Die Oranienburger fielen auf den vierten Platz zurück. Perlebergs Trainer meinte nach der Partie mit Blick nach vorn: „Auf die gezeigte Leistung können wir in unserem kommenden Spiel gegen Templin aufbauen.“ Bis es soweit ist, haben die Perleberger drei Wochen spielfrei.

 

Blau-Weiß Perleberg: Cesar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres; Tobias Köhler (2),

Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (19), Macel Domagala (5), Sebastian Lux (3), Rene Neuschl, Philipp Tietz (2), Florian Seifert (1), Philip-Oliver Nagel (1)

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Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 17.02.2020)

 

Das Ruder wieder herumgerissen

 

Landesliga-Handballer von Blau-Weiß Perleberg feiert 43:29-Kantersieg

gegen Verfolger Oranienburg III

Mirko Helmdach erzielte gegen
Oranienburg gleich 19 Tore.
FOTO: TORSTEN GOTTSCHALK

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben das Spitzenspiel in der Landesliga Nord klar gewonnen und ihren zweiten Tabellenplatz souverän verteidigt. Die Prignitzer besiegten die Gäste vom Oranienburger HC III am Samstagabend in der heimischen Rolandhalle überraschend deutlich mit 43:29 (23:9).
„Ich hatte mir die Sache deutlich komplizierter vorgestellt. Die Gäste waren doch recht blass heute. Wir standen athletisch klar besser dar“, meinte Perlebergs Mirko Helmdach, mit am Ende mit 19 Toren der mit Abstand treffsicherster Schütze der Gastgeber, nach der Gala gegen den Verfolger.
„Wir haben heute so gespielt, wie wir uns das vorgenommen und wie wir das zuletzt in den ersten 20 Minuten gegen Bad Freienwalde gemacht haben. Wir hatten eine bewegliche und griffige Deckung und konnten dadurch schon in der ersten Hälfte viele Tempogegenstöße fahren“, ließ Perlebergs Abteilungsleiter Mirko Großer die Partie noch einmal Revue passieren. „In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir einen kleinen Hänger und haben die Gäste zu leichten Toren eingeladen. Wir haben uns dann aber schnell wieder gefunden, das Spiel wieder aufgenommen um am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen“, so Großer, der sein Team auf einem guten Weg sieht, weiter. „Ich denke, nach dem zweiten Sieg in Folge haben wir das Ruder wieder herumgerissen und können beruhigter die nächsten Aufgaben in Angriff nehmen.“
Dass die Gäste die zweite Halbzeit sogar ausgeglichen gestalten konnten, war nach dem letztendlich ja klaren Heimerfolg der Rolandstädter nur nebensächlich.


Blau-Weiß Perleberg: Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres – Tobias Köhler (2),

Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (19), Marcel Domagala (5), Sebastian Lux (3), Rene Neuschl, Philipp Tietz (2), Fabian Seifert (1), Philip-Oliver Nagel (1)

Punktspielbericht vom 08.02.2020

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Presseartikel von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 10.02.2020)

 

Perleberg beendet Negativserie

SV Blau-Weiß besiegt nach zuletzt drei Niederlagen Bad Freienwalde II

42:36 (22:15) / Starke erste 20 Minuten, dann nachgelassen

Toralf Hampel (r.) war von der Bad Freienwalder Abwehr

oft nicht zu stoppen. Der Perleberger erzielte 15 Tore.

