Spielberichte des Jahres 2015

Punktspielbericht (Männer) vom 13.12.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 15.12.2015)

Chancen nicht genutzt

Handballer von Blau-Weiß Perleberg kassieren 28:31-Pleite in Frankfurt/O.
 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben sich mit einer Niederlage in die für sie bis zum 23. Januar andauernden Weihnachtspause verabschiedet. Die Rolandstädter verloren das vorgezogene Punktspiel am Sonntag beim HSC 2000 Frankfurt/Oder nach einer 12:11-Halbzeitführung am Ende noch mit 28:31. Beste Torschützen auf Seiten der Gäste waren Marcel Domagala mit sieben Treffern und Mirko Helmdach, der sechsmal traf. Mit nun 6:16 Punkten verbleiben die Blau-Weißen weiter auf dem 10. Tabellenplatz in der Verbandsliga Nord.

„In diesem von Beginn an engen Spiel war die Chancenverwertung unser größtes Manko“, trauerte Perlebergs Coach Jörg Domagala der verpassten Chance nach, mit den Oderstädtern in der Tabelle nach Punkten gleich zu ziehen.

Nach verteilter Anfangsphase mit ständiger Führung der Oderstädter gingen die Perleberger beim Stand von 8:7 erstmals in Front und bauten ihren Vorsprung in der Folgezeit bis auf drei Tore aus (11:8, 12:9).

Nach dem Seitenwechsel lief bei den Gästen dann erstmal wenig zusammen. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft und in der Abwehr offenbarten die Blau-Weißen, vor allem auf der rechten Seite, Lücken. Die Frankfurter nutzten dies und gingen ihrerseits mit 16:13 in Front. „Die Schwächephase nach der Halbzeit konnten wir dann bis Spielende nicht mehr ausgleichen“, so Domagala.

 

Perleberg:

Matthias Nagel, Stephan Schubert – Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (3),

Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (6), Mirko Großer, Marcel Domagala (7),

Tom  Oltersdorf, Philipp Tietz (1), Florian Bär

Punktspielberichte (Männer) vom 06.12.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 08.12.2015)

Starke Teamleistung führt zum Sieg

Perleberger Handballer verlassen nach 34:28 (19:12) gegen 1. VfL Potsdam II die Abstiegsplätze / Starker Auftritt der Torhüter
 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg haben in der Verbandsliga Nord den dritten Saisonsieg eingefahren (wie bereits kurz gemeldet). Sie bezwangen in der Rolandhalle den 1. VfL Potsdam II mit 34:28 (19:12) und haben damit die Abstiegsplätze vorerst verlassen, verbesserten sich auf den 10. Platz.

„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit zwei starken Torhütern“, lobte Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala den Auftritt seines Teams nach der Partie. Die begann übrigens mit 15 Minuten Verspätung, ein PKW mit Potsdamer Spielern wurde durch und in einer allgemeinen Polizeikontrolle festgehalten. Die Perleberger warteten, bis die Gäste komplett waren.

Die Blau-Weißen, die mit Matthias Nagel im Tor begannen, gingen 4:1 in Front. Doch nach dem 4:3 hielten die Potsdamer bis zum 11:10 stets Anschluss. „Zwischen der 20. und 30. Minute hatten wir eine starke Phase. Was sonst uns immer passiert ist, haben wir diesmal selber geschafft. Wir haben die Potsdamer ausgekontert und es geschafft, deren Konter fast vollständig zu unterbinden“, beschrieb Jörg Domagala den Abschnitt, in dem sein Team von 11:10 bis zum 19:12-Pausenstand davonzog.

Das war schon so etwas wie eine kleine Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit – jetzt mit Stephan Schubert im Tor – schafften es die Blau-Weißen, den Vorsprung einmal bis auf zehn Treffer (32:22) auszubauen. „Es haben alle Spieler Einsatzmöglichkeiten bekommen. Und die haben sie auch genutzt, es haben fast alle Tore gemacht“, erklärte Domagala.

Vor dem letzten Spiel desJahres beim HSC Frankfurt/Oder am kommenden Sonntag liegen die Perleberger jetzt auf Rang 10. „Aber dort unten in der Tabelle liegt alles so dicht beieinander“, sieht der Coach sein Team trotzdem weiter gefordert.

 

Perleberg: Matthias Nagel, Stephan Schubert – Tobias Köhler (5), Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (7), Mirko Großer (1), Marcel Domagala (6),

Tom Oltersdorf, Sören Dieme (3), Philipp Tietz (1), Danilo Helmdach, Florian Bär (1)

 

von Eckhard Peglow (Märkische Allgemeine Zeitung vom 09.12.2015)

Blau-Weiß erspielt sich zwei Punkte

Rolandstädter überzeugen vor eigenem Publikum mit einer sehr guten und geschlossenen Leistung

 

Handball-Verbandsliga Nord, Männer: SV Blau-Weiß Perleberg – 1. VfL Potsdam II 34:28 (19:12). Ein hochverdienter Start-Ziel-Sieg der Rolandstädter in einer sehr fair geführten und sehenswerten Partie. Sehenswert vor allem, weil die Partie auf gutem Niveau verlief und sich auch die Schiedsrichter auf diesem bewegten. Die Partie begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Ein Fahrzeug der Gäste war in einer Polizeikontrolle hängengeblieben und deren Mannschaft somit nicht komplett.
Die Perleberger bestanden nicht darauf, pünktlich zu beginnen:Fairness schon vor dem Anpfiff der Partie. Die Fairness drückte sich dann auch in den Gelben Karten
aus, die die Unparteiischen im Spiel fast gar nicht verteilten (2:1). Bereits nach zwei Minuten lagen die Blau-Weißen 2:1 vorn und bauten ihre Führung auf 4:1 aus. Auffällig in dieser Phase der Begegnung die starke Leistung von Perlebergs Keeper Matthias Nagel. Dann kamen die Landeshauptstädter bis auf ein Tor heran und es
ging Zug um Zug weiter, wobei die Gastgeber bis zum 8:7 immer mit einem Treffer vorn lagen. Garant dieses Vorsprungs war ihr junger Schlussmann. Dann zogen die
Gastgeber auf 10:7 davon, doch die Potsdamer hielten gegen und vor der Schlussphase der ersten Halbzeit waren sie beim 12:11 wieder bis auf einen Treffer dran. Dann kam wohl die stärkste Phase der Schützlinge von Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala. Sie legten bis zum Pausensignal sieben Tore nach und kassierten nur einen Gegentreffer. Nach dem Seitenwechsel ging es auf beiden Seiten engagiert weiter. Perlebergs Abwehr stand so gut wie schon lange nicht mehr, Torwart Stephan Schubert glänzte mit starken Paraden und beim 32:22 und 33:23 lagen
die Gastgeber sogar mit zehn Toren vorn. Trainer Domagala gab allen seinen Spielern die Chance, sich zu zeigen. Am Ende der Begegnung stand ein Sieg mit sechs Toren Vorsprung.

 

Blau‐Weiß Perleberg: Matthias Nagel, Stephan Schubert;Tobias Köhler (5),

Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (7), Marcel Domagala (6),

Mirko Großer (1), Sören Dieme (3), Philipp Tietz (1), Tom Oltersdorf,Florian Bär (1), Danilo Helmdach

Punktspielbericht (Männer) vom 28.11.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 30.11.2015)

Wacker geschlagen

Perleberger Verbandsliga-Handballer verlieren bei Schlaubetal 24:36 (10:18)
 

Erwartungsgemäß nicht viel zu holen gab es für die nur mit einer Rumpftruppe angereisten Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg im Auswärtsspiel bei der HSG Schlaubetal-Odervorland. Am Ende hieß es 24:36 (10:18) aus Sicht der Rolandstädter, die mit nun 4:14 Punkten Tabellenvorletzter der Verbandsliga Nord sind.

Trotzdem war Trainer Jörg Domagala nicht unzufrieden mit dem Auftritt seines personell arg gebeutelten Teams Mannschaft. „Der Brandenburgliga-Absteiger war für mich das bisher spielerisch beste Team, gegen das wir in dieser Saison gespielt haben. Es war von uns kein so schlechtes Spiel, wie es das Ergebnis letztendlich aussagt.“ Bis zum 9:6 für die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit konnten die Perleberger den Abstand noch in erträglichem Rahmen halten. „Sieben, acht Mal haben wir nur Pfosten oder Latte getroffen. Dies haben die Schlaubetaler über Konterangriffe erfolgreich genutzt“, so Domagala, der den 10:18-Rückstand zur Halbzeitpause als „zu hoch“ bezeichnete.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer in der Müllroser Halle ein ähnliches Bild. Zwar wehrten sich die Prignitzer weiter tapfer, doch der Vorsprung der HSG wuchs letztendlich auf zwölf Tore an. „Ich hatte ja kaum Wechselmöglichkeiten. Am Ende haben die Kräfte dann verständlicherweise nachgelassen. Trotzdem haben die Jungs sich gut gehalten“, fand Jörg Domagala.

 

Perleberg:

Matthias Nagel, Stephan Schubert – Tobias Köhler (1), Gordon Wudke (6), Toralf Hampel (7), Michael Franke (2), Mirko Großer (5), Philipp Tietz (1), Florian Bär (2),

Punktspielberichte (Männer) vom 23.11.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 24.11.2015)

Starker Teamgeist führt zum Sieg

Perleberger Handballer gewinnen 35:34 gegen Blau-Weiß Wusterwitz
 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen ihr Heimspiel in der Verbandsliga Nord gegen Blau-Weiß Wusterwitz mit 35:34 (15:16). Mit dem zweiten Saisonsieg vermieden die Prignitzer den Absturz auf den letzten Tabellenplatz.

Die Gastgeber starteten mit einer offensiven Deckung. Beim Stand von 3:3 hatte sich der Tabellendritte darauf eingestellt und ging in Führung (5:9). „Nach 15 Minuten haben wir dann auf eine 5:1-Deckung umgestellt um den besten Wusterwitzer Werfer aus dem Spiel zu nehmen“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala. Diese Maßnahme fruchtete. Sein Team, das in Torwart Matthias Nagel in der ersten Hälfte einen guten Rückhalt hatte und wenig Fehler machte, kam bis zur Pause heran.

Nach dem Wechsel wuchs der Rückstand kurz wieder an (22:25), doch die Perleberger kämpften sich zurück (29:29). „Dann wurden Mirko Helmdach und Marcel Domagala in Manndeckung genommen. Aber dafür übernahmen jetzt andere die Verantwortung“, freute sich Jörg Domagala. Die Folge: Perleberg führte jetzt knapp und Torwart Stephan Schubert rettete wenige Sekunden vor Schluss mit einer tollen Parade den Sieg.

 

Perleberg: Matthias Nagel, Stephan Schubert – Tobias Köhler (5), Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (4), Michael Franke, Marcel Domagala (17), Tom Oltersdorf, Arne Bernert, Philipp Tietz, Florian Bär, Danilo Helmdach (2)

 

von Stefan Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 27.11.2015)

Zweiter Saisonsieg der Rolandstädter

In einem Spiel auf Augenhöhe zahlt sich die mannschaftliche Geschlossenheit der Gastgeber aus

 

Handball-Landesliga Nord, Männer:

SV Blau-Weiß Perleberg – SV Blau-Weiß Wusterwitz 35:34 (15:16).

