Spielberichte des Jahres 2013

 

Punktspielbericht (männliche C-Jugend)

vom 15.12.2013

 

von Andreas Teluk ("Der Prignitzer" vom 18.12.2013)

 

PHC-Jungen holen mit Glück beide Punkte

 

In der Kreisliga des Spielbezirks A gewannen die Handballer der männlichen Jugend C des PHC Wittenberge in eigener Halle gegen Blau-Weiß Perleberg 23:21 (9:10). Damit belegt der PHC (6:2 Punkte/86:83 Tore) den 2. Platz. Perleberg (2:6/101:104) liegt auf Rang vier.

Die Gäste waren hervorragend eingestellt. Torwart Sascha Domres kaufte den Wittenberger Angreifern mit seinen Paraden den Schneid ab. Und die Anspiele von der Aufbauposition an den Kreis sorgten für viele Perleberger Tore. Gegen beides fand der PHC kein probates Mittel. So war es am Ende die körperliche Überlegenheit der Gastgeber, die so in einem dramatischen Schlussspurt beide Punkte in Wittenberge behielten.

 

PHC: Roman Draheim, Steven Dehne - Leon Kramp (5), Tilman Armbruster (1), Tillmann Knauth (2), Julian Plewke (2), Drago Lazovic (4), Pascal Wetzlmair, Justin Schmidt (3), Matthis Ehlert (6), Hannes Reinhardt, Konrad Naumann

 

für die Homepage ergänzt:

Blau-Weiß: Sascha Domres - Felix Braun (3), Jonas Krutzki (4), Bastian Kell, Louis Kroß, Fabian Seifert, Hauke Friehs (5), Philipp-Oliver Nagel (7), Martin Stüwe (2), Patrick Lange, Hias Schlosser

Punktspielberichte (1. Männer) vom 14.12.2013

 

Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine" vom 16.12.2013)

 

Keeper muss aufs Feld

HANDBALL-Verbandsliga / Rolandstädter verlieren in Grünheide denkbar knapp

 

Mit einer unglücklichen 39:40 (19:19)-Niederlage kehrte die Verbandsliga-Sieben des SV Blau-Weiß Perleberg am Sonnabend von ihrem Punktspiel beim SV Grünheide zurück. Eine Punkteteilung wäre in der Partie gerechter gewesen. Die Perleberger, nur mit sechs Feldspielern und zwei Torleuten angereist, begannen gut und führten sogar mit 3:0. Dann pegelte sich das Spiel mehr und mehr ein. Es wurde eine Begegnung auf Augenhöhe, in der einmal die eine und dann wieder die andere Mannschaft führte. Mit dem Seitenwechsel mussten die Perleberger ihren Torwart André Jähnigen als Feldspieler aufbieten, da Patrick Cesla nach 27 Minuten wegen seiner Gelben Karten nicht mehr auf die Platte durfte. Jähnigen machte seine Sache gut. In der ersten Hälfte des zweiten Durchgangs blieb es ein Spiel mit ausgeglichenem Ergebnis. Wobei den Perlebergern nicht so sehr die fehlende Ersatzbank als die Schiedsrichterentscheidungen aufstießen. Während bei jedem Verstoß der Blau-Weißen sofort der Pfiff der Unparteiischen ertönte, blieb er bei gleichen Aktionen der Gastgeber häufig aus. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie, die Rolandstädter spielten in Unterzahl, zogen die Gastgeber von 33:32 auf 36:32 davon. Als sie dann sogar mit 39:33 führten, war die Partie entschieden. Zwar kamen Mirko Helmdach und seine Männer auf 39:37 heran, doch dann machten die Grünheider ihren 40. Treffer. Zwar warfen die Prignitzer noch zwei weitere Tore, doch das reichte nicht und Blau-Weiß verlor das Punktspiel mit nur einem Tor Differenz.

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Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 17.12.2013)
 

Acht Perleberger verlieren knapp

 

Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg sind knapp am zweiten Auswärtssieg der Saison vorbeigeschrammt. Beim Grünheider SV II verlor das nur mit sechs Feldspielern und zwei Torhütern angereiste Prignitzer Team knapp mit 39:40 (19:19).

„Wir haben uns nach dem Spiel unterhalten, es gab keinen Vorwurf an die Mannschaft. Sie hat ihre Sache gut gemacht“, lobte Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala sein Rumpfteam. Das der Coach übrigens erst Mitte der ersten Halbzeit betreuen konnte, da die Partie in einem Nachbarort, bei der er zuvor als Schiedsrichter eingesetzt war, sich verzögerte.

Bis kurz vor der Pause verlief die Partie absolut ausgeglichen, die Führung wechselte ständig. Dann erhielt Patrick Cesla seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und konnte nicht mehr mitspielen. Daraufhin setzten die Perleberger ihren zweiten Torhüter Andre Jähnigen für den Rest der Spielzeit als Feldspieler ein.

Nach der Pause blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Als die Gäste mal wieder in Unterzahl waren, setzte sich Grünheide II von 33:32 auf 36:32 ab. Diesem Rückstand lief Blau-Weiß hinterher und kam bis zum Schluss nicht mehr ganz heran.

„Mit einem Spieler mehr hätten wir hier vielleicht gewonnen. Geärgert habe ich mich über die Schiedsrichter und deren ungerechte Verteilung der Strafen. Grünheide II bekam eine Verwarnung und eine Zwei-Minuten-Strafe, wir drei Verwarnungen und sieben Hinausstellungen“, sagte Domagala, der trotz der 40 Gegentore seinen Schlussmann Schubert lobte.
 
Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert - André Jähnigen, Mirko Helmdach (15), Patrick Cesla (2), Marcel Domagala (7), Robert Neudmann (6), Danilo Helmdach (8), Florian Bär (1)

Punktspielbericht (1. Männer) vom 07.12.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 09.12.2013)

 

Herbe Heimpleite für Perleberger Handballer

 

Eine völlig verdiente 25:32 (14:17)-Heimniederlage mussten Mirko Helmdach (vorn) und die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg in der Verbandsliga Nord gegen den SV Jahn Bad Freienwalde am Samstag hinnehmen. Von Beginn an lagen die Blau-Weißen, die in Marcel Domagala (10 Treffer) ihren besten Torschützen hatten, in Rückstand. Und immer dann, wenn sich die Gastgeber wieder auf Tuchfühlung zu den Kurstädtern heran gekämpft hatten, machten individuelle Unzulänglichkeiten und Fehlabspiele die Aufholjagd wieder zunichte.

Schon Mitte der zweiten Halbzeit, als die Einzelaktionen bei den Perlebergern Überhand nahmen und der Rückstand bereits zehn Tore betrug, war die dritte Heimniederlage besiegelt

„Das war kein Vergleich zum Werneuchen-Spiel. Unsere Chancenverwertung war einfach unterirdisch, Wir haben viel zu viele Geschenke gemacht. Dabei war Nikolaus doch schon am Freitag“, war Perlebergs Trainer Jörg Domalgala nach dem missratenen Auftritt seines Teams in der Rolandhalle bedient.
 
Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen - Mirko Helmdach (5), Patrick Cesla (4), Marcel Domagala (10), Robert Neudmann (2), Andreas Stockmann (2), Sören Dieme, Philipp Tietz (2), Florian Bär

Punktspielbericht (1. Männer) vom 30.11.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 02.12.2013)

 

Perleberger Handballer feiern Auswärtssieg in Werneuchen

 

Einen überraschend klaren 33:24-Auswärtserfolg feierten die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg am siebten Spieltag der Verbandsliga Nord beim SV Rot-Weiß Werneuchen. Bereits zur Pause lagen die nur mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern angereisten Rolandstädter mit 16:9 in Front. In der Tabelle verbesserten sich die Blau-Weißen mit dem zweiten Saisonsieg auf Rang acht.

„Ich hab`s ja schon vor dem Spiel gesagt, Werneuchen liegt uns. Die Rumpftruppe hat aber auch eine starke Leistung gezeigt. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können“, freute sich Perlebergs Coach Jörg Domagala über den gelungenen Coup.

Dabei war die Partie zunächst recht ausgeglichen. Nach 15 Minute führten die Gastgeber mit 8:6. Doch dann legten die Blau-Weißen einen Zahn zu, erzielten neun Tore in Folge und zogen bis zur Pause davon. Besonders Torwart André Jähnigen erwies sich als sicherer Rückhalt. Gleich mehrfach parierte der Perleberger Keeper einige „Hundertprozentige“.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen die Perleberger um den diesmal in der Abwehr und am gegnerischen Kreis überzeugenden Andreas Stockmann (5 Tore) und den über die Außenposition gefährlichen Robert Neudmann nicht locker und zogen bis zur 45. Minute auf 28:15 davon.

In der Schlussviertelstunde schmolz die Führung der Perleberger zwar etwas, der Sieg war aber nicht in Gefahr.
 
SV Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen - Mirko Helmdach (6), Patrick Cesla (5), Marcel Domagala (8), Michael Franke (1), Robert Neudmann (4), Andreas Stockmann (5), Danilo Helmdach (4)

Punktspielbericht (2. Männer) vom 23.11.2013

 

von Andreas Teluk/Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 25.11.2013)

 

Schwächephase des Gegners genutzt

Handball: PHC Wittenberge II gewinnt das Duell der Reserveteams gegen den SV Blau-Weiß Perleberg II mit 30:23 (15:8)
 

Mit einem nie gefährdeten Erfolg verbuchte die zweite Männermannschaft des PHC Wittenberge gegen den SV Blau-Weiß Perleberg II den vierten Sieg in der laufenden Kreisliga-Meisterschaft. Der PHC II gewann 30:23 (15:8) gegen die Rolandstädter und legte bereits in Halbzeit eins den Grundstein für den späteren Erfolg.

Da die angesetzten Schiedsrichter nicht anreisten, einigten sich beide Mannschaften auf PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski und den Perleberger Verbandsligaakteur Marcel Domagala als Unparteiische. Beide erlebten einen ruhigen Tag bei diesem Derby.

Auf dem Parkett verlief die Begegnung absolut fair. Aber auch die Zuschauer waren eher emotionslos. „Mensch, was waren das früher für kampfbetonte und packende Spiele, heute ist es dagegen richtig ruhig“, erinnerte sich PHC-Präsidiumsmitglied Andreas Teluk an ganz andere Spiele. Das tat auch der Manager der Perleberger Verbandsligaherren und Spieler von Blau-Weiß II, Mirko Grosser: „Aber ich finde diese ruhige und faire Atmosphäre auch sehr gut. Vor allem ist es klasse, dass doch mehr als 100 Zuschauer sich für dieses Spiel interessieren“, erklärte er.

In ruhigen Bahnen verlief die Begegnung vielleicht auch deshalb, weil sie früh entschieden war. Bin zum 5:4 befanden sich beide Teams auf Augenhöhe, dann nutzten die Wittenberger eine kurze Schwächephase der Gäste und zogen auf 12:5 davon. „Danach waren wir dann wieder gleichwertig, haben diesen Abstand die gesamte Partie über gehalten“, sagte Mirko Grosser. Aber er hat auch gemerkt, dass die Gastgeber bessere Wechselmöglichkeiten hatten und vor allem mehr Spieler besaßen, die Torgefahr ausgestrahlt haben. „Bei uns waren das ja nur Florian Bär, Philipp Marko, Michael Franke und ich“, stellte er rückblickend fest.

Einen Unterschied zwischen beiden Teams machten auch die Torhüter aus. Veiko Ohmsen vom PHC parierte so manch klare Wurfchance. Selbst ein Kopftreffer vom Siebenmeter-Punkt warf ihn nicht aus der Bahn. Hingegen blieb auf Seiten von Blau-Weiß, Benjamin Ress, sehr oft chancenlos gegen die Angriffe der Hausherren.

Unter dem Strich ein verdienter Sieg für den PHC Wittenberge II, der auch die Schnelligkeit seiner Außen Benjamin Geick und Sebastian Könning geschickt und erfolgreich einsetzte. Die Perleberger verkauften sich mit der jungen Truppe aber nicht schlecht. So spielt ein Volodja Savchuk, dem ein schöner Treffer gelang, gerade erst einmal sechs Monate Handball. „Im vergangenen Jahr mussten wir unsere zweite Mannschaft zurückziehen. Mit den A-Junioren haben wir jetzt wieder eine zweite gemeldet. Denn wenn du den jungen Talenten keine Plattform zum Spielen bietest, bleiben sie nicht lange beim Handball dabei“, sagte Mirko Grosser. 

 

PHC Wittenberge II: Veiko Ohmsen, Moritz Gerthausen - Benjamin Geick (6), Hannes Fieseler (7), Sebastian Könning (5), Michael Dier, René Stolzki (1), Patrick Knust (6), Tobias Stolzki, Christoph Schmidt (3), Daniel Timpe (1), Florian Meißner (1) - Teamverantwortliche: Martin Giske, Matthias Richter

SV Blau-Weiß Perleberg II: Michel Pehlke (1), Benjamin Ress - Florian Bär (10), Maximilian Hagenow, Mirko Großer (5), Michael Franke (3), Philipp Marko (3), Florian Jordan, Volodja Savchuk (1) - Teamverantwortlicher: Stephan Schubert

Stationen: 3:0, 4:3, 5:4, 9:4, 12:6, 15:8 - 18:10, 20:12, 21:14, 24:17, 27:19, 29:22, 30:23

Schiedsricher: Ingo Lipinski (PHC Wittenberge) und Marcel Domagala (SV Blau-Weiß Perleberg)

Punktspielberichte (1. Männer) vom 16.11.2013
 
Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 18.11.2013)
 

Zu viel vorgenommen

Handball-Verbandsliga: Blau-Weiß Perleberg unterliegt der HSG Westhavelland 29:38 (12:15)
 

Wohl jeder Sportler hat schon einmal dieses Gefühl erlebt: Du bist bis in die Haarspitzen motiviert, willst vor deinem Publikum einen überzeugenden und siegreichen Heimauftritt abliefern – Und dann passiert das: Verkrampfung, Verunsicherung. So müssen sich die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg bei der 29:38 (12:15)-Heimniederlage in der Verbandsliga Nord gegen die HSG Westhavelland gefühlt haben.