FOTO: OLIVER KNOLL


Aufatmen bei den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg. Mit dem 42:36 (22:15)-Heimerfolg gegen SV Jahn Bad Freienwalde II beendeten sie ihre Negativserie mit zuletzt drei Niederlagen in der Landesliga Nord. Allerdings boten die Rolandstädter nur in einigen Phasen eine gute Leistung.
„Unser Matchplan ging bis zur 20. Minute auf“, beschrieb Blau-Weiß-Abteilungsleiter Mirko Großer den Abschnitt, in dem die Gastgeber, bei denen erstmals Zugang Kevin Schwarz (kam vom PHC Wittenberge) mitwirkte, die Bad Freienwalder beinahe schwindlig spielten. Tempogegenstöße und immer wieder ein geschicktes einlaufen an den Kreis – Die Perleberger zogen von 9:6 auf 20:9 davon. Allen voran durch Toralf Hampel, der bis dahin von den Gästen kaum in den Griff bekommen wurde und schon zehn seiner später insgesamt 15 Tore erzielt hatte.
Das war es dann aber auch. „Wir haben gewechselt und irgendwie kam ein Bruch in unser Spiel“, sagte Mirko Großer. In den sieben Minuten bis zum Wechsel gelangen den Blau-Weißen nur noch zwei Treffer, aber sie gingen mit einem Vorsprung von sieben Toren in die Pause.
„Die zweite Halbzeit war nix. Wir haben keine Torhüterleistung auf das Feld gekriegt, waren in der Abwehr zu passiv und haben im Angriff oft viel zu überhastet gespielt. Das war in allen Mannschaftsteilen nicht gut“, fasste der Abteilungsleiter die zweiten 30 Minuten zusammen. Vor allem die groß gewachsenen Rückraumschützen der Bad Freienwalder hatten bisweilen leichtes Spiel. Allerdings, näher als bis auf drei Tore kamen die Gäste nicht heran
Vier Minuten vor dem Ende – die Perleberger waren von 36:32 auf 40:32 enteilt – war die Entscheidung gefallen. Den Schlusspunkt setzte bezeichnenderweise Toralf Hampel, der einen Ball in der Luft annahm und den Ball im Jahn-Tor unterbrachte. „Das Endergebnis auf der Tafel sollte der Brustlöser für die weiteren Spiel in diesem Jahr sein. Die Leistung war aber indiskutabel. Wir haben trotz der drei fehlenden Spieler mit 14 Akteuren eine gute Mannschaft zusammengehabt und tun uns dann gegen Bad Freienwalde, das mit nur sieben Feldspielern anreist, so schwer und verlieren sogar die zweite Halbzeit mit einem Tor. Aber am Ende zählt der Sieg und daran müssen wir in den nächsten Spielen direkt anschließen“, lautete das abschließende Fazit von Mirko Großer.

 

Blau-Weiß Perleberg:

Andreas Ebeling, Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres – Gordon Wudke (1),

Toralf Hampel (15), Marcel Domagala (8), Sebastian Lux (6), Sören Dieme (3),

Philipp Tietz (2), Fabian Seifert (2), Philip-Oliver Nagel (3), Kevin Schwarz,

Bastian Kell (1), Robert Neudmann (1)


Beste Werfer Bad Freienwalde II:

Björn Renné (11), Max Schmidt (7), Pascal Simon (7)


Stationen:

2:3, 5:3, 11:6, 14:9, 20:9, 21:15, 22:15 – 26:19, 26:22, 28:25, 35:30, 40:32, 40:35, 42:36

Punktspielbericht vom 01.02.2020

1. Männer

 

Presseartikel von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 03.02.2020)

 

Perleberger Handballer patzen erneut

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg kommen 2020 in der Landesliga Nord einfach nicht in die Puschen. Nach den Heimniederlagen gegen Angermünde und Lychen kassierten die Rolandstädter mit dem 22:29 beim Tabellenachten 1. SV Eberswalde II bereits die dritte Pleite in Folge.
Dementsprechend bitter fiel das Fazit von Mirko Großer aus. „Das war eine vollkommen vermeidbare und so nicht einkalkulierte Niederlage“, so der Abteilungsleiter, dessen Team am Samstag nach einem „Fehlpassfestival auf beiden Seiten“ mit einem knappen 10:11-Rückstand in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt der Tabellenzweite die Partie zunächst offen. Knackpunkt war für Mirko Großer die 49. Spielminute. „Beim Stand von 17:18 gegen uns hält unser neuer Torwart Steffen Engelmann erst einen Siebenmeter und auch den anschließenden Nachwurf. Leider verwerfen wir danach unsere Ausgleichschance. Nach dem folgenden 0:5-Lauf in dreieinhalb Minuten war die Sache gegessen“, so Großer.
Das urlaubsbedingte Fehlen von Torjäger Mirko Helmdach wollte er nicht explizit an der vierten Saisonniederlage festmachen. „Wir haben einfach viel zu lethargisch gespielt. Der Rückraum war eigentlich nicht vorhanden, obwohl wir Eberswalde körperlich überlegen waren. Zudem hatten wir extremes Wurfpech. Gleich 14 Mal sind wir an Latte oder Pfosten gescheitert.“
Für einen Lichtblick auf Seiten der Perleberger sorgte erneut Linksaußen Fabian Seifert, der mit sechs Treffern bester Schütze der Blau-Weißen war. „Er hat seine Sache hervorragend gemacht“, lobte Mirko Großer den Youngster.


Blau-Weiß Perleberg:

Andreas Ebeling, Steffen Engelmann, Sascha Domres – Tobias Köhler, Gordon Wudke, Toralf Hampel (5), Marcel Domagala (4), Sebastian Lux (3), Hagen Walhoefer (1),

Mirko Großer, Fabian Seifert (6), Philip-Oliver Nagel (2), Bastian Kell (1)

Punkspielbericht vom 25.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 27.01.2020)

 

Gut gespielt und doch verloren

Perleberger Handballer verpassen gegen

den Spitzenreiter aus Lychen eine Überraschung

Fabian Seifert, hier beim Abschluss zum 5:4 für Blau-Weiß Perleberg,

trug sich viermal in die Torschützenliste ein. FOTO: STEFAN PEGLOW

 

"Wir hätten die
Lychener packen
können, doch ihr Sieg
war völlig verdient."