 

Mit ihrem zweiten Saisonsieg verließen die Perleberger am Sonntagabend die unmittelbare Abstiegszone ihrer Staffel. Die gastgebenden Rolandstädter starteten mit einer offensiven Deckung und sahen nicht wie ein Team aus dem unteren Tabellendrittel aus. Nach zehn Minuten, beim Stand von 3:3 hatte sich der Tabellendritte aus Wusterwitz auf die Gangart der Perleberger eingestellt und zog auf 7:4 und 8:5 davon. Nach 15 Minuten reagierten die Gastgeber, stellten auf eine
5:1-Deckung um und nahmen den besten Wusterwitzer Werfer, Dayan Schulze, aus dem Spiel. Mit ihrem Torwart Matthias Nagel, der nur wenige Fehler machte, hatten die Perleberger einen sicheren Rückhalt und waren zum Ende der ersten Halbzeit beim 12:12 und 13:13 wieder dran, gerieten aber kurz vor den Pausensignal mit 15:16 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel wuchs zunächst der Vorsprung der Gäste kurz wieder an, beim 20:20 und 21:21 waren die Rolandstädter wieder auf Augenhöhe mit den Gästen. Die legten einen Zwischenspurt ein und brachten drei Tore zwischen sich und die Prignitzer (21:24, 22:25). Doch die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala kämpften sich zurück und waren beim 29:29 wieder dran. Stephan Schubert der jetzt im Perleberger Tor stand machte seine Sache ausgesprochen gut. Dann waren die Gastgeber am Drücker und gingen 32:31 und
33:31 in Führung. Daran änderte sich auch nichts, als Perlebergs gefährlichste
Spieler Mirko Helmdach und Marcel Domagala in Manndeckung genommen wurden.
Für beide sprangen andere ein. Den Wusterwitzern, die nur zu zehnt angereist waren und sich durch zwei Rote Karten auch noch selbst geschwächt hatten, ging die
Puste aus. Kurz vor Spielende lagen die Perleberger mit 35:33 vorn. In der Schlussminute gelang den Gästen der 34. Treffer und zehn Sekunden vor Spielende gelangten die Wusterwitzer in Ballbesitz und in eine erfolgversprechende Wurfposition. Schlussmann Schubert reagierte stark und vereitelte den Ausgleich. Aus der geschlossenen Perleberger Mannschaft ragte Marcel Domagala noch heraus. Er warf nicht nur 17 Tore selbst, er hielt auch Gästeangreifer Dayan Schulze ganz kurz an der Leine.
 

Blau‐Weiß Perleberg:

Matthias Nagel, Stephan Schubert; Tobias Köhler (5), Gordon Wudke (2),

Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (4), Michael Franke, Marcel Domagala (17),

Arne Bernert, Danilo Helmdach (2), Florian Bär, Philipp Tietz, Tom Oltersdorf

Punktspielbericht (Männer) vom 07.11.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 09.11.2015)

Zwölf Minuten im Gruselkabinett

 

Die Handballer des SV Blau-weiß Perleberg verloren ihr Auswärtsspiel in der Verbandsliga Nord beim Tabellenzweiten SV Berolina Lychen mit 29:38 (17:19). Ausschlaggebend war eine Schwächephase der Blau-Weißen in der zweiten Hälfte.

Dem Perleberger Trainer Jörg Domagala stand wieder nur ein sehr reduzierter Kader zur Verfügung. Dieser hielt sich gut, holte einen 2:7-Rückstand auf und lag nach der Pause beim 20:20 gleichauf.

„Dann begann das Dilemma. Lychen zog auf 27:20 und dann noch mal auf 34:21 davon. Das in zwölf Minuten. Es war wie im Gruselkabinett“, berichtete Domagala, der Gordon Wudke eine starke Leistung bescheinigte. Die Partie war gelaufen.

Fairness wurde groß geschrieben. Ein Berolina-Spieler bewahrte einen Perleberger vor der Roten Karte, weil er angab, von diesem nicht von hinten geschubst worden zu sein. Gleiches tat Blau-Weiß-Keeper Stephan Schubert. Er bekam einen Siebenmeter an den Kopf bekam, nahm den Werfer aber in Schutz.

 

Perleberg:

Stephan Schubert, Matthias Nagel – Gordon Wudke (7), Toralf Hampel (3),

Mirko Helmdach (10), OliverWoelke (2), Mirko Großer, Philipp Tietz (4), Arne Bernert, Florian Bär (3)

 

von Eckehard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 09.11.2015)

Unterm Strich eine deutliche Auswärtsniederlage

 

Einmal mehr war Mirko Helmdach beim Verbandsliga-Handballspiel der Perleberger Männer am Sonnabend deren erfolgreichster Werfer. Doch seine zehn Treffer konnten die 28:39-Niederlage seiner Blau-Weißen gegen Berolina Lychen nicht verhindern. Den Perlebergern kosteten am Ende 13 verschlafene Minuten ohne
einen eigenen Treffer ein besseres Resultat oder gar einen Punkt. Zur Halbzeitpause lagen die Rolandstädter in dieser ausgesprochen fairen Begegnung nur mit zwei Treffern (17:19) zurück.
Mit Marcel Domagala, Sören Dieme, Danilo Helmdach und Robert Neudmann fehlten
den Blau-Weißen aus verschiedenen Gründen vier wichtige Stammspieler.

Punktspielberichte (Männer) vom 31.10.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 02.11.2015)

Auswärtspleite für Perleberger Handballer

 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben am Samstag in der Verbandsliga Nord ihren zweiten Saisonsieg verpasst. Beim SV Motor Hennigsdorf kassierten die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala eine vermeidbare 31:35 (14:15)-Niederlage und rutschten mit nun 2:10 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz ab.

„Spielerisch waren wir das bessere Team. Stephan Schubert hat sehr gut gehalten und auch die Abwehr stand gut. Aber wenn du im Angriff deine Chancen nicht machst...“, fand Domagala, der eine ausgeglichene erste Halbzeit mit wechselnden Führungen sah und seinem Team eine gute Leistung bescheinigte.

Nach der Pause lagen die Gäste mit 21:19 vorn (40.). Knackpunkt der Partie war für den Perleberger Coach eine Phase beim Stand von 20:20. „Trotz 6:3-Überzahl waren wir nicht in der Lage, uns einen Vorsprung herauszuspielen.“ Die Gastgeber, immer wieder über schnelle Konter erfolgreich, konnten sich wenig später leicht absetzen und brachten ihren Vorsprung schließlich über die Zeit.

 

Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress – Tobias Köhler (4), Gordon Wudke (4), Toralf Hampel (3), Mirko Helmdach (5), Michael Franke (2), Marcel Domagala (7), Matthias Nagel, Tom Oltersdorf, Danilo Helmdach (1), Florian Bär (5)

 

von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 04.11.2015)

Blau-Weiß rutscht ab

Befreiungsschlag der Perleberger Handballer bleibt aus

 

Handball-Verbandsliga Nord, Männer:

Motor Hennigsdorf – SV Blau-Weiß Perleberg 35:31 (15:14).

Es sollte für die Rolandstädter am Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt,
ein Befreiungsschlag werden, doch statt des angestrebten zweiten Saisonsieges gegen einen punktgleichen Tabellennachbarn wurde es eine vermeidbare Auswärstniederlage. So rutschte die Blau-Weiß-Sieben mit nun 2:10 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Perlebergs Trainer Jörg Domagala sah seine Männer als „spielerisch bessere Mannschaft. TorwartStephan Schubert hat sehr stark gehalten und auch die Abwehr
stand gut“, doch im Angriff wurden die Chancen nicht optimal genutzt.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen mit etwa gleichen Spielanteilen und wechselnden Führungen für beide Mannschaften.
Zur Pause lagen die Perleberger mit einem Tor hinten, nach dem Wiederbeginn ging es zunächst ausgeglichen weiter. In der 40. Minute lagen die Prignitzer mit 21:19 vorn. Es folgte der Knackpunkt der Partie. Die Perleberger konnten eine 6:3-Überzahl nicht zu einem größeren Vorsprung nutzen Danach spielte die Motor-Sieben ihre Stärke, das schnelle Konterspiel, aus und setzte sich vorentscheidend ab. Gekonnt brachten die Henningsdorfer ihren Vorsprung über die Zeit. Mit den Punkten aus dem gewonnenen Kellerduell verbesserte sich Motor vom vorletzten auf den neunten
Tabellenrang.


Blau‐Weiß Perleberg:

Stephan Schubert, Benjamin Ress; Gordon Wudke (4), Tobias Köhler (4),

Toralf Hampel(3), Mirko Helmdach (5), Michael Franke (2), Matthias Nagel,

Marcel Domagala (7), Tom Oltersdorf, Danilo Helmdach (1), Florian Bär (5)

Punktspielberichte (Männer) vom 24.10.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 26.10.2015)

Rumpfteam hält sich gut

Neun Perleberger verlieren gegen Spitzenreiter Bad Freienwalde 27:39 / Torhüter Nagel als Feldspieler
 

Angesichts der personellen Situation beim Handball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Perleberg ist die 27:39 (11:16)-Niederlage gegen den SV Jahn Bad Freienwalde schon aller Ehren wert. Neun Perleberger konnten den Tabellenführer nicht gefährden, wehrten sich aber nach Kräften.

„Uns haben neun Spieler wegen Sperren, Verletzungen oder beruflicher Verpflichtungen gefehlt“, sagte der Perleberger Trainer Knut Tonagel. Und wer das Aufgebot der Blau-Weißen vor Spielbeginn auflaufen sah, der ahnte nichts Gutes. Doch das Rumpfteam hielt zunächst gut dagegen. Es verschleppte das Tempo und spielte die Angriffe lange aus. Die Folge: Eine 5:4-Führung und eine Gäste-Trainerin Melanie Beier, die es fortan nicht mehr auf der Bank hielt.

Doch langsam setzte sich die Überlegenheit des Favoriten durch. „Die Bad Freienwalder sind schneller, wendiger und durchschlagskräftiger“, meinte auch Knut Tonagel. Zumal die Perleberger ihre anfangs effektive 3-2-1-Deckung, die dem Gäste-Rückraum Wirkung nahm, wegen der Personallage auf eine weniger anstrengende 6-0-Deckung umstellen mussten. Und die war dann nach Ansicht des Coaches „nicht offensiv genug“.

Sonst hatte Knut Tonagel nichts zu kritisieren. Das fanden auch die 220 Zuschauer in der gut besuchten Rolandhalle, darunter viele Fußballfans des SSV Einheit. Sie sahen am Ende einen ungefährdeten Sieg des Spitzenreiters. „Aber so komisch das auch klingt bei einer Niederlage mit zwölf Toren – ich bin mit der Leistung irgendwie zufrieden. Wir gehen mit erhobenen Köpfen aus dem Spiel“, erklärte Tonagel.