Die Gastgeber wirkten von Beginn an gehemmt. „Wir waren das ganze Spiel nicht so richtig wach“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala. Und dennoch schienen sich seine Spieler in die Partie zu beißen, nahmen den Kampf mit den routinierten Gästen auf. Ein Sechs-Tore-Rückstand wurde bis zum Wechsel auf drei Treffer reduziert.

Doch nach der Pause kam es zunächst knüppeldick. Die Perleberger trafen in zehn Minuten nur zwei Mal vom Siebenmeterpunkt. Die Folge: Plötzlich stand es 14:24. Domagala nahm eine Auszeit, ließ mit Melzer und Köpke die spielbestimmenden Akteure der Gäste kurz decken. Das zeigte Wirkung. Das Spiel der Blau-Weiß lief besser.

„Und dann sind wir bis auf 19:24 heran und wollen auf einmal zu viel, statt ruhig weiter zu spielen“, beschrieb der Perleberger Coach seine Gemütslage am Spielfeldrand. In der Tat. Auf einmal versuchten die Akteure der Gastgeber zu viel auf eigene Faust. Die Einzelaktionen führten zu Ballverlusten und die bestraften die Gäste gnadenlos.

Ein wenig bestraft fühlte sich auch Blau-Weiß-Kreisläufer Sören Dieme. Drei Mal hatte er sich trotz eines Fouls durchgetankt und den Ball im Netz untergebracht, da pfiffen die Schiedsrichter ihn zurück. Statt Tor gab es nur Freiwurf. „Da kann man schon die Lust verlieren“, erklärte Dieme. Aber die Schiedsrichter entschieden die Partie nicht. „Wir haben es selbst verbockt“, meinte Mirko Helmdach. Stimmt, aber es gibt die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. 

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen, Veiko Springmann - Gordon Wudke, Toralf Hampel, Mirko Helmdach (12), Patrick Cesla (5), Marcel Domagala (4), Robert Neudmann (3), Andreas Stockmann, Oliver Woelke (1), Sören Dieme (1), Florian Bär, Danilo Helmdach (3)

Stationen: 1:4, 2:6, 4:10, 7:11, 9:12, 12:15 - 14:17, 14:24, 19:24, 21:28, 24:29, 26:35, 29:38

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Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeie Zeitung" vom 18.11.2013)

 

Erneute Heimniederlage der Perleberger Männer

Keine Abwehr, keine Punkte

 

Es soll einfach nicht sein: Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg können derzeit in der heimischen Rolandhalle nicht gewinnen. Ein Punkt aus den letzten drei Heimspielen ist einfach zu wenig.

Am Sonnabend zogen die Blau-Weißen gegen die Sieben der SG Westhavelland mit 29:38 (12:15) den Kürzeren. Dabei hatten sich die Perleberger vor dem Spiel gegen die Männer aus Rathenow und Premnitz mit ihnen auf Augenhöhe gesehen. Und diese Sicht, schien sich zunächst auch zu bestätigen. Doch da die Gastgeber von Anfang an ihre Abwehrarbeit vernachlässigten und ihre Angriffe auch noch häufig viel zu früh abschlossen, gingen die Westhavelläner nach 30 Spielminuten mit drei Toren Vorsprung in die Kabine. Für eine eingespielte Truppe wie die Perleberger war das ein Abstand, der durchaus hätte aufgeholt werden können. Sie hätte nur ihre Abwehrarbeit etwas resoluter durchführen müssen. Ansätze, dieses Vorhaben zu realisieren, waren in der zweiten Halbzeit durchaus zu erkennen, als eine Zehn-Tore-Führung der Westhavelländer um die Hälfte reduziert worden war. Doch dann, es ging in die Endphase der Begegnung, wollte jeder der Perleberger Spieler die Begegnung noch drehen. Und immer wieder wurden die Angriffe zu früh abgeschlossen oder der besser positionierte Nebenmann übersehen. Wieder vergaßen die Blau-Weißen ihre Abwehrarbeit. Die Feldspieler ließen so ihren Torwart völlig im Stich. Für den Keeper war es praktisch unmöglich, noch etwas zu halten. Auf der Gegenseite zogen die Westhavelländer ihr Ding durch. Sie nahmen die Einladung zum Torewerfen einfach an und hatten am Ende einen satten Vorsprung von neun Treffern. Völlig verdient verließen sie die Platte als Sieger.

Für die Mannschaft um Mirko Helmdach, der mit 13 Treffern einmal mehr der erfolgreichste Werfer der Perleberger war, gilt es, die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage zu ziehen. Am kommenden Wochenende hat die Sieben spielfrei, denn sie ist nach ihrer Niederlage gegen Brandenburgligist PHC Wittenberge im Landespokalwettbewerb nicht mehr dabei. So steht erst in knapp zwei Wochen das nächste Pflichtspiel an. Es geht dann zu Rot -Weiß Werneuchen. Mit Blick auf die Tabelle gilt es dort, so Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala nach dem Spiel, die in der heimischen Rolandhalle liegen gelassenen Punkte einzusammeln.

Punktspielbericht (1. Männer) vom 02.11.2013

 

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 04.11.2013)

 

Spielende stoppt Perleberger Aufholjagd

 

Der SV Blau-Weiß Perleberg verpasste in der Handball-Verbandsliga Nord eine mögliche Überraschung. Die Prignitzer verloren in der Rolandhalle ihr Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV 1860 Altlandsberg nur knapp mit 37:40 (16:21) und kassierten so die erste Niederlage vor heimischen Publikum.

„Hätte mir einer vorher gesagt, dass das Spiel mit diesem Ergebnis endet, das hätte ich sofort unterschrieben. Aber jetzt muss ich sagen, da war durchaus mehr drin“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala nach der Begegnung gegen den Favoriten. Eine Schwächephase in der ersten Hälfte, einige Abwehrlücken und viele vergebene Chancen im Angriff verhinderten seiner Meinung nach ein besseres Resultat für die Gastgeber.