Mirko Helmdach

Spieler-Trainer Blau-Weiß Perleberg

 

 

Handball-Landesliga Nord: SV Blau-Weiß Perleberg – SV Berolina Lychen 33:36 (17:19). „Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten“, fasste Perlebergs Handballchef Mirko Großer das 60-minütige Geschehen auf dem Parkett der Rolandhalle zusammen. Das Spitzenspiel der Liga hatte vom Anpfiff bis wenige Minuten vor Ende der Partie die von den Zuschauern erhoffte Spannung. Zwar mit dem besseren Ende für die Gäste aus der Uckermark, doch mit der Erkenntnis, dass der verlustpunktfreie Ligaprimus durchaus zu packen ist. Den Unterschied in dieser bei aller Brisanz eines Spitzenspiels fairen Begegnung machten die individuelle Entschlossenheit und Abgezocktheit der Spieler. Beide Mannschaften traten selbstbewusst auf. Wobei sich die Gäste durchweg fokussierter und spritziger zeigten. So klappte dann auch ihr Umschaltspiel ein wenig besser, weil fehlerfreier. Das zeigte sich schon zu Beginn der Partie. Die Gastgeber hatten Anwurf und zogen sofort auf den Kasten der Berolina. Doch das Spielgerät krachte nur ans Gebälk. Der Gegenzug des Tabellenführers, noch in der Anfangsminute, saß. Gut anderthalb Minuten später glich Blau-Weiß aus. Lychen legte zweimal vor, die Perleberger glichen jeweils aus. Beim Stand von 4:4 scheiterten die Gäste mit ihrem Siebenmeter und Fabian Seifert, der insgesamt einen guten Eindruck hinterließ, warf Blau-Weiß mit 6:5 (11.) das erste Mal in Führung. Die Uckermärker egalisierten im Gegenzug. Das Spiel ging so bis zum 8:8 (14.) weiter. Dann warfen Mirko Helmdach und Marcel Domagala eine Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber heraus. Es ging eng weiter. Beim 12:12, 13:13 und 14:14 waren die Lychener wieder auf Augenhöhe und übernahmen in der 24. Minute mit 15:14 wieder die Führung, bauten diese auf zwei Tore aus und brachten diesen Vorsprung auch bis in die Pause. Dabei bestraften sie zwei Flüchtigkeitsfehler der Gastgeber konsequent.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker, nutzten zwei Fehler der Gastgeber, um ihren Vorsprung auf fünf Tore auszubauen. Doch die Moral der Blau-Weißen stimmte. Eine Viertelstunde vor Spielende glich Tobias Köhler zum 26:26 aus. Danach zeigten sich die Gäste entschlossener und landeten fünf Treffer am Stück. Das war die Vorentscheidung. Die Gastgeber bäumten sich zwar noch einmal auf, witterten beim 31:33 (58.) und 32:34 (59) noch einmal einen Punktgewinn. Doch der Tabellenführer bewies seine Souveränität und hielt die Gastgeber auf Distanz. Er beendete die Partie am Ende mit drei Toren Vorsprung.

Perlebergs Spielertrainer Mirko Helmdach, der in dieser Begegnung elfmal traf, meinte nach der Partie: „Wir hätten die Lychener packen können, doch schließlich war ihr Sieg völlig verdient. Sie waren die bessere Mannschaft.“ Und hatten mit Jan Wendland auch den Spieler des Spiels in ihren Reihen. Der agile Kreisläufer war von der Perleberger Abwehr kaum in den Griff zu bekommen. Ihm gelangen in dieser Begegnung 19 Treffer.

 

Blau-Weiß Perleberg: Andreas Ebeling, Cesar Cosmin Cosoi, Sascha Domres;

Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (3), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (11),

Marcel Domagala (5), Sebastian Lux, Rene Neuschl, Philipp Tietz, Fabian Seifert (4),

Philip-Oliver Nagel, Bastian Kell

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Punkspielbericht vom 25.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 27.01.2020)

 

Perleberg ärgert Spitzenreiter

SV Blau-Weiß mit guter Leistung bei 33:36-Niederlage gegen Lychen

Fabian Seifert (l.) überzeugte auf der Perleberger Außenpostion
und erzielte insgesamt vier Treffer. FOTO: OLIVER KNOLL