Der Trainer lobte vor allem das Trio Mirko und Danilo Helmdach sowie Tobias Köhler als Rückgrat des Teams. Eine wichtige Rolle spielten aber auch die Torhüter: Matthias Nagel kam als Feldspieler zum Einsatz, verschaffte seinen Mitspielern Verschnaufpausen und erzielte sogar ein Tor. Und Stephan Schubert hielt sehr stark, warf sich ohne Angst in die harten Würfe der Bad Freienwalder. Das mit soviel Einsatz, dass bei einer Parade die Torwarthose riss.

Bei aller Freude über das achtbare Abschneiden – der Blick geht nach vorn. „Jetzt geht es zum Schlüsselspiel nach Hennigsdorf. Dort müssen wir gewinnen“, gab Knut Tonagel die Vorgabe für das kommende Auswärtsspiel bekannt.

 

Perleberg: Stephan Schubert – Tobias Köhler (4), Mirko Helmdach (12),

Michael Franke, Matthias Nagel (1), Tom Oltersdorf (1), Danilo Helmdach (6),

Florian Bär (3), Arne Bernert
Stationen: 5:4, 7:8, 7:11, 8:14, 11:16 – 11:20, 17:25, 20:30, 21:34, 27:39

 

von Eckhard Peglow (Märkische Allgemeine Zeitung vom 28.10.2015)

Perleberger Rumpftruppe schlägt sich wacker

Blau-Weiß-Sieben hält mit dem Staffelfavoriten aus Bad Freienwalde eine Viertelstunde lang mit

 

Handball-Verbandsliga Nord, Herren: Blau-Weiß Perleberg – SV Jahn
Bad Freienwalde 27:39 (11:16).

Angesichts der Personalsituation bei den Rolandstädtern ein kaum überraschendes Ergebnis. In besserer hatten die Blau-Weißen gegen die Jahn-Sieben sogar noch
deutlichere Niederlagen kassiert. Den Blau-Weißen fehlten gegen den aufstiegs-ambitionierten Tabellenführer gleich neun Spieler, die verletzt, beruflich verhindert oder gesperrt waren. So war eine Heimniederlage programmiert.
Dass am Ende der 60 Spielminuten die Perleberger erhobenen Hauptes von der Platte gehen konnten hatten sie sich redlich erarbeitet. In der ersten Viertelstunde bewegten sich die Gastgeber mit ihren Kontrahenten auf Augenhöhe. In der 13. Minute führte der Außenseiter sogar 5:4. Vier Minuten später war bei den Gästen dann Schluss mit lustig. Trainerin Melanie Beier nahm eine Auszeit und richtete in
dieser ihre Männer neu aus. In der Folgezeit lief es bei der Jahn-Sieben besser. Sie agierte entschlossener und handfester. Die Perleberger Männer konnten ihre

3-2-1-Deckung nicht durchziehen und mussten wegen der Personalsituation auf die weniger kräftezehrende 6-0-Variante umstellen. Bis zum Pausensignal zogen die Gäste von einem 6:6 über 8:7, 11:7 und 11:8 auf 16:11 davon. Nach dem Wiederanpfiff der Partie ging das Torewerfen weiter. Die Blau-Weißen versteckten sich nicht. Die Helmdach-Brüder und Tobias Köhler waren das Rückgrat der Blau-
Weiß-Mannschaft. Torwart Matthias Nagel, der diesmal im Feld aufgeboten wurde rackerte und band dabei immer wieder ein oder zwei Gegenspieler. Schon früh belohnte er sich auch mit einem Treffer. Und Torwart Stephan Schubert parierte ein ums andere Mal die wuchtigen Würfe der Freienwalder. Unterm Strich war der deutliche Sieg der Favoriten aber nicht zu verhindern.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Am kommenden Wochenende geht es für die Blau-Weißen zum Kellerduell nach Hennigsdorf. Dort muss gegen die derzeit
punktgleiche Motor-Sieben gepunktet werden. Trainer Knut Tonagel fordert von seinen Männern gar einen Sieg.

 

Blau‐Weiß Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress; Tobias Köhler (4),

Mirko Helmdach (12), Michael Franke, Matthias Nagel (1), Tom Ottersdorf (1),

Arne Bernert, Danilo Helmdach (6), Florian Bär (3)

 

Trainerstimme
Knut Tonagel, Blau-Weiß Perleberg:

So komisch es auch klingen mag bei einer Niederlage mit zwölf Toren Differenz, mit der gezeigten Leistung bin ich irgendwie zufrieden.Mirko und Danilo Helmdach sowie Tobias Köhler waren das Rückgrat unserer mit sehr viel Einsatz spielenden Mannschaft. Toll war auch die Unterstützung unserer Mannschaft von den Rängen. Besonders möchte ich mich bei den Einheit-Fans bedanken.

Punktspielberichte (Männer) vom 17.10.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 19.10.2015)

Vermeidbare Heimpleite

Perleberger Handballer verlieren Verbandsliga-Heimspiel gegen den Grünheider SV II mit 32:35 (11:16)
 

Eine durchaus vermeidbare 32:35 (11:16)-Heimniederlage kassierten die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg am Samstag in der Verbandsliga Nord gegen den Grünheider SV II. Während die Rolandstädter mit 2:6 Punkten auf Rang zehn in der Tabelle hängen blieben, kletterte die Grünheider Oberliga-Reserve (4:4) auf Rang sieben.

Dabei hatten sich die Perleberger für das Duell viel vorgenommen, wollten in der mit 160 Zuschauern gut gefüllten Rolandhalle an die zuletzt gezeigten Leistungen weiter anknüpfen. Nach ausgeglichener Anfangsphase war es vor allem Marcel Domagala, am Ende mit 15 Toren treffsicherster Schütze seines Teams, der die Perleberger im Spiel hielt.

Die erstmalige Führung gelang den Gastgebern durch den Treffer von Danilo Helmdach zum 7:6 (15.). Im weiteren Spielverlauf leisteten sich die Blau-Weißen aber zu viele technische Fehler und offenbarten Abschlussschwächen, die die Gäste zur klaren 16:11-Pausenführung nutzten. „Torwart gut, Verteidigung steht. Nur im Angriff müssen wir weiter zulegen. Ziel muss nun zumindest noch ein Unentschieden sein“, meinte Perlebergs gesperrter Kapitän Toralf Hampel in der Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff kämpften sich die von Knut Tonagel betreuten Gastgeber auch nach und nach heran. In der 53. Minute gelang Sören Dieme dann sogar der umjubelte 30:30-Ausgleich.

Doch da die Gastgeber Grünheides quirlige Nummer sieben David Walaszewski, Torschütze sowie Dreh- und Angelpunkt der jungen Gästemannschaft, einfach nicht in den Griff bekamen, wurde aus dem von Hampel angestrebten Unentschieden letztendlich nichts.

Am kommenden Samstag (18 Uhr) empfangen die Perleberger Spitzenreiter Bad Freienwalde in der Rolandhalle.

 

Perleberg: Matthias Nagel, Stephan Schubert – Marcel Domagala (15),

Mirko Helmdach (9), Danilo Helmdach (3), Tobias Köhler (1), Sören Dieme (3),

Michael Franke (1), Florian Bär, Mirko Großer, Arne Bernert, Phillip Tietz

 

von Eckehard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 19.10.2015)

Für Blau-Weiß war mehr drin

Ersatzgeschwächte Perleberger können ihren Heimvorteil einfach nicht nutzen

 

Handball-Verbandsliga Nord: Blau-Weiß Perleberg – Grünheiter SV II 32:35 (11:16). Eine vermeidbare Heimniederlage, in einem Spiel auf Augenhöhe. Die diesmal von Knut Tonagel betreuten Perleberger waren in der ersten Viertelstunde des Spiels zwar optisch überlegen, konnten das Ergebnis aber nur ausgeglichen gestalten.
Eine Führung von fünf, sechs Toren wurde „verballert“, entweder verfehlte das Leder den Kasten, landete am Gebälk oder in den Händen des gewiss nicht überragenden
Keepers der Gäste. In der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs, bekamen die dann dank ihrer aggressiveren Spielweise Oberwasser. Sie glichen jeweils zum 7:7, 8:8 und 9:9 aus und zogen in der Schlafphase der Gastgeber, die kaum einen brauchbaren Spielzug zeigten, über 11:9 und 14:10 auf eine 16:11-Pausenführung
davon. Diesen Rückstand wollten die Perleberger, die umgestellt hatten, nach dem Wiederanpfiff vergessen machen. Doch die Grünheider blieben vorn (17:13, 15:19 und 23:21). Blau-Weiß kämpfte, doch das Fehlen der gesperrten Toralf Hampel, Robert Neudmann und Gordon Wudke wurde deutlich. Allein Marcel Domagala
und die Brüder Helmdach konnten das Spiel nicht schultern. Zwar zeigte auch Sören Dieme seine Torgefährlichkeit mit drei Treffern, doch schließlich sah er, der arbeitsbedingt immer erst in der zweiten Halbzeit kommt, die Rote Karte. Hoffnung kam bei den Gastgebern in der 52. Minute auf, als ihnen das 30:30 gelang. Doch es
blieb bei der Hoffnung, am Ende fehlten die Kraft und Konzentration um das Remis zu halten oder gar das Spiel zu drehen. Tobias Köhler, der sich verletzte, Florian Bär und auch Michael Franke kamen nicht an die Obergrenze ihres Spielpotenzials. So kamen die Grünheider wieder besser ins Spiel und zu weiteren fünf Treffern, denen Blau-Weiß nur zwei entgegensetzte. Perlebergs Routinier Mirko Großer, der im zweiten Durchgang auf die Platte kam, bot eine solide Vorstellung.

 

Blau‐Weiß Perleberg: Matthias Nagel, Stephan Schubert; Marcel Domagala (15), Mirko Helmdach (9), Danilo Helmdach (3), Tobias Köhler (1), Sören Dieme (3),

Michael Franke (1), Florian Bär, Mirko Großer, Arne Bernert, Phillip Tietz

Punktspielbericht (Männer) vom 10.10.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 12.10.2015)

Zehn schwache Minuten kosten Erfolgserlebnis

 

Gut gespielt, aber halt nicht gut genug. Mit dieser Erkenntnis und einer 28:31 (14:17)-Niederlage kehrten die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg vom Auswärtsspiel bei der SG Westhavelland zurück.

„Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit und die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit waren entscheidend. Da sind wir mit fünf Toren in Rückstand geraten, haben zwar den Anschluss geschafft, kamen aber nie bis auf ein Tor heran“, berichtete Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala. Dabei begann sein Team gut. Die Abwehr stand gut und die Gäste führten 7:5 (12.).

Nach einer Auszeit lief es bei den Westhavelländern besser. Sie glichen zum 8:8 aus. Die Perleberger ihrerseits fingen sich nun einige Konterangriffe und lagen beim Wechsel 14:17 hinten.