Die Blau-Weißen hielten zunächst gut mit und konnten vor allem die gefürchteten Tempogegenstöße der Gäste gut unterbinden. Bis zum 9:9. Dann leisteten sie sich sich eine fünfminütige Schwächephase, die Altlandsberger zogen auf 9:14 davon. „Das war unser Genickbruch“, meinte der Trainer der Perleberger. Seine Team offenbarte zu viele Deckungslücken, ließ dabei die Torhüter, die nach den Worten von Domagala „auch nicht ihren allerbesten Tag erwischt hatten“, in Stich. Dennoch blieb der Rückstand bis zum Wechsel konstant bei fünf Treffern.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten 30 Minuten. Auf einmal sahen sich die Rolandstädter deutlich mit 22:31 (41.) im Hintertreffen. Doch damit schienen die Akteure des Spitzenreiters auch ihr Pulver weitgehend verschossen zu haben. „Die Altlandsberger haben kräftemäßig abgebaut und wir mit Kampf und spielerischen Aktionen unsere Aufholjagd gestartet“, witterten der Coach der Blau-Weißen und sein Team Morgenluft. Treffer und Treffer holten die Perleberger den Neun-Tore-Rückstand auf. Bis zum 37:40. Doch das Ende dieser insgesamt fairen Begegnung in der Form des Schlusspfiffs stoppte die Aufholjagd.

„Es hat leider nicht gereicht. Ich glaube, zehn Minuten länger und wir hätten das Spiel noch gedreht. Altlandsberg war schlagbar. Ein Lob an meine Mannschaft, die nach dem klaren Rückstand sich prima wieder herangekämpft hat“, lautete das Fazit des Perleberger Trainers. Der auch noch sagte, woran es am Ende gehapert hat: „Wir haben einfach zu viele klare Chancen liegen gelassen“.

Mit jetzt 3:7 Punkten gehen die Perleberger in eine kurze Ruhepause. Am kommenden Wochenende sind sie durch den Rückzug des SV 63 Brandenburg-West spielfrei. Am 16. November geht es dann in eigener Halle gegen die SG Westhavelland. „Jetzt beginnen die Spiele, die wir gewinnen müssen. Wir brauchen uns nicht mit Altlandsberg oder Oranienburg messen, aber gegen Westhavelland müssen schon zwei Punkte her “, erklärte Jörg Domagala.

 

Blau-Weiß Perleberg:

Stephan Schubert, André Jähnigen, Veiko Springmann - Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (11), Patrick Cesla (8), Marcel Domagala (3), Robert Neudmann (3), Andreas Stockmann (1), Danilo Helmdach (5), Philipp Tietz, Sören Dieme (1)

Punktspielbericht (1. Männer) vom 26.10.2013

 

("Der Prignitzer" vom 28.10.2013)

 

Herbe Klatsche für Perleberger Handballer

 

Eine deftige 17:36-Auswärtsniederlage kassierten die in der Verbandsliga Nord spielenden Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg am Samstag beim Oranienburger HC II. Bereits zur Pause (5:17) lagen die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala aussichtslos im Hintertreffen. „Der OHC mit seinem starken Torhüter war von Anfang an klar besser. Wir haben dagegen einen gebrauchten Tag erwischt. Bei uns lief gar nichts zusammen. Jeder Spieler stand neben den Schuhen“, war Domagala, der zahlreiche technische Fehler und drei verworfenen Siebenmeter seines Teams registrieren musste, am Spielende fassungslos. „Wir müssen die Partie nun schnell abhaken, die Niederlage in der Woche verarbeiten und gegen Altlandsberg am kommenden Sonnabend besser spielen. Die Punkte müssen wir gegen Teams mit dem gleichen Niveau wie wir holen.“

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen -  Toralf Hampel (2), Mirko Helmdach (2), Patrick Cesla (3), Robert Neudmann (2), Marcel Domagala (6), Andreas Stockmann (1), Sören Dieme, Philipp Tietz, Danilo Helmdach (2)

Punktspielbericht (1. Männer) vom 28.09.2013
 
von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 01.10.2013)

 

Den Sack nicht zu gemacht

Perleberger Verbandsliga-Handballer trennen sich 28:28 (15:14) vom SV Blau-Weiß Wusterwitz
 
Die Chance für die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg, mit einem Heimsieg in die fast vierwöchige Pause zu gehen, war vorhanden. Doch nach 60 Minuten waren die Gastgeber wohl damit zufrieden, nach dem 28:28 (15:14) gegen den SV Blau-Weiß Wusterwitz zumindest einen Zähler in der Rolandhalle behalten zu haben.

So ganz genau konnte auch der Perleberger Trainer Jörg Domagala das Resultat nicht einschätzen. „In der ersten Halbzeit haben wir ganz passabel gespielt. Auch wenn es in der Abwehr ein paar Löcher gab“, analysierte er die Vorstellung seines Teams in den ersten 30 Minuten. In diesem Abschnitt lagen die Gastgeber stets vorn und schienen den Absteiger aus der Brandenburgliga im Griff zu haben. So beim 14:10 kurz vor dem Wechsel. „Da haben wir dann den Sack nicht zu gemacht“, ärgerte sich Domagala ein wenig. Die Chance war da, doch stattdessen schrumpfte der Vorsprung bis zur Pause auf 15:14.

In der zweiten Halbzeit blieb es dann ein enges Spiel. Allerdings waren die Perleberger jetzt schwächer, die Vorteile lagen bei den Gästen. Das wirkte sich lange nicht aus, Mitte der zweiten Hälfte stand es 21:21. Doch dann neigte sich die Waage in Richtung Wusterwitz. Plötzlich hieß es 23:27. Domagala reagierte, nahm eine Auszeit und rüttelte das Team noch einmal wach. Mit Erfolg. Der Schlussspurt der Prignitzer führte in dem insgesamt trotz zweier unglücklicher Verletzungen auf Wusterwitzer Seite fairen Spiel noch zum 28:28.

„Insgesamt können wir nicht zufrieden sein, wir hätten das Spiel angesichts der nach der Pause auf uns wartenden schweren Aufgaben gewinnen müssen. Komisch war diesmal, dass wir in der ersten Hälfte stärker waren als in der zweiten. Normalerweise ist die zweite Halbzeit unsere bessere“, erklärte Jörg Domagala. Der abschließend feststellte, dass seine beiden Torhüter Veiko Springmann und Stephan Schubert auch nicht ihren allerbesten Tag erwischt hatten. 

 

 Blau-Weiß Perleberg: Veiko Springmann, Stephan Schubert - Philipp Tietz, Gordon Wudke, Toralf Hampel (4), Mirko Helmdach (8), Patrick Cesla (7), Robert Neudmann (2), Andreas Stockmann (1), Sören Dieme (2), Danilo Helmdach (4)

Punktspielbericht (1. Männer) vom 21.09.2013
 
von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 23.09.2013)
 

Perleberger Handballer landen 37:25-Kantersieg

 

Mit einem deutlichen 37:25 (18:13)-Heimerfolg gegen den SV Motor Hennigsdorf haben sich die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg vor 120 Zuschauern in der heimischen Rolandhalle für die Auftaktpleite in Potsdam rehabilitiert. Beste Torschütze in Reihen der Perleberger war Mirko Helmdach mit zwölf Treffern. „Wir haben wieder mal schwach begonnen, uns viele Konter eingefangen und eine Weile gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Nach der Pause haben wir uns aber gesteigert. Es war sicher kein schönes Spiel“, sagte Perlebergs Trainer Jörg Domagala, dem bis auf Oliver Woelke und Robert Neudmann den kompletten Kader zur Verfügung stand. „Am Ende zählen aber nur die zwei Punkte. Zudem haben wir auch etwas für die Tordifferenz getan.“

Allerdings profitierten die Perleberger auch vom schmalen Kader der Gäste. Die waren ohne Auswechselspieler angereist. „Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Kraft bei Hennigsdorf nachlässt“, so Domagala. Motor musste die letzten vier Minuten nach einer Roten Karte sogar in Unterzahl bestreiten. Die nummerische Überlegenheit nutzten die Gastgeber gnadenlos aus und bauten ihren Vorsprung bis zum Abpfiff auf zwölf Tore aus.