 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg haben ihr Vorhaben, den großen Favoriten SV Berolina Lychen zu ärgern, in die Tat umgesetzt. Und sogar noch ein wenig mehr. Doch am Ende langte es nicht ganz, die Gastgeber unterlagen dem Landesliga-Tabellenführer (der im zwölften Spiel den zwölften Sieg feierte) in der Rolandhalle mit 33:36 (17:19).
Die Perleberger fanden gegen die im Mittelblock groß gewachsenen und robusten Spieler der Gäste ganz gut in die Partie. Vor allem wenn die Blau-Weißen schnell agierten oder überraschende Dinge im Angriff machten, bekam die Lychener Abwehr Probleme. Die 12:10-Führung der Hausherren Mitte der ersten Hälfte war nicht unverdient. Doch jetzt zeigte der Tabellenführer seine Klasse und ging angeführt von Jens Wendland, der zwölf seiner insgesamt 19 Tore vor dem Wechsel erzielte, mit einer knappen Führung in die Pause.
Die wurde in der zweiten Hälfte schnell größer. Auf einmal stand es 21:26 (40.). „Aber dann sind wir wieder herangekommen. Das war schon bemerkenswert“, sagte der Perleberger Spielertrainer Mirko Helmdach zu der Phase, als sein Team mit fünf Toren in Folge zum 26:26 (45.) ausglich. Das wiederum steckten die Lychener gut weg und konterten ihrerseits mit fünf Treffer nacheinander zum 26:31 (50.). Das bedeutete schon die Vorentscheidung. Auch wenn die Perleberger zum Ende noch einmal etwas näher kamen.
„Wir sind vom Ergebnis her grundsätzlich zufrieden. Wir haben uns gegenüber dem Angermünde-Spiel gesteigert. Manchmal haben wir es Lychen ein wenig zu leicht gemacht und selbst im Angriff nach der Pause zu viele Bälle am Kreis verloren. Aber insgesamt können wir auf diese Leistung aufbauen“, lautete das Fazit von Mirko Helmdach nach der Partie.


Blau-Weiß Perleberg: Andreas Ebeling, Cezar-Cosmin Cosoi, Sascha Domres –

Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (3), Toralf Hampel (6), Mirko Helmdach (11),

Marcel Domagala (5), Sebastian Lux, Rene Neuschl, Philipp Tietz, Fabian Seifert (4),

Philip-Oliver Nagel, Bastian Kell

Punkspielbericht vom 11.01.2020

1. Männer

 

Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 13.01.2020)

 

Perleberg strauchelt überraschend

Erste Saison-Heimniederlage des SV Blau-Weiß / Nach schwacher Leistung 38:40 gegen Angermünde
Gordon Wudke(r.) auf dem Weg zu einem seiner beiden Treffer für Perleberg gegen Angermünde.
Foto: Oliver Knoll

 

 

Das haben sich die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg sicher ganz anders vorgestellt. Zum Jahresauftakt verloren sie ihr Heimspiel in der Landesliga Nord gegen den HC 52 Angermünde überraschend mit 38:40 (23:19) und kassierten somit die erste Niederlage in der Rolandhalle in dieser Spielzeit.
Die Gastgeber schienen sich zu Beginn der Partie noch in der Winterpause zu befinden. Die Abwehr ließ sich ein paar mal nach eigenen Torerfolgen von den Angermündern und deren schnellem Anwurf überraschen. Dazu kamen technische Fehler der Blau-Weißen. Dennoch glaubten nach dem 11:9 (16.) viele, dass die Hausherren jetzt in Schwung kommen. Doch die Gäste ließen sich zunächst nicht abschütteln, glichen immer wieder aus. Beim 23:19-Pausenstand sah es so aus, als würde die Partie jetzt aber in den erwarteten Bahnen verlaufen.
Weit gefehlt. „Wir haben behäbig gespielt, zu keiner Zeit zu unserer Form gefunden und hatten in der 2. Halbzeit kein Konzept. Angermünde war auch spritziger. Das war ernüchternd und ärgerlich. Im Nachhinein sind wir alle enttäuscht“, sagte der Perleberger Spielertrainer Mirko Helmdach. Zwar führte sein Team zunächst noch (28:24/40.), dann geriet es aber beim 29:30 (45.) erstmals ins Hintertreffen. Den Hausherren gelang noch mehrfach der Ausgleich (33:33, 36:36), doch am Ende war die erste Heimschlappe der Saison perfekt. Das soll in zwei Wochen besser laufen: Dann kommt der Spitzenreiter Berolina Lychen in die Rolandhalle.


Blau-Weiß Perleberg:

Cezar-Cosmin Cosoi, Andreas Ebeling, Sascha Domres – Gordon Wudke (2),

Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (11), Marcel Domagala (4), Sebastian Lux (9),

Rene Neuschl (1), Philip-Oliver Nagel (3), Bastian Kell

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