Nach der Pause wuchs der Rückstand auf 18:23 an. Aber die Blau-Weißen kämpften und kamen in Reichweite (26:28, 28:30). Aber mehr dann auch nicht. Mittlerweile stand Stephan Schubert im Tor und hielt prima. In den letzten sieben Minuten versuchten es die Perleberger mit einer Manndeckung. „Aber unsere Chancenverwertung im Angriff war schlecht, wir haben zu viele klare Möglichkeiten ausgelassen“, sagte Jörg Domagala. So gelang der Ausgleich nicht mehr. „Schade, denn die Mannschaft hat eigentlich gut gespielt“, erklärte der Trainer.

 

 

Perleberg: Stephan Schubert, Matthias Nagel – Michael Franke (3), Tobias Köhler (3), Mirko Helmdach (5), Florian Bär (6), Philipp Marko, Oliver Woelke, Sören Dieme (4),
Philipp Tietz, Marcel Domagala (7), Arne Bernert

Punktspielbericht (Männer) vom 20.09.2015

von Torsten Gottschalk  ("Der Prignitzer" vom 22.09.2015)

Im Angriff viel zu statisch

Perleberger Verbandsliga-Handballer kassieren in Dahlewitz 21:30-Pleite
 

Nach dem Auftakterfolg gegen Eberswalde II und dem guten Auftritt im HVB-Pokal hatten sich die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg auch im Auswärtsspiel der Verbandsliga Nord bei Blau-Weiß Dahlewitz etwas ausgerechnet. Am Ende kassierten die Rolandstädter eine deutliche 21:30 (10:14)-Niederlage.

„Es war ein nickliges, emotional aufgeladenes, ja teilweise auch unfaires Spiel in aufgeheizter Atmosphäre. Auch die Schiedsrichter haben in einigen Situationen ohne Fingerspitzengefühl amtiert. Am Ende sind wir aber an persönlichen Fehlern gescheitert“, meinte der diesmal die Perleberger Mannschaft als Hauptverantwortlicher betreuende Knut Tonagel. Der bescheinigte seinem Team durchaus große Kampfbereitschaft und auch den Torhütern eine gute Leistung. „Unser Deckungsverhalten war gegenüber den vorherigen Spielen aber nicht einhundert Prozent. Auch im Angriff waren wir meist zu statisch, zu ideenlos.“

Die körperlich überlegenen Dahlewitzer lagen schnell mit 4:0 in Front und behaupteten diesen Vorsprung auch bis zur Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel geprägt von Reibereien, Zeitstrafen und am Ende auch drei Roten Karten, davon zwei für Perleberg. Die Gastgeber bauten die Führung über 18:11 schließlich auf 29:19 aus. Am Ende stand für die Perleberger die klare Niederlage auf der Anzeigetafel.

Knut Tonagel hakte die Pleite in Dahlewitz schnell ab. „Es war nur eines von vielen Spielen und nicht richtungweisend.“

 

Perleberg: Benjamin Ress, Matthias Nagel – Michael Franke (2), Toralf Hampel (1), Gordon Wudke, Florian Bär (4), Sören Dieme (7), Philipp Tietz, Mirko Helmdach (5), Arne Bernert (1), Mirko Großer (1), Philipp Marko

Spielbericht (Männer) HVB-Pokal (1. Runde) vom 12.09.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 15.09.2015)

Mit Anstand verabschiedet

Perleberger Handballer scheitern erwartungsgemäß in Runde 1 des HVB-Pokals
 

Die Männer von Handball-Verbandsligist SV Blau/Weiß Perleberg haben sich erwartungsgemäß nach der 1. Runde des Landespokals aus dem Wettbewerb verabschiedet. Beim Vorrundenturnier der Gruppe 6 Nord in Bernau belegten die Rolandstädter Rang drei.

Das Team des Trainerduos Jörg Domagala/Knut Tonagel war ersatzgeschwächt und als Außenseiter angetreten. Trotzdem hielten die Perleberger im ersten Spiel gegen den klaren Favoriten 1. SV Eberswalde erstaunlich gut dagegen. Trotz des Wachsverbotes, mit dem alle Teams zu kämpfen hatten, lagen die Blau-Weißen zur Pause nur mit 8:12 zurück. Am Ende der über 2x20 Minuten ausgetragenen Partie hieß es 22:14 für den Brandenburgligisten. „Die Niederlage war im Rahmen. Die Mannschaft hat gegen den Favoriten sehr gut gespielt“, lobte Jörg Domagala seine Männer.

Im Spiel um Platz drei gegen den HSV Bernauer Bären, der sein Halbfinalspiel gegen die TSG Rot Weiss Fredersdorf zuvor mit 14:19 verloren hatte, waren die Perleberger „spielerisch und konditionell klar überlegen“, wie Domagala erklärte. In Halbzeit eins (7:5) taten sich die Prignitzer noch schwer. Nach der Pause dominierten sie das Spiel und gewannen am Ende klar mit 20:12. „Für uns waren beide Spiele eine gute Vorbereitung auf die Punktspiele“, meint Jörg Domagala mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

 

1.SV Eberswalde – SV Blau-Weiß Perleberg 22:14 (12:8).
Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress – Gordon Wudke, Toralf Hampel,

Marcel Domagala (6), Mathias Nagel, Sören Dieme (1), Florian Bär (2),

Arne Bernert (2), Mirko Helmdach (3)
HSV Bernauer Bären – SV Blau-Weiß Perleberg 20:12 (7:5).
Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress – Gordon Wudke (1), Toralf Hampel (2), Marcel Domagala (4), Mathias Nagel (1), Sören Dieme (5), Florian Bär (5),

Arne Bernert, Mirko Helmdach (2)

Punktspielbericht (Männer) vom 06.09.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 08.09.2015)

Saisonstart geglückt

Perleberger Verbandsliga-Handballer landen 33:29-Heimsieg gegen den 1.SV Eberswalde II
 

Die Männer vom SV Blau-Weiß Perleberg sind mit einem Heimsieg in die neue Saison der Handball-Verbandsliga Nord gestartet. Die Blau-Weißen besiegten am Sonntag die Gäste vom 1. SV Eberswalde II mit 33:29 (17:15). „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, meinte Perlebergs Trainer Jörg Domagala, der vor allem die gute Abwehrleistung seiner Männer lobte, nach Spielschluss. Ein Extralob vom Coach erhielt Gordon Wudke. „Er hat stark gearbeitet und seine Sache als Abwehrchef sehr gut gemacht.“

Die Gastgeber erwischten in der heimischen Rolandhalle den besseren Start und gingen schnell mit 5:1 in Front. Nach einer Schwächephase der Perleberger gelang der Eberswalde Reserve zwar der Ausgleich (5:5, 6:6), doch dann pendelte sich die Führung der Gastgeber bis zur Halbzeitpause auf ein, zwei Tore ein.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Heimsieben zunächst dass tonangebende Team. Angeführt von den treffsicheren Mirko Helmdach (10 Tore) und Marcel Domagala (8) bauten die Blau-Weißen ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf neun Tore aus (28:19). Nach vielen Wechseln innerhalb des Teams ging der Spielfluss der Gastgeber in der Schlussviertelstunde dann etwas verloren. Die Gäste nutzten dies zur Ergebniskosmetik. „Der Sieg war aber nie in Gefahr“, so Jörg Domagala.

 

Perleberg: Benjamin Ress, Matthias Nagel – Robert Neudmann, Michael Franke, Toralf Hampel (6), Gordon Wudke, Tobias Köhler (5), Florian Bär, Sören Dieme (4), Philipp Tietz, Danilo Helmdach, Mirko Helmdach (10), Marcel Domagala (8), Arne Bernert

17.08.2015

Robert Neudmann - 30. Geburtstag

von Doris Ritzka ("Der Prignitzer" vom 19.08.2015)

Roberts Los: Fegen und Körbe werfen

 
Wer mit 30 noch nicht unter der Haube ist, der muss fegen. Robert Neudmann, der Montag seinen runden Geburtstag feierte, dachte, dass der Kelch an ihm vorbei ginge. Nichts ahnend ging’s per Drahtesel in Richtung Großer Markt, um schick mit Freundin Anja essen zu gehen. Da standen sie dann, die Jungs der 1. Handball-Männermannschaft von Blau-Weiß. So einfach sollte ihre Nummer 8 nicht davon kommen. Also ’raus aus dem Geburtstagsstaat und rein ins Badenixen-Outfit. Pamela Anderson wäre bei dem Anblick vor Neid erblasst. Und dann wurden die Borsten geschwungen, sich im Kampf mit den Unmassen von Kronkorken auf der Standesamtstreppe von der Zahnbürste hochgearbeitet bis zum Besen. Geschafft – doch bevor Robert diesen Gedanken zu Ende dachte, hatte das Trainerteam die nächste Herausforderung parat. Körbewerfen und für jeden Ball, der daneben ging, war ein Kasten Bier für die Mannschaft fällig. Wie viele Robert ausgeben muss, darüber schweigt des Dichters Höflichkeit.

Berichte vom Testspiel am 15.08.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 19.08.2015)

Perleberg verliert Test

 
Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg verloren in der Rolandhalle ein Testspiel über 3x20 Minuten gegen Landesligist HC Neuruppin mit 18:28. Allerdings fehlten den Perlebergern mit Mirko Helmdach und Jörg Domagala zwei absolute Leistungsträger.

von Oliver Knoll / Knut Tonagel ("Der Prignitzer" vom 20.08.2015)

Abwehr lässt im Schlussdrittel wenig zu

 

In der gestrigen Bildnachricht vom Testspiel der Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg gegen den HC Neuruppin (18:28) ist uns ein Fehler unterlaufen.

Versehentlich wurde Trainer Jörg Domagala zum Spieler gemacht. Wir bitten um Entschuldigung. Zusätzlich erreichten uns von Seiten der Blau-Weißen noch Informationen zu dieser Partie.

Der HC Neuruppin stellte mit schnellem, variantenreichen Handball im Angriff und einem aggressiven Abwehrverhalten die Perleberger vor eine unlösbare Aufgabe. Nach dem ersten Drittel stand es 5:12. Die Perleberger Trainer stellten ihr Team um. Mit einer 6:0-Deckung und dem hervorragend spielenden Tobias Köhler wollten die Blau-Weißen wieder in die Spur kommen. Phasenweise zeigten sie gelungene Angriffskombinationen.

Vor allem Michael Franke überzeugte auf den verschiedensten Positionen. Im Schlussdrittel ließ die Abwehr der Blau-Weißen mit dem defensiv starken Neuzugang Ionut Popovici 14 Minuten lang kein Gegentor zu.

Am Wochenende werden die Trainer Jörg Domagala und Knut Tonagel im Trainingslager in Lindow in den sieben Einheiten an drei Tagen alle Hände voll zu tun haben.