 

Blau-Weiß Perleberg: Veiko Springmann, Stephan Schubert - Gordon Wudke, Toralf Hampel (6), Mirko Helmdach (12), Patrick Cesla (8), Marcel Domagala (5), Andreas Stockmann (1), Danilo Helmdach (4),Sören Dieme, Philipp Tietz (1), Philipp Marco

Punktspielbericht (1. Männer) vom 14.09.2013
 
von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 17.09.2013)
 

Perleberger Handballer verschlafen erste Halbzeit komplett

 

Eine klare 20:27 (6:18)-Niederlage musste das stark ersatzgeschwächt angereiste Männerteam vom SV Blau-Weiß Perleberg am 1. Spieltag der Handball-Verbandsliga Nord beim 1. VfL Potsdam II hinnehmen. Während sich die Landeshaupstädter mit dem Sieg erst einmal die Spitzenposition sicherten, übernahmen die Blau-Weißen die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts.

Die Partie in der Schulsporthalle am Kirchsteigfeld hatte kaum begonnen, da führte der VfL II bereits mit 7:0. „Wir waren gar nicht richtig anwesend, Abwehr und Angriff ein Totalausfall“, sah Perlebergs Trainer Jörg Domagala das Unheil kommen. Quasi ohne etatmäßigen Rückraum – mit Mirko Helmdach, Marcel Domagala und Robert Neudman fehlten gleich drei Torgaranten – krankte das Angriffsspiel der Blau-Weißen, die zudem viel Pech im Abschluss hatten und einige Male mit etwas unglücklichen Entscheidungen des jungen Schiedsrichterduos haderten. Bereits zur Halbzeit (18:6) war die Partie praktisch entschieden.

Den nie aufgebenden Gästen gelang nach der „Pausenpredigt“ im zweiten Abschnitt eine Steigerung „um 200 Prozent“ (Domagala). Kontinuierlich verkürzten die Perleberger den Rückstand. „Letztendlich war der Rückstand aber zu groß. Konditionell waren wir überlegen, haben auch gut über den Kreis gespielt“, zog Jörg Domagala auch positive Aspekte aus dem ansonsten verkorksten Auftaktspiel in der Landeshauptstadt.
 
Blau-Weiß Perleberg: Veiko Springmann - Gordon Wudke (2 Tore), Toralf Hampel (2), Patrick Cesla (7), Andreas Stockmann, Oliver Woelke (1), Sören Dieme, Danilo Helmdach (3), Philipp Marco
Spielberichte vom HVB-Pokal (1. Männer)
vom 07.09.2013
 
Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 09.09.2013)
 

PHC diesmal eine Nummer zu groß

 
Handball: Perleberger scheiden mit 23:37 (10:20) gegen den favorisierten Kreisrivalen aus Wittenberger aus dem Landespokal aus
 

Das Derby in der Vorrunde des brandenburgischen Landespokals endete mit einem souveränen Sieg des Favoriten PHC Wittenberge beim SV Blau-Weiß Perleberg. Nach 60 zum Teil unterhaltsamen Minuten setzte sich der Brandenburgligist vor 420 Zuschauern in der Rolandhalle mit 37:23 (20:10) beim klassentieferen Team aus der Verbandsliga durch.

Dieses Aufeinandertreffen der Kreisrivalen war wohl das in jüngerer Zeit einseitigste. Und auch eines mit wenig Emotionen. Die Fans verhielten sich diszipliniert, es blieb fair auf den Rängen. Außergewöhnlich war eigentlich nur, dass das Spiel zehn Minuten später begann. Dahinter steckte eine Protestaktion der Schiedsrichter auf Landesebene, die eine Woche vor dem Punktspielstart noch keine Ansetzungen erhalten haben. Ansonsten fielen die Unparteiischen nicht auf, hatten auch ein leichtes Amt.

Dieses schien auch dem PHC Wittenberge von Beginn an so zu gehen. Ohne die fehlenden Christian Walenciak und Tobias Jüchert begann das Team stark, kaufte in der Abwehr dem Perleberger Angriff – bei den Gastgebern fehlte Mirko Helmdach – den Schneid ab und agierte zumindest in der Anfangsphase vor dem Tor der Blau-Weißen entschlossen. Die Folge: Ein stets anwachsender Vorsprung und bei der Pausensirene das Gefühl, die Partie ist beim Stand von 10:20 entschieden.

„Als wir den größten Respekt abgelegt hatten, wurde es ganz passabel. Vor der Pause war ich mit der Abwehr unzufrieden, wir waren zu passiv gegen die Wittenberger Werfer“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala zu ersten Halbzeit. Mit diesem Durchgang konnte auch PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski noch leben. „Die Mannschaft hat sehr konzentriert und mit einer gesunden Härte angefangen“, lautete sein Fazit bis dahin.

Nach der Pause schlichen sich die Blau-Weißen langsam heran. Der Zehn- Tore-Rückstand wurde auf fünf reduziert (19:24). An eine Wende glaubte aber wohl niemand in der Rolandhalle. Und der PHC selbst zerstreute schnell die leisesten Zweifel, machte mit einem 8:1-Zwischenspurt zum 20:32 alles klar für den Einzug in die nächste Pokalrunde.

„Die zweite Halbzeit war passabel, damit bin ich zufrieden und darauf können wir aufbauen. Wir haben in der Abwehr besser gestanden. Dafür haben wir im Angriff zu viel vergeben, ich habe zehn ausgelassene Chancen gezählt“, erklärte Jörg Domagala. Vergebene Möglichkeiten des PHC ärgerten Ingo Lipinski. „Mit der Leistung war ich nicht zufrieden. Nach der Pause war die Mannschaft unkonzentiert und nachlässig. Und vor allem wurden zu viele gute Chancen nicht genutzt. Das kann gegen Punktspielgegner ganz andere Folgen haben“, sah der für den sportlichen Bereich zuständige PHC-Vizepräsident trotz des deutlichen Sieges noch einige Dinge, die verbessert werden können.