 

Blau-Weiß Perleberg:

Matthias Nagel – Robert Neudmann(6), Michael Franke (4), Toralf Hampel (3),

Gordon Wudke (2), Tobias Köhler (2), Ionut Popovici (1), Florian Bär, Philipp Tietz, Bastian Kell, Philipp Nagel

Auswertung vergangene Saison / Ausblick auf die neue Saison

von Knut Tonagel/Jörg Domagala ("Der Prignitzer" vom 13.08.2015)

Zuversichtlich in die neue Saison

Neue Strukturen, Einstellung und Disziplin sollen Handballern von Blau-Weiß Perleberg helfen / Rumänischer Neuzugang Ionut Popovici
 

Mit dem letzten Tabellenplatz im Spieljahr 2014/15 der Verbandsliga Nord waren Verantwortliche und Aktive des SV Blau-Weiß Perleberg überhaupt nicht zufrieden. Von Anfang an liefen die Handballer aus der Rolandstadt ihrem ihrem Leistungsvermögen und damit den Erfolgen hinterher. Nur 11:33 Punkte mit vier Siegen, drei Unentschieden und 15 Niederlagen ist eine indiskutable Ausbeute.

Unruhe im Team, Verletzungssorgen und nicht beeinflussbare Ausfälle von Spielern durch Beruf und Studium führten zu diesem Ergebnis. Nur phasenweise blitzten ab und zu die Stärken des SV Blau-Weiß auf. Vor allem im Angriff konnten die Spieler ihr volles Leistungsvermögen zeigen. Der Perleberger Angriff war in der Verbandsliga Nord mit 634 Toren der Drittbeste.

Durch die unterschiedlichsten Auf- und Abstiegsregelungen im Handball Verband Brandenburg (HVB) erhielten die Perleberger die Möglichkeit, in der Verbandsliga Nord zu verbleiben. Nach Abwägungen von „Für und Wider“ entschieden die Verantwortlichen gemeinsam mit der Mannschaft, die Herausforderungen in der Verbandsliga neu anzugehen. Alle Beteiligten sind sich einig. Mit neuen Strukturen, einer positiven Einstellung, Disziplin, anderen Trainingsakzenten und dem hundertprozentigen persönlichen Einsatz in jeder Hinsicht können alle wieder „heiß auf Blau-Weiß“ sein.

Bereits im Juni begann das Trainerteam, die Mannschaft auf die kommenden, nicht leichter gewordenen Aufgaben in der Saison 2015/16 vorzubereiten. Das Trainerduo Jörg Domagala/Knut Tonagel wird jetzt verstärkt durch Stephan Schubert, der sich vorwiegend um die beiden Torhüter kümmern wird. Stephan Schubert beendet aus gesundheitlichen Gründen seine erfolgreiche aktive Karriere. Er wird aber spielberechtigt bleiben und seine Erfahrungen an seine Nachfolger und in der Jugendarbeit beim SV Blau-Weiß weitergeben.

Leider können die Verantwortlichen in der kommenden Saison auch nicht vollwertig auf die Mithilfe von Danilo Helmdach (Gesundheit/Studium) hoffen. Mit Oliver Woelke, der aus beruflichen Gründen pausiert und Christopher Reimann, der den Verein in Richtung PHC Wittenberge verlassen hat, stehen zwei weitere Spieler in der kommenden Saison nicht zur Verfügung.

Dafür kann der SV Blau-Weiß einen rumänischen Neuzugang mit Ionut Popovici begrüßen. Gleichzeitig hat sich nun auch Matthias Nagel durch seine sehr guten Trainingsleistungen wieder in die Mannschaft integriert.

Aktuell befindet sich das Team um Kapitän Toralf Hampel in der direkten Saisonvorbereitung. In dieser Trainingsphase stehen das Athletiktraining unter handballtypischen Bewegungsabläufen im Grundlagenausdauerbereich sowie balltechnische Koordinationsübungen im Vordergrund.

Weiterhin trägt der SV Blau-Weiß Perleberg Testspiele gegen den Plauer SV (Verbandsliga West Mecklenburg-Vorpommern) aus. Am vergangenen Samstag trennten sich die beiden Teams in der Rolandhalle 25:27. Das Rückspiel in Plau am See folgt am 29. August. Doch schon am kommenden Samstag steht der nächste Test in eigener Halle an: Um 16 Uhr geht es gegen Landesligist HC Neuruppin. Der zweite Vergleich der beiden Mannschaften findet dann während des Trainingslagers der Blau-Weißen (21. bis 23. August) in Lindow statt. Dort wollen sich die Perleberger den Feinschliff holen, um dann für den Saisonstart am 6. September um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen den 1. SV Eberswalde II optimal vorbereitet zu sein.

Mit der Unterstützung der treuen, handballbegeisterten Zuschauer und einem motivierten gut vorbereiteten Team soll gemeinsam das Saisonziel 2015/16 – einen sicheren Tabellenplatz im unteren Mittelfeld der Verbandsliga Nord – angegangen werden.

Punktspielbericht (Männer) vom 25.04.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 27.04.2015)

Perleberger ohne reelle Chance

 

Mit einer deutlichen 22:35 (11:19)-Niederlage beim SV Blau-Weiß Wusterwitz haben sich die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg aus der Saison 2014/15 in der Verbandsliga Nord verabschiedet. Ob das Tabellenschlusslicht allerdings auch den Weg in die Landesliga antreten muss, werden die kommenden Wochen zeigen.

Aufgrund von zahlreichen Ausfällen wegen Verletzungen Urlaub oder Arbeit traten die Rolandstädter den Weg zum Tabellen-Vierten, der schon das Hinspiel mit 31:29 gewonnen hatte, mit einer Rumpftruppe von nur elf Spielern an. „Aufgrund der Konstellation hat sich die Mannschaft recht ordentlich verkauft. Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft“, wollte Jörg Domagala seinem Team absolut keinen Vorwurf machen.

Die Personalnot machte auch den Blau-Weiß-Trainer erfinderisch. Er stellte Torwart Stephan Schubert einfach als Kreisspieler auf. „Er hat seine Sache gut gemacht und sogar zwei Tore erzielt“, beurteilte Domagala den Auftritt des bulligen Keepers.

Bis zum 8:12 hielten die Gäste den Rückstand aus ihrer Sicht noch in passablen Bahnen. Doch mit zunehmender Spielzeit setzten sich die Wusterwitzer mehr und mehr ab und landeten schließlich einen klaren Heimsieg.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Matthias Nagel - Tobias Köhler (5 Tore), Gordon Wudke, Toralf Hampel (5), Michael Franke (2), Robert Neudmann (3), Stephan Schubert (2), Florian Bär (2), Tom Oltersdorf (2), Arne Bernert (1)

Punktspielbericht (Männer) vom 18.04.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 20.04.2015)

Gute Moral verhindert Abstieg nicht

Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg müssen nach 31:32 gegen 1. VfL Potsdam II Verbandsliga nach vier Jahren wohl verlassen
 

Der SV Blau-Weiß Perleberg hat seine letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord der Handballer verspielt. Das Team verlor am vorletzten Spieltag sein Heimspiel in der Rolandhalle gegen den 1. VfL Potsdam II mit 31:32 (12:18). Nur noch ein Sieg in Wusterwitz in der letzten Runde und der Rückzug einer anderen Mannschaft kann den Abstieg verhindern. Nach dem vorletzten Spieltag sind die Prignitzer weiter Schlusslicht mit 11:31 Punkten. Vorletzter ist Rot-Weiß Werneuchen (13:29) dass zu Hause mit 29:32 gegen Müncheberg/Buckow (14:28) verlor.

„Es war eine sehr gute kämpferische Leistung der Mannschaft. Sie hat alles gegeben, aber es hat nicht gereicht“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala nach den 60 Minuten. Dem ist nicht zu widersprechen, aber die Blau-Weißen vergaben im Angriff zu viele Möglichkeiten und machten es den routinierten Gäste teilweise zu leicht, die Treffer zu erzielen.

So kam es dann auch zu diesem Spielverlauf. Die Perleberger lagen sogar in Front, spielten zu Beginn nicht schlecht. Doch es häuften sich die Fehler im Abschluss. Und dann war da im Potsdamer Tor noch ein Tim Krause, der mit bestimmt 15 sehr guten Paraden den Perleberger Werfern den Nerv raubte. So gerieten die Gastgeber bald darauf in Rückstand.

Dann kam noch die aus Sicht der Perleberger bestimmt zu harte Karte für Robert Neudmann, der seinen Gegenspieler beim Wurf in der Luft foulte. „Und wenn du dann fünf oder sechs freie Würfe allein vor dem Torwart nicht rein machst, dann läuft das halt so. Verwandeln wir die, gewinnen wir das Spiel vielleicht mit drei Toren“, erklärte Domagala.

Beim Pausenpfiff war noch nicht alles verloren. Und nach zwei schnellen Toren von Sören Dieme und Philipp Tietz zum 14:18 schöpften die Blau-Weißen wieder etwas Hoffnung. Doch die routinierten Gäste erstickten diese im Keim. Sie warteten auf Fehler der in dieser Phase ab und zu zu überhasteten Perleberger, nutzen diese eiskalt und schon stand es 14:23.

Doch noch einmal bewiesen die Prignitzer Moral, kämpften sich Tor um Tor heran. Beim 25:27 (53.) schien noch alles drin. Dann wieder ein Rückschlag (25:29), aber die Blau-Weißen bäumten sich noch einmal auf. 30:31 und Ballbesitz. Aber der wurde nicht genutzt. Das war es.

„In Wusterwitz werden wir noch einmal alles geben. Darauf arbeiten wir jetzt hin“, deutete Jörg Domagala an, dass sich sein Team nach vier Jahren Zugehörigkeit mit Anstand aus der Verbandsliga verabschieden will.

 

Perleberg:

Stephan Schubert, Matthias Nagel - Tobias Köhler, Gordon Wudke, Toralf Hampel (2 Tore), Mirko Helmdach (3), Marcel Domagala (10), Robert Neudmann, Tom Oltersdorf, Sören Dieme (6), Danilo Helmdach (1), Philpp Tietz (6), Florian Bär (3), Arne Bernert

 

 

Enttäuschte Perleberger Spieler und Trainer nach der Niederlage gegen den 1. VfL Potsdam II. Der Abstieg aus der Verbandsliga nach vier Jahren Zugehörigkeit ist nur noch auf theoretischem Wege zu verhindern.

Punktspielbericht (Männer) vom 12.04.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 14.04.2015)

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Perleberger Verbandsliga-Handballer verlieren Kellerduell in Müncheberg klar
 

Mächtig gedrückt war die Stimmung am Sonntagabend bei den Handballern vom SV Blau/Weiß Perleberg während der Busfahrt aus Müncheberg zurück in die Rolandstadt. Kurz zuvor hatten sie das Kellerduell beim bis dato Schlusslicht HSV Müncheberg/Buckow sang- und klanglos mit 20:28 (12:17) verloren und nun selbst wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten übernommen. „Das war unser schlechtestes Spiel der Saison“, fand Blau-Weiß-Coach Jörg Domagala erst gestern wieder Worte. „Obwohl wir mit fast dem kompletten Kader angetreten sind war es uns nicht möglich, die schwach spielenden Gastgeber zu besiegen. Wir waren noch schwächer.“

Dabei hatten sich die Blau-Weißen so viel vorgenommen, wollten mit einem Sieg am drittletzten Spieltag ihre Chancen auf den Klassenerhalt weiter erhöhen. Doch davon war im Spiel beim HSV nichts zusehen. Alle Mannschaftsteile blieben weit unter Normalform. So gelang den Perlebergern über Rechtsaußen nicht ein Tor und auch der Rückraum ließ die sonst übliche Torgefahr schmerzlich vermissen. Die Gäste hatten während des gesamten Spiels nicht einmal die Führung inne. „Schlecht angefangen und stark nachgelassen“, meinte Domagala süffisant nach dem 0:3 kurz nach Spielbeginn und dem fehlenden Aufbegehren seines Teams danach.

Rein rechnerisch ist für die Perleberger der Klassenerhalt noch drin. Dazu müssen sie aber ihr Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) gegen den Tabellen-3., 1. VfL Potsdam II, sowie die Auswärtspartie am 25. April (16 Uhr) beim SV Blau-Weiß Wusterwitz gewinnen und gleichzeitig auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen.

Punktspielberichte (Männer) vom 28.03.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 30.03.2015)

Sensation knapp verpasst

Perleberger Handballer unterliegen Tabellenführer Oranienburger HC II mit 31:32
 

Trotz einer starken Vorstellung haben die Handballer vom SV Blau/Weiß Perleberg am Samstag eine Überraschung nur denkbar knapp verpasst. Nach 60 aufregenden Minuten musste sich das Team von Trainer Jörg Domagala dem Spitzenreiter der Verbandsliga Nord, Oranienburger HC II, nur knapp mit 31:32 (15:15) geschlagen geben. Trotz der Niederlage verabschiedeten die Zuschauer in der Perleberger Rolandhalle das Heimteam zu Recht mit mit viel Applaus.

„Das war unser bestes Spiel in dieser Saison“, waren sich Sören Dieme und Toralf Hampel nach der Partie einig. „Heute hatten die Oranienburger das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Uns hat am Ende etwas die Kraft gefehlt. Wenn wir aber so die letzten drei Spiele bestreiten, werden wir die Klasse auch halten“, sind sich Hampel und Dieme sicher.

Angeführt von einem bärenstarken Torhüter Stephan Schubert und dem zehnfachen Torschützen Marcel Domagala boten die abstiegsbedrohten Gastgeber dem Tabellenführer von Beginn an ernsthaft Paroli. Mitte der ersten Halbzeit führten die Rolandstädter sogar mit drei Toren (11:8). Die anschließende Schwächephase der Blau/Weißen nutzten die Gäste dann aber konsequent mit einem sechs-Tore-Lauf (11:14). Doch die Domagala-Schützlinge rappelten sich noch einmal auf und glichen durch zwei Tore von Robert Neudmann bis zur Pause (15:15) aus.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start, konnten die beherzt mitspielenden und oft über die Kreismitte erfolgreichen Perleberger jedoch nicht abschütteln.

Vier Minuten vor der Schlusssirene brachte Michael Franke die Heimsieben sogar noch einmal in Front (28:27). Doch die Randberliner erwiesen sich in der Schlussphase als das an diesem Tag etwas cleverere Team und brachten ihren Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert - Tobias Köhler, Gordon Wudke (1 Tor), Toralf Hampel (4), Mirko Helmdach (5), Michael Franke (1), Marcel Domagala (10), Robert Neudmann (4), Sören Dieme (6), Danilo Helmdach, Philpp Tietz, Florian Bär, Tom Oltersdorf

 

von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 30.03.2015)

 

Stark gespielt und doch verloren

Beste Saisonleistung der Perleberger Männer bleibt unbelohnt, macht aber Mut für den Klassenerhalt

 

Handball-Verbandsliga Nord, Blau- Weiß Perleberg –Oranienburger HC II 31:32 (15:15).

Der Spitzenreiter hatte sich das Punkten beim Tabellenvorletzten gewiss etwas leichter vorgestellt. Er war aber trotzdem mit seiner kompletten Gala-Riege angereist. Es ergab sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Perleberger nach der 20. Minute ihre beste Phase hatten und nach einem 8:8 auf 11:8 davon zogen. Die Randberliner, im gesamten Saisonverlauf nur mit einer Punktspielniederlage belastet, antworteten und zogen ihrerseits auf drei Tore zum 14:11 davon. Bis zur Halbzeitpause waren die Blau-Weißen aber wieder heran. Zunächst egalisierte Robert Neudmann zum 14:14 (30.) und sieben Sekunden vor der Pausensirene zum 15:15. Beide Würfe des Perlebergers waren ein Meisterstück. Es ergab sich auch in der zweiten Halbzeit eine Begegnung auf Augenhöhe. bei der die Oranienburger zwar meistens vorlegten, dabei aber nie wie der souveräne Staffelfavorit aussahen. Das Spiel blieb lange offen. Perlebergs Keeper Stephan Schubert hielt stark und die Mannschaft handelte 58 Minuten lang geschlossen. Für den Spielausgang stellten sich zwei Sachen als vorentscheidend heraus. Perleberg ließ drei Siebenmeter ungenutzt und dann waren da die zwei Minuten Unkonzentriertheit, in denen die Gäste vom 29:29 auf 31:29 davonzogen. Nach ihrer Auszeit verkürzten die Blau-Weißen auf 30:31. Der Gast antwortete mit seinem 32. Treffer. Sören Dieme traf dann kurz vor dem Schlusssignal vom Siebenmeterpunkt sicher zum 31:32. Die Perleberger lieferten gegen den Tabellenführer ihre beste Leistung in der laufenden Saison ab, verpassten gegen den haushohen Favoriten aber die Überraschung. Nach dieser Niederlage müssen die Schützlingen in den noch verbliebenen drei Spielen die Punkte für den Klassenerhalt holen. Ein Schlüsselspiel könnte dabei die Begegnung am 12. April (Sonntag) beim Tabellenletzten MSV Müncheberg/Buckow sein. Es wird ein Vier-Punktespiel. Danach geht es für die Perleberger am 18. April in der heimischen Rolandhalle gegen die zweite Garnitur des 1. VfL Potsdam und am 25. April führt die Reise zum SV Blau-Weiß Wusterwitz. Den Landeshauptstädtern trotzten die Perleberg im Hinspiel ein 34:34 ab und gegen Wusterwitz verlor man in eigener Halle mit 29:31.

 

Blau-Weiß-Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress; Tobias Köhler, Gordon Wudke (1), Mirko Helmdach (5), Toralf Hampel (4), Marcel Domagala (10), Danilo Helmdach, Robert Neudmann (4), Sören Dieme (6), Philipp Tietz, Michael Franke (1), Florian Bär, Tom Oltersdorf

 

 

Trainerstimme

Jörg Domagala, Blau-Weiß Perleberg:

Vor dem Spiel habe ich der Mannschaft gesagt: „Wir haben keine Chance, nutzen wir sie“. Es ergab sich ein ausgeglichenes Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften. In Stammbesetzung können wir mit den Spitzenteams der Liga mithalten. Ein Remis wäre gerechter gewesen.

Punktspielbericht (Männer) vom 21.03.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 23.03.2015)

Schlechte Phase lässt Perleberger Träume platzen

 

Eine schlechte Phase am Ende der ersten Halbzeit machte alle Hoffnungen der Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg auf ein erfolgreiches Abschneiden im Spiel beim SV Motor Hennigsdorf zunichte. Am Ende hieß es aus Sicht der Blau-Weißen 25:36 (13:23).

Dabei begann es für die Gäste erfreulich. Sie führten 3:0 und hielten bis zum 5:5 den Gleichstand. Nicht zuletzt dank starker Paraden von Torwart Benjamin Ress. „Bis dahin war es gut gelaufen. Dann kam der Schnitt. Wir haben den Faden verloren“, sagte der Perleberger Mirko Helmdach über die Phase, in der seine Mitspieler und er ins Hintertreffen gerieten.

Hennigsdorf setzte sich vom 10:9 über 15:10 auf 23:13 ab. „Die haben sich zum Ende der ersten Hälfte in einen Rausch gespielt. Und wir haben nicht die richtigen Mittel dagegen gefunden“, erklärte Mirko Helmdach.

Nach der Pause konnten die Blau-Weißen die Partie zumindest ausgeglichen gestalten. Eine Wende gelang nicht mehr.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert - Tobias Köhler, Gordon Wudke, Toralf Hampel (5 Tore), Mirko Helmdach (6), Michael Franke, Christopher Reimann (1), Danilo Helmdach, (4), Philpp Tietz (1), Florian Bär (5), Philipp Marko (1), Tom Oltersdorf (2)

Punktspielbericht (männliche C-Jugend) vom 21.03.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 24.03.2015)

Perleberger Jugend siegt klar

 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg nahmen ihre vorletzte Hürde zum Staffelsieg in der Kreisunion der männlichen C-Jugend. Der Spitzenreiter gewann beim HC Pritzwalk mit 34:23.

Punktspielberichte (Männer) vom 14.03.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 16.03.2015)

Niederlage in allerletzter Sekunde noch abgewendet

Perleberger Verbandsliga-Handballer trennen sich vom 1. SV Eberswalde II 28:28 (11:13)
 

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau/Weiß Perleberg haben mit einer wahren Energieleistung ein schon sicher verloren geglaubtes Spiel noch gedreht. Lange lagen die Gastgeber am Samstag im Heimspiel gegen den 1. SV Eberswalde II zurück. Erst in allerletzter Sekunde schaffte Mirko Helmdach noch das Tor zum am Ende glückliche 28:28 (11:13). Mit dem Punktgewinn verließen die Blau/Weißen die Abstiegsränge und verbesserten sich mit nun 11:23 Punkten auf Rang acht.

„Wir waren eigentlich schon tot“, fand Mirko Helmdach, am Ende mit zwölf Treffern treffsichertste Schütze bei den Gastgebern, angesichts des drei Tore Rückstands eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene (25:28). „Wir haben aber gekämpft und bis zum Schluss an uns geglaubt. Am Ende war der Punkt sicher glücklich. Doch danach fragt später keiner mehr.“

Die gesamten 60 Minuten über lagen die Gastgeber nicht einmal in Front. Die Eberswalder agierten in für sie eng werdenden Phasen einfach cleverer und nutzten die technischen Fehler und Ungenauigkeiten der Perleberger immer wieder geschickt aus.

In der Schlussphase gingen die Perleberger zur offenen Manndeckung über. Das zeigte Wirkung. Beim Stand von 27:28 und Ballbesitz leisteten sich die Gäste ein en Fehler. Mirko Helmdach bekam den Ball, schüttelte den wie eine Klette an ihm hängenden Gegenspieler ab und netzte schließlich zum umjubelten Ausgleich ein.