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert (1), Veiko Springmann, André Jähnigen - Michael Franke, Gordon Wudke(1), Toralf Hampel (2), Patrick Cesla (3), Marcel Domagala (6), Robert Neudmann (4), Andreas Stockmann (1), Oliver Woelke (1), Sören Dieme (3), Danilo Helmdach (1), Philipp Tietz

PHC Wittenberge: Stefen Tonello, Stephan Neutmann - Martin Hückel (7), Martin Giske (7), David Krabbe (2), Mathias Richter (1), Marc Köhring (4), Bastian Prieß (5), Florian Maske (7), Benjamin Peter, Patrick Knust (4)

Stationen: 0:3, 1:6, 3:11, 8:17, 10:20 - 15:24, 19:24, 20:32, 22:35, 23:37

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Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung"  vom 09.09.2013)

 

Handball-Brandenburgligist Wittenberge wirft Verbandligist Perleberg aus dem Pokalrennen Sieg mit 14 Toren Differenz

 

Mit dem erwartet deutlichen Sieg beim SV Blau-Weiß Perleberg qualifizierte sich am Sonnabend der PHC Wittenberge für die nächste Runde des Handball-Landespokals der Männer. Der Brandenburgligist aus der Elbestadt verwies den gastgebenden Verbandsligisten mit 37:23 (20:10) in die Schranken.

 

Auch wenn der Wittenberger Sieg für viele Handballfreunde schon vorher feststand, fanden 420 Zuschauer den Weg in die Rolandhalle. Das spricht für den Stellenwert den dieser Sport in der Region genießt. Gab es doch zeitgleich mehre Veranstaltungen in der Umgebung, die das Publikum zu sich lockten. Die Begegnung hatte einigen Unterhaltungswert. Sie begann mit zehn Minuten Verspätung, die aus einer Aktion der brandenburgischen Schiedsrichter resultierte, mit der sie darauf hinweisen wollten, dass ihr Landesverband für die aktuelle Saison immer noch keinen kompletten Ansetzungsplan bekannt gab. Perlebergs Trainer und Schiedsrichter Jörg Domagala kommentierte die Situation so: "Es kann gut sein, dass wir zu unserem ersten Punktspiel auflaufen wollen und gar keine Unparteiischen da sind." Das war bei diesem Pokalspiel nicht der Fall. Das Schiedsrichterduo aus Hennickendorf leitete die Partie ausgesprochen gut. Auch wenn die Wittenberger von Anfang an ihrer Favoritenrolle entsprachen, schon nach 48 Sekunden hatte Florian Maske das muntere Torewerfen eröffnet, wurde es ein kurzweilige Partie, in der die Wittenberger bis zur 14. Minute auf 9:2 davon zogen. Die Rolandstädter stecken nie auf und hatten auch ihre Chancen. Doch sie scheiterten im Abschluss am Torgebälk oder am hochmotivierten Steffen Tonello im PHC-Kasten. Eine seltene Szene lieferte Blau-Weiß-Keeper Stephan Schubert in der 20. Minute ab. Er hatte die Situation nach einem erfolglosen PHC-Angriff blitzschnell erfasst und bediente nicht den freien Oliver Woelke, sondern versenkte das Leder über den verdutzten Tonello hinweg im Tor. Schuberts Vorderleute waren nicht ganz so clever, sie ließen sieben "Riesen" ungenutzt. Zwar trafen sie in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs etwas besser, doch die Schützlinge von Detlef Bebber und Gunnar Beuthling gingen mit einer Zehn-Tore-Führung in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff der Partie zeigten die Perleberger, dass sie sich nicht aufgegeben hatten und trafen zum 11:20. In den folgenden fünf Minuten ging es Tor um Tor. Dann kamen die Blau-Weißen von 15:24 auf 19:24 (41.) heran. Die folgende Auszeit des PHC zeigte Wirkung. Die Abwehr der Wittenberger wurde beweglicher und damit erfolgreicher. Bei den Gegenstößen zeigten die Elbestädter mehr Konsequenz und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Bemerkenswert war der Treffer aus der Drehung von Sebastian Prieß zum 29:20. Der Angriffsmotor der Wittenberger lief wieder und am Ende hatte die Sieben des PHC eine Führung von 14 Toren herausgeworfen. Die Führung der Männer von der Elbe wäre nicht so deutlich ausgefallen, wenn die Abwehr der Blau-Weißen den langen Kerls des PHC nicht so viel Lufthoheit eingeräumt hätte.

 

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert (1), Veiko Springmann, André Jähnigen; Oliver Woelke (1), Philipp Tietz, Marcel Domagala (6), Patrick Cesla (3), Danilo Helmdach (1), Robert Neudmann (4), Sören Dieme (3), Michael Franke, Toralf Hampel (2), Andreas Stockmann (1), Gordon Wudke (1)

PHC Wittenberge: Stefen Tonello, Stephan Neutmann; Martin Hückel (7), Martin Giske (7), Florian Maske (7), David Krabbe (2), Mathias Richter (1), Marc Köhring (4), Bastian Prieß (5), Benjamin Peter, Patrick Knust (4)

 

 

Stimmen zum Spiel

Jörg Domagala, Trainer Blau-Weiß Perleberg:

Der PHC hat völlig verdient gewonnen. Trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Männer zufrieden. Jeder hat bis zum Abpfiff der Partie sein Bestesgegeben und vor allem nie aufgegeben. Wenn wir in den kommenden Punktspielen solch eine Leistung bieten, wie in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit, dann wird es bei uns in der neuen Saison ordentlich laufen. Ich wünsche den Wittenbergern weitere erfolgreiche Pokalspiele und vor allem eine gelungene Saison in der Brandenburgliga.

Ingo Lipinski, Vizepräsident des Prignitzer Handball-Club Wittenberge:

Klar, wir haben hier völlig verdient gewonnen doch ganz zufrieden bin ich mit den von uns heute gezeigten Leistungen nicht. Ein Vorsprung von zwölf Toren darf nicht auf fünf schmelzen. Wenn wir unser Abwehrverhalten nicht verbessern, werden wir in der Brandenburgliga Probleme bekommen. Wir müssen in unserem Abwehrverhalten vor allem och beweglicher und konseuenter werden. Die Angriffe des Kontrahenten sind schon viel früher zu unterbinden.

Saisonabschlussfahrt der D-Jugend

vom 31. Mai bis 02. Juni 2013 nach Gadow

 

Die D-Jugend Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg unternahmen am ersten Juniwochenende eine Abschlussfahrt nach zwei erfolgreichen Spieljahren in der D-Jugend, die in der abgelaufenen Spielsaison vom Pokalsieg nach einem 2. und 3. Platz in der Meisterschaft gekrönt wurde.

Die Fahrt führte Spieler, Trainer und 3 weitere Betreuer ins nahe gelegene Schloss Gadow. Eigentlich sollte das Wochenende am Freitagnachmittag mit einer Fahrradtour ins 20 km entfernte Gadow  beginnen. Leider ließ das Wetter dies nicht zu, so dass die Strecke mit PKWs absolviert wurde. Vielen Dank an die Eltern, die sich kurzfristig dazu bereit erklärten.

Nachdem alle Teilnehmer der Abschlussfahrt im Schloss Gadow ihre Zimmer  bezogen hatten, erfolgten die ersten Erkundungen in der Umgebung. Nach de Abendbrot ging es zum Labyrinth, das nicht ganz einfach zu bewältigen war.

Am Sonnabendvormittag ging es dann in den Hochseilgarten. Trotz Höhenangst einiger Teilnehmer haben an diesem Tag alle Spieler und Betreuer den Hochseilgarten erfolgreich absolviert. Ausschlaggebend dafür war vor allem die gegenseitige Unterstützung des Teams, ohne die die Bewältigung des Hochseilgartens nicht möglich isst. Hier zeigte sich die schon vorhandene mannschaftliche Geschlossenheit, die im Laufe des Wochenendes noch weiter wachsen sollte. Am Nachmittag wurde eine Kanufahrt auf der Löcknitz durchgeführt. Gleich die ersten 3 Sportfreunde zeigten allen anderen, die noch nicht einmal im Boot saßen, wie das Paddeln nicht aussehen soll. Mit einer angedeuteten „Eskimorolle“ befanden sie sich nach ein paar Sekunden schon im kühlen Nass. Danach ging aber alles gut, nach ca. 2 Stunden legten wir wieder am Steg an. Am späten Nachmittag wurde dann „Anschauungsunterricht“ genommen, gemeinsam wurde das Halbfinalspiel der Handball Championsleage Final-Four THW Kiel vs. HSV Handball angeschaut. Anschließend wurde gegrillt, danach war Freizeit für den Rest des Abends angesagt.

Am Sonntagvormittag ging es nach dem Frühstück zum Bogenschießen. Hier konnte jeder zeigen, dass er nicht nur mit dem Ball ins Tor trifft, sondern auch andere Sportgeräte zu handhaben weiß.

An dieser Stelle geht noch einmal ein Dankeschön an Familie Kell und den Betreuer der Männermannschaft S. Klan für die tolle Unterstützung an diesem Wochenende. Der Dank geht aber auch an alle anderen Eltern, die während der gesamten letzten 2 Spieljahre eine große Hilfe waren, die fast geschlossen bei allen Spielen ihre Kinder unterstützten und damit natürlich auch den Verein. Nur mit solch engagierten Eltern ist eine erfolgreiche Arbeit im Verein möglich - die letzten beiden Jahre haben das bewiesen. Gleiches erhoffen wir uns natürlich auch für die kommende Saison in der C-Jugend.

 

Jörg Domagala

Punktspielberichte (1. Männer) vom 27.04.2013

 

Pressebericht von Eckard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 29.04.2013)

 

HANDBALL: Klare Sache für Blau-Weiß

Perleberger schaffen mit einem deutlichen Heimerfolg den Klassenerhalt

 

PERLEBERG - Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen ihr letztes Heimspiel der laufenden Saison sicher mit 41:32 (19:15) Toren. Vom Anwurf weg ließen die Rolandstädter gegen die zweite Vertretung des SV Brandenburg 63 West keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie diese Partie gewinnen wollten. Doch zunächst ließen die Havelstädter, die nicht in Bestbesetzung aufgelaufen waren, das Vorhaben der Männer von der Stepenitz ins Leere laufen. Die Gäste gingen 2:0 in Führung und gestatteten den sehr geschlossen agierenden Perlebergern bis zur 22. Minute nur dreimal den Ausgleich (2:2, 13:13, 14:14). Mit 15:14 ging Blau-Weiß dann acht Minuten vor der Pause erstmals in Front. Zwar nahm der Roland-Express noch den 15:15-Ausgleich hin, doch danach nahm er Fahrt auf und legte bis zum Pausensignal noch vier Treffer nach. Auch wenn die Brandenburger in der 35. Minute beim 21:19 wieder bis auf zwei Tore heran waren, hatte die Führung der Perleberger Bestand. Bis Mitte der zweiten Halbzeit betrug sie immer vier bis sechs Tore. Dann war bei den Gästen die Luft heraus. Hinzu kam, dass diese sich auch noch durch zwei Rote Karten selbst reduzierten und den Gastgebern schöne Konter gelangen. Ausgangspunkt so manches gelungenen Gegenstoßes war Torwart Stephan Schubert, der sich im Spiel mehr und mehr steigerte und den Brandenburgern manchen Zahn zog. Auch Perlebergs „Leitwolf“ Mirko Helmdach war nach drei misslungenen Aktionen in der ersten Halbzeit einer der Erfolgsgaranten. Im zweiten Durchgang holte er aus jeder Situation des Beste heraus. Unerwähnt darf nicht der Auftritt von Marcel Domagala sein. Der Rolandstädter bot eine fehlerfreie Partie. Oliver Woelke, der sich acht Mal in die Torschützenliste eintrug, hätte bei mannschaftsdienlicherer Spielweise den Perleberger Sieg noch höher ausfallen lassen können.

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen; Patrick Cesla (2), Michael Franke, Danilo Helmdach (4), Gordon Wudke (2), Mirko Helmdach (10), Sören Dieme (1), Robert Neudmann (3), Philipp Tietz (1), Toralf Hampel (3), Marcel Domagala (7), Ludwig Dohnert, Oliver Woelke (8)

 

Trainerstimme: Jörg Domagala, Perleberg:

Wir haben verdient gewonnen. Auch von der Höhe her. Wobei ich nicht böse gewesen wäre, wenn wir nur mit einem Tor Vorsprung gewonnen hätten. Die zwei Punkte waren wichtig. Der Klassenerhalt ist jetzt sicher. Wir können nun ohne Druck zu unserem letzten Spiel nach Freienwalde fahren. Ein großes Dankeschön möchte ich unseren Fans sagen. Sie haben immer zu uns gehalten. Die Mannschaft hat sich dafür mit einer ordentlichen Leistung und auch mit einem Spruchband nach dem Spiel bedankt. Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren. Ohne die Unterstützung von Molilcom hätten wir beispielsweise unser letztes Heimspiel gar nicht so gut umrahmen können.

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Pressebericht von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 29.04.2013)
 
 Taktischer Schachzug führt zum Klassenerhalt
 

Der SV Blau-Weiß Perleberg kann für eine weitere Saison in der Handball-Verbandsliga Nord planen. Die Mannschaft holte sich mit dem 41:32 (19:15) gegen den SV Brandenburg-West II vor rund 200 Zuschauern in der Rolandhalle die nötigen Punkte zum Klassenerhalt. Die Perleberger belegen vor dem letzten Spieltag Rang acht mit 18:24 Punkten und haben drei Zähler Vorsprung auf Rot-Weiß Werneuchen (15:27) auf dem ersten Abstiegsplatz.

Als die Perleberger nach den 60 Minuten jubelten, lag ein hartes Stück Arbeit hinter ihnen. Auch wenn den Blau-Weißen der Druck im Kampf um den Ligaerhalt nicht anzusehen war, sie taten sich zumindest 15 Minuten sehr schwer gegen eine kompakt stehende und hart zupackende Brandenburger Abwehr. Und diese blockte so manchen Wurf der Blau-Weißen aus dem Rückraum.

Deshalb stellten die Gastgeber Mitte der ersten Hälfte taktisch um. Mirko Helmdach ging im Angriff an den Kreis. schaffte dort allein oder zusammen mit einem zweiten Kreisläufer Freiräume und beschäftigte die Deckung der Gäste. Die Folge: Die Blau-Weißen erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung zur Pause. „So berühmt ist das nicht. Es ist eher ein Krampf“, wusste auch Kapitän Mirko Helmdach beim Wechsel nicht so recht, was er vom bisherigen Spielverlauf halten sollte.

Nach der Pause lief es bei den Perlebergern etwas runder. Entweder über den Kreis oder auch durch Tempogegenstöße kamen sie zu Toren und setzten sich langsam etwas ab. Nur noch einmal wurde es enger, als die Brandenburger einige Unkonzentriertheiten der Hausherren nutzten und auf vier Tore herankamen (32:28).

Doch das Team des Trainergespanns Jörg Domagala/Wolfgang Milstrey ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Und die Coaches gaben jetzt der zweiten Reihe noch Einsatzzeiten. Dafür bedankte sich zum Beispiel Philipp Tietz mit einem schönen Treffer. Den Schlusspunkt setzte wenige Sekunden vor der Sirene Sören Dieme mit dem 41:32.
 
Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Stephan Schubert - Michael Franke, Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (3), Mirko Helmdach (10), Patrick Cesla (2), Marcel Domagala (7), Oliver Woelke (8), Sören Dieme (1), Danilo Helmdach (4), Ludwig Dohnert, Philipp Tietz (1), Robert Neudmann (3)
Spielfilm: 0:2, 4:3, 6:6, 9:9, 9:12,13:13, 16:15, 19:15 - 23:19, 27:22, 32;25, 32:28, 40:31, 41:32

Punktspielberichte (1. Männer) vom 20.04.2013

 

 Pressebericht von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 22.04.2013)

 

HANDBALL-VERBANDSLIGA: Erfolg nie gefährdet

Perleberg gewinnt 36:29

 

ANGERMÜNDE - Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten am Sonnabend die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg. Die Männer um „Leitwolf“ Mirko Helmdach gewannen bei Schlusslicht HC 52 Angermünde verdient mit 36:29 Toren. Perlebergs Trainer Jörg Domagala kommentierte den Spielverlauf folgendermaßen: „Wir lagen zwar anfangs 0:2 zurück, doch ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten.“ Nach ausgeglichenen Anfangsminuten und einem 4:4 setzten sich die Prignitzer im Verlauf der ersten Halbzeit ab. Sie bauten ihre 9:4-Führung aus und gingen mit einer 20:13-Fürung in die Kabinen. Der Sieg der Perleberger geriet nie in Gefahr, da sie sich im Angriff kaum Fehlwürfe leisteten und die Deckung sehr gut stand. Hinzu kam, dass Oliver

Woelke ein ums andere Mal gut störte und die 17 mitgereisten Perleberger Zuschauer nach kurzer Zeit den Angermünder Fanblock im Griff hatten. Als die Überlegenheit der Rolandstädter feststand, bekamen alle Blau-Weiß-Akteure Spielpraxis. Zwar verkleinerte sich dabei etwas die Führung der Gäste, doch geringer als sieben Tore wurde sie bis zum Schlusssignal nie.

 

Blau-Weiß Perleberg: Stefan Schubert, André Jähnigen, Michael Pehlke; Gordon Wudke (1), Mirko Helmdach (11), Patrick Cesla (5), Michael Franke, Toralf Hampel (6), Danilo Helmdach (3), Marcel Domagala (6), Ludwig Dohnert, Oliver Woelke (4), Florian Bär

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Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 23.04.2013)

Perleberg kommt Klassenerhalt näher

Handballern des SV Blau-Weiß gelingt mit dem 36:29 (20:13) beim HC 52 Angermünde der dritte Sieg in Folge
 

Der Bock ist umgestoßen: Mit dem überraschend klaren 36:29 (20:13) beim HC 52 Angermünde landeten die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg nicht nur ihren ersten Sieg bei den Uckermärkern überhaupt, sondern machten mit dem dritten Erfolg in Serie gleichzeitig einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Verbandsliga-Klassenerhalt.

„Der Sieg war absolut verdient“, meinte Perlebergs Coach Jörg Domagala, der vor allem die solide Abwehrarbeit und die guten Torwartleistungen bei seinem Team lobte, nach Spielschluss hochzufrieden. „Auch die Chancenverwertung war weitaus besser als zuletzt. Trotz der Bedeutung war es ein faires Spiel. Dazu trugen auch die gut amtierenden Finsterwalder Schiedsrichter bei.“ Allerdings punktete auch die Konkurrenz, so dass zwei Spieltage vor dem Saisonende die Frage nach dem zweiten Absteiger noch ungeklärt bleibt.

Gegen das Tabellenschlusslicht und ersten Absteiger – die Angermünder gaben vor zwei Wochen ihren Rückzug in die Landesliga bekannt – lagen die Perleberger schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Die Gäste aus der Prignitz übernahmen danach aber die Spielkontrolle und gingen selbst in Führung. Bis zum 4:4 war die Partie noch halbwegs ausgeglichen, doch dann zogen die Blau-Weißen mit fünf Treffern in Folge auf 9:4 davon und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 20:13 aus. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, so Jörg Domagala, der zudem die Unterstützung durch die 17 mitgereisten Perleberger Fans lobte. „Die verbreiteten eine gefühlte Heimspielatmosphäre.“

Auch nach dem Wechsel ließen die Spieler aus der Rolandstadt nichts anbrennen. Mit dem soliden Vorsprung im Rücken wechselten die Perleberger Trainer munter durch, so dass alle Blau-Weiß-Akteure Spielpraxis erhielten. Zwar verkleinerte sich die Führung der Gäste dadurch etwas, der Sieg geriet bis zur Schlusssirene nie in Gefahr. „Zum Ende hin haben sich die Angermünder auch aufgegeben“, sagte Jörg Domagala. Beste Torschütze der Gäste waren Mirko Helmdach (11 Treffer) sowie Marcel Domagala und Toralf Hampel, die je sechsmal trafen.

Schon am kommenden Sonnabend steht der nächste Abstiegsgipfel für die Blau-Weißen an. Um 18 Uhr ist dann das ebenfalls noch nicht aller Abstiegssorgen ledige Team vom SV 63 Brandenburg-West II in der Perleberger Rolandhalle zu Gast.

 

Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Stefan Schubert