Zur allgemeinen Hektik auf der Platte trug auch das oft mit zweierlei Maß messende Schiedsrichterduo bei. „Die Schieris waren unterirdisch“, fand auch Mirko Helmdach.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert, Matthias Nagel - Tobias Köhler (1 Tor), Gordon Wudke , Toralf Hampel (6), Mirko Helmdach (12), Michael Franke (1), Robert Neudmann (4), Christopher Reimann, Sören Dieme (3), Danilo Helmdach, Florian Bär (1), Philpp Tietz

 

Verantwortliche: Jörg Domagala, Knut Tonagel, Anne Seehaus

 

Spielfilm: 0:2, 1:4, 7:7, 9:11, 11:13 - 14:14, 17:19, 21:24, 22:26, 25:28, 28:28

Zeitstrafen: 7:4

von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine" vom 17.03.2015)

Blau-Weiß gewinnt einen Punkt

Handball-Verbandsliga Nord, Männer:

Blau-Weiß Perleberg - 1. SV Eberswalde II 28:28 (11:13)

 

Wer am Sonnabend in der Rolandhalle der Stepenitzstadt ein niveauvolles Handballspiel erwartet hatte, wurde enttäuscht. Über weite Strecken wurde ein Ringkampf der Männer des SV Blau-WeißPerleberg gegen eine gefühlte Spielgemeinschaft des Teams aus Eberswalde und des Wittstocker Schiris geboten, bei dem die Perleberger einen Punkt gewannen. Die Gastgeber verschliefen den Auftakt der Partie und lagen sehr bald 1:4 zruück. Mit viel Aufwand arbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala aber auf 3:5 und 4:5 heran. Im weiteren Spielverlauf blieben sie immer auf Schlagdistanz zu den Männern aus dem Barnim. Beim 7:7 (18.) und 14:14 lagen sie sogar gleichauf. Doch die Gäste legten vom Anfang bis zum Spielende immer wieder vor, zogen bis zum Seitenwechsel auf 13:11 davon und schafften nach demWiederanpfiff der Partie sogar einen Fünf-Tore-Vorsprung. Vier Minuten vor dem Spielende langen die Gäste mit 26:22 vorn, zwei Minuten später ließ ihre 28:25-Führung einen Gästesieg wahrscheinlich erscheinen. Doch die Perleberger gaben sich nicht geschlagen, ihre offene Manndeckung schmeckte den Eberswaldern überhaupt nicht und wirkte. Blau-Weiß, in der letzten Phase der Begegnung nur zu sechst, verkürzte den Rückstand, verwandelte 35 Sekunden vor Spielende einen Siebenmeter zum 27:28. Und dann fing Tobias Köhler den Eberswalder Angriff ab, bediente den sehr einsatzstark und effektiv spielenden Mirko Helmdach. Der bedankte sich zwei Sekunden vor dem Schlusssignal mit dem Ausgleichstreffer.

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress, Matthias Nagel - Tobias Köhler (1), Gordon Wudke , Mirko Helmdach (12), Toralf Hampel (6), Danilo Helmdach, Robert Neudmann (4), Sören Dieme (3), Philpp Tietz, Michael Franke (1), Florian Bär (1), Christopher Reimann,

Punktspielberichte (männliche C-Jugend) vom 07.03.2015

 

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer"vom 09.03.2015)

Perleberg siegt im Derby

 

Die männliche C-Jugend des SV Blau-Weiß Perleberg übernahm durch einen 25:19 (9:8)-Erfolg im Derby beim PHC Wittenberge mit jetzt 16:2 Punkten die Tabellenführung in der Handball-Kreisliga. Die Wittenberger um Janis Löther (M.), die sich in der OSZ-Halle teuer verkauften, belegen weiterhin Rang drei.

 

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer"vom 11.03.2015)

Perleberg nutzt Fehler konsequent

 

Die Nachwuchshandballer des SV Blau-Weiß Perleberg setzten sich im Kreisderby der männlichen Jugend C beim PHC Wittenberge durch. Mit dem 25:19 (9:8)-Erfolg in der OSZ-Halle übernahmen die Perleberger die Tabellenspitze (wie bereits kurz gemeldet). Zuvor hatten die Blau-Weißen im Gipfeltreffen beim HC Neuruppin ein 31:31 erreicht.

Am Anfang war den Wittenbergern in ihrem letzten Heimspiel der Saison eine gewisse Nervosität anzumerken. Dadurch kam es im Angriff zu unnötigen Ballverlusten die von den Perlebergern konsequent mit Toren bestraft wurden. Nach 15 Minuten kamen die Elbestädter etwas besser ins Spiel, denn jetzt ließen die Gäste einige Chancen liegen. Der PHC führte 8:6, doch dann nahmen die Fehler wieder zu. Als dann auch noch zwei Wittenberger Spieler Zeitstrafen bekamen, drehten die Perleberger die Partie und lagen zur Pause 9:8 vorn.

In der zweiten Halbzeit blieb die Begegnung bis zum 16:16 ausgeglichenen. Dann schlossen die Gastgeber einige Angriffe unkonzentriert und überhastet ab, die technischen Fehler häuften sich und sie gerieten mit 17:22 ins Hintertreffen. Über 19:23 ging das Spiel am Ende mit 19:25 verloren.

 

Ergänzung B/W Perleberg:

Perleberg: Sascha Domres (Tor) - Jonas Krutzky (8 Tore), Bastian Kell (7), Tim Richter, Georg Winter (2), Hauke Friehs (4), Philipp-Oliver Nagel (2), Aaron Meseck (1), Timon Heinrich, Lukas Wollgast (1)

Punktspielbericht (männliche C-Jugend)

vom 01.03.2015

von Jörg Domagala

Blau-Weiß-Jugend erkämpft wichtiges Unentschieden

HC Neuruppin vs. SV Blau-Weiß Perleberg – 31 : 31 (15 : 11)

 

Am vergangenen Sonntag musste die männliche C-Jugend des SV Blau-Weiß Perleberg zum fälligen Punktspiel beim HC Neuruppin antreten. Der derzeitige Tabellenführer HC Neuruppin (hat 1 Spiel mehr absolviert) wollte die Chance nutzen, um durch einen Sieg auch nach Minuspunkten in der Tabelle vor den Perlebergern zu stehen.

 

Ehe sich die Prignitzer versahen, lagen sie nach 5 Spielminuten schon mit 6 : 1 Toren zurück. Eine große Nervosität im Spielaufbau mit vielen Ballverlusten und eine Abwehr, die den Namen bis dahin nicht verdiente, zwang die Trainer J. Domagala und R. Kell schon nach 5 Minuten zur Auszeit. Nach dem Weckruf lief es dann besser für die Blau-Weißen. Zur Mitte der 1. Halbzeit wurde der Anschlusstreffer zum 10 : 9 erzielt. Leider schlichen sich danach wieder Flüchtigkeitsfehler im Angriffsspiel ein, so dass die Fontanestädter bis zum Halbzeitpfiff der jungen, aber noch sehr unerfahrenen Schiedsrichter auf 15 :11 davonziehen konnten. In der Halbzeitpause wurde etwas umgestellt und die Jungen um Mannschaftskapitän Bastian Kell waren willens, das Resultat noch positiv zu gestalten.

 

In den ersten 8 Spielminuten der 2. Hälfte lief dann jedoch gar nichts mehr zusammen. Die Blau-Weißen verkrampften zusehends in ihrer Spielweise und ehe sie sich versahen, lagen sie mit 8 Toren in Rückstand (19 : 11).

Nachdem nun eigentlich alle „Messen gesungen“ waren, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Der Rückstand konnte durch die Rolandstädter kontinuierlich verkürzt werden (19 : 14, 24 : 20). Beim Stand von 28 : 25 in der 45. Spielminute nahm das Trainerduo das Team-Timeout und ordnete eine direkte Manndeckung über das gesamte Spielfeld an. Und wirklich, in den letzten 5 Minuten gelang das, woran wohl Mitte der 2. Halbzeit niemand mehr geglaubt hatte. 15 Sekunden vor Spielende stand es 31 : 30 für die Gastgeber. Wiederum konnten sich die Perleberger Jungen den Ball gegen nun nervös agierende Neuruppiner erkämpfen und 5 Sekunden vor Spielende durch Hauke Friehs den so wichtigen 31 : 31 Ausgleich erzielen.

 

Die Freude nach dem Schlusspfiff war bei Spielern, Trainern und mitgereisten Eltern riesengroß, bleibt doch nach dem Punktgewinn die Chance, den Meistertitel aus eigener Kraft zu erreichen, erhalten.

Nach einer schwachen spielerischen, aber unglaublich starken kämpferischen Leistung aller Spieler gilt es nun, in den ausstehenden 3 Spielen die nötigen Punkte dafür zu erreichen.

 

 

Perleberg:

Sascha Domres, Timon Heinrich (beide Tor) –  Jonas Krutzky (8 Tore), Bastian Kell (6), Tim Richter, Georg Winter (1), Hauke Friehs (10), Philipp-Oliver Nagel (1), Aaron Meseck (2), Lukas Wollgast (3)

Punktspielbericht (Männer) vom 28.02.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 02.03.2015)

Revanche geglückt

Perleberger Handballer siegen bei Grünheide II
 

Die Handballer vom SV Blau/Weiß Perleberg haben in der Verbandsliga Nord zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Am Samstag gewannen die Rolandstädter die Partie beim Tabellen-7., Grünheider SV, mit 39:32 (15:17) und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die 30:41-Hinspielpleite. Bester Torschütze bei den Gästen waren Marcel Domagala mit 13 Treffern sowie Toralf Hampel, der sieben Mal einnetzte. Allerdings bleiben die Perleberger mit nun 10:22 Punkten weiter Tabellenvorletzter, da die unmittelbare Konkurrenz ebenfalls überraschend punktete.

„Es war ein verdienter Sieg für uns. Die Mannschaft hat eine sehr gute kämpferische und spielerische Vorstellung gezeigt. Auch konditionell waren wir den Gastgebern überlegen“, lobte Perlebergs Coach Jörg Domagala sein Team.

Im ersten Abschnitt wechselte die Führung bis zum 9:9 ständig. Dann konnten sich die Gastgeber, trotz guter Towartleistungen von Benjamin Ress und Stephan Schubert, bis zur Pause leicht absetzen. „Aber schon da waren wir absolut gleichwertig, haben aber vier, fünf klare Chancen nicht genutzt“, fand Domagala.

Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen beim 19:19 erstmals wieder der Ausgleich. Über 19:22, 22:27, 26:34 bauten die Blau/Weißen ihren Vorsprung dann kontinuierlich aus und brachten den Sieg am Ende locker nach Hause. „Mit dem sehr guten Start in die zweite Halbzeit haben wir Grünheide den Zahn gezogen. Unsere Abwehr stand sehr gut und auch die Konter liefen hervorragend. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Jörg Domagala.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert - Tobias Köhler, Gordon Wudke (2 Tore), Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (6), MichaelFranke, Marcel Domagala (13), Robert Neudmann (2), Christopher Reimann, Danilo Helmdach (4), Florian Bär (4), Philpp Tietz (1)

Punktspielbericht (Männer) vom 21.02.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 23.02.2015)

Nicht mehr Tabellenletzter

Perleberger Handballer geben mit 33:30 (16:11)-Erfolg über Werneuchen die Rote Laterne ab
 

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg sind nicht mehr Schlusslicht der Verbandsliga Nord. Mit ihrem dritten Saisonerfolg, dem 33:30 (16:11) über Rot-Weiß Werneuchen, gaben sie die Rote Laterne aufgrund des besseren Torverhältnisses an HSV Müncheberg/Buckow (15:30 gegen HSC Frankfurt/Oder) weiter.

Von Beginn an wirkten die Blau-Weißen in der Rolandhalle sehr konzentriert und setzten sich schnell von den schwach auftretenden Gästen ab. „Das war mal ein guter Start. Sonst sind wir meist erstmal in Rückstand geraten und mussten diesem dann hinterherlaufen“, freute sich der Perleberger Trainer Jörg Domagala.

Und sein Team spielte weiter konsequent und holte bis zum Wechsel einen sicheren Vorsprung heraus. „Ich habe während der Partie eigentlich nie daran gezweifelt, dass wir sie gewinnen. Auch wenn es am Ende mit drei Toren Vorsprung vielleicht nicht so aussieht“, sagte der Coach der Blau-Weißen.

Das mag auch den Zuschauern in der Rolandhalle so gegangen sein. Erst recht, als die Gastgeber nach dem Wechsel ihre Führung auf 20:11 ausbauten. Und etwas später sah es beim 26:19 ebenfalls noch sehr ungefährdet aus. „Dann haben wir es noch einmal spannend gemacht. Wir sind in ein kleines Loch gefallen“, erklärte Jörg Domagala die Phase, in seine Schützlinge den Gast auf 26:24 herankommen ließen. Aber die Blau-Weißen fingen sich sehr schnell und sorgten spätestens mit dem 31:25 endgültig für klare Verhältnisse.

Mit dem 33:30 haben die Perleberger – am kommenden Samstag zu Gast beim Grünheider SV II – die Ein-Tor-Hinspielniederlage in Werneuchen mehr als ausgeglichen. Das könnte noch wichtig werden, den bei Punktgleichheit am Saisonende zählt nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich.

 

Perleberg: Benjamin Ress, Stephan Schubert - Tobias Köhler (2 Tore), Gordon Wudke,

   Toralf Hampel (8), Mirko Helmdach (5), Marcel Domagala (7),

   Robert Neudmann (6), Christopher Reimann (1), Florian Bär, Philpp Tietz (2),

   Arne Bernert, Sören Dieme (1), Danilo Helmdach (1)

Stationen: 5:1, 11:6, 16:11 - 20:11, 26:19, 26:24, 31:25, 33:30

Punktspielbericht (männliche C-Jugend) vom 21.02.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 25.02.2015)

SV Blau-Weiß mit guten Aussichten

 

Das Rennen um den Staffelsieg in der Handball-Spielunion der männlichen C-Jugend spitzt sich zu. Die besten Aussichten hat der SV Blau-Weiß Perleberg, der aber nach Aussage von Abteilungsleiter Jörg Domagala beim 37:16 gegen Hansa Wittstock nicht überzeugte. Die Perleberger liegen mit jetzt 14:2 Punkten auf Rang zwei hinter dem HC Neuruppin (15:3), der aber ein Spiel mehr ausgetragen hat.

Eine kleine Außenseiterchance besitzt noch der PHC Wittenberge (14:6) nach dem 20:18 bei der SG Westhavelland. Die Tore für den PHC warfen Tilman Armbruster (6), Tom Holzhauer (5), Tillmann Knauth (4), Janis Löther (3) und Pascal Wetzlmair (2).

 

Ergänzung B/W Perleberg:

Perleberg: Sascha Domres (Tor) - Jonas Krutzki (11 Tore), Bastian Kell, Tim Richter, Georg Winter (1), Hauke Friehs (12), Philipp-Oliver Nagel (6), Aaron Meseck (1),

Timon Heinrich, Lukas Wollgast (6)

Punktspielbericht (Männer) vom 14.02.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 16.02.2015)

Erneute Auswärtsschlappe

Blau/Weiß Perleberg kassiert 26:33-Niederlage beim HSC 2000 Frankfurt in der Handball-Landesliga
 

Die Handballer vom SV Blau/Weiß Perleberg haben ihr Auswärtsspiel in der Verbandsliga Nord beim HSC 2000 Frankfurt (Oder) mit 26:33 (11:16) verloren und damit einen Befreiungsschlag verpasst. Mit nun 6:22 Zählern bleiben die Rolandstädter weiter das Tabellenschlusslicht. Beste Torschützen auf Seiten der Gäste waren Mirko Helmdach mit 11 Treffern und Toralf Hampel, der acht Mal einnetzte. „Der Sieg der Gastgeber war okay, aber nicht in dieser Höhe. Es war durchaus mehr für uns drin drin“, meinte Perlebergs Coach Jörg Domagala, der in Frankfurt auf einige seiner Leistungsträger verzichten musste.

Die Blau/Weißen begannen gut. Bis zum 7:7 (13. Minute) wechselte die Führung ständig. „Dann haben wir uns eine Schwächephase geleistet und die Gastgeber sind auf 13:7 davon gezogen. Den Rückstand konnten wir bis zum Abpfiff nicht mehr aufholen“, so Domagala. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste zwar noch einmal bis auf 18:21 heran, doch „dann ist uns ein wenig die Puste ausgegangen“, so der Coach angesichts einiger krankheitgeschwächter Akteure in seinem Team. Überhaupt nicht zufrieden war Domagala mit den seiner Meinung nach „ganz schwachen und regelunkundigen“ Schiedsrichtern. „Die haben Sachen gepfiffen, die gibt es gar nicht.“

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert - Toralf Hampel (8 Tore), Mirko Helmdach (11), Michael Franke (4), Philipp Marko, Christopher Reimann (1), Florian Bär, Sören Dieme, Oliver Woelke (2), Arne Bernert

Punktspielbericht (Männer) vom 07.02.2015

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 09.02.2015)

Perleberger dürfen wieder hoffen

Handballern des SV Blau-Weiß gelingt mit 28:24 (12:9) gegen SG Westhavelland der zweite Saisonsieg

 

Aufatmen bei den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg. Mit dem verdienten, aber glanzlosen 28:24 (12:9)-Erfolg über die SG Westhavelland feierte das Verbandsliga-Schlusslicht den zweiten Saisonsieg und darf im Abstiegskampf wieder hoffen.

Der Jubel auf der Perleberger Bank war groß. Erstmals seit dem 29. November (42:29 gegen Müncheberg/ Buckow) gelang wieder ein Erfolgserlebnis. „Gegen Ende sind wir noch ein klein wenig nervös geworden. Aber ich hatte seit den ersten Minuten der zweiten Halbzeit eigentlich keine Angst mehr, dass wir dieses Spiel noch verlieren könnten“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala.

Nach ausgeglichenen ersten 30 Minuten zogen die Blau-Weißen nach dem Wechsel von 12:9 erst auf 16:10 und später auf 22:15 davon. Ein Knackpunkt der Partie war, dass ihnen beim Stand von 18:14 in doppelter Unterzahl durch Marcel Domagala und Toralf Hampel zwei Treffer zum 20:14 gelangen. In der hektischen Schlussphase schrumpfte der Vorsprung noch einmal auf 26:23 (56.), doch mehr ließen die Gastgeber nicht zu. Zumal die Westhavelländer kräftemäßig nachließen, die Blau-Weißen aber stets frische Kräfte von der Bank bringen konnten.

„Es war ein Krampf, aber es zählen die zwei Punkte. Diesen Schwung müssen wir jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen“, erklärte der Perleberger Mirko Helmdach. Der übrigens die Rückkehr seines lange verletzten Bruders miterlebte. Und Danilo Helmdach spielte gleich eine wichtige Rolle. Wenn auch eine schmerzhafte. Der SG-Torwart schubste ihn nach einem Angriff gegen die Wand. Die Schiedsrichter zückten gegen den Keeper die Rote Karte. „Wenn wir mit vier Toren Vorsprung gewonnen haben, müssen wir einiges richtig gemacht haben“, freute sich auch Danilo Helmdach über den Sieg der Blau-Weißen, die in Torwart Benjamin Ress einen starken Rückhalt hatten.

Verzichten müssen die Perleberger künftig auf Mirko Großer. Er hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen und sich der SG Parchim/ Matzlow/Garwitz angeschlossen.

 

Perleberg:

Benjamin Ress, Stephan Schubert - Tobias Köhler (2 Tore), Gordon Wudke (1), Toralf Hampel (9), Mirko Helmdach (3), Michael Franke, Marcel Domagala (5), Philipp Marko (1), Christopher Reimann, Florian Bär (2), Philpp Tietz, Sören Dieme (3), Danilo Helmdach, Oliver Woelke

 

Stationen: 1:3, 4:3, 6:4, 9:6, 12:8, 12:9 - 16:10, 16:13, 17:14, 20:14, 22:15, 23:19, 25:19, 26:20, 26:23, 28:23, 28:24

Punktspielbericht (Männer) vom 24.01.2015

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 28.01.2015)

Anfangsphase verschlafen

Perleberger Handballer mit 32:46 (16:27)-Niederlage in Bad Freienwalde
 

Eine deutliche 32:46 (16:27)-Niederlage mussten die stark ersatzgeschwächt angereisten Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg am 13. Spieltag der Verbandsliga Nord beim SV Jahn Bad Freienwalde hinnehmen. Bester Schütze auf Seiten der Gäste war Toralf Hampel mit zehn Treffern.

Ohne acht Spieler war für das Tabellenschlusslicht beim Meisterschaftmitfavoriten nicht viel zu holen. Nur bis zum 3:4 aus ihrer Sicht konnten die Perleberger das Spiel offen halten. Dann zog der Favorit, meist über erfolgreich abgeschlossene Konterangriffe, mit einem Zwischenspurt über 7:3 und 10:4 auf 15:5 davon (12.). Erst nach einer Auszeit fingen sich die Blau-Weißen wieder und konnten das Spiel bis zum Ende ausgeglichener gestalten.

Trotz der neunten Pleite im zwölften Spiel attestierte Perlebergs Coach Jörg Domagala seiner Rumpftruppe eine „gute Leistung. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gut gekämpft. Und 32 Tore muss man in Bad Freienwalde auch erst einmal werfen. Das ist vor uns in dieser Saison noch keiner Mannschaft gelungen.“

Nun haben die Blau-Weißen erst einmal zwei Wochen Zeit zur Regeneration. Am 7. Februar um 18 Uhr empfangen die Perleberger den derzeitigen Tabellenfünften, SG Westhavelland, in der heimischen Rolandhalle.

 

Perleberg: Stephan Schubert, Benjamin Ress - GordonWudke (3 Tore), Toralf Hampel (10), Mirko Helmdach (9), Michael Franke (2), Christopher Reimann (1), Florian Bär (7), Arne Bernert

 

 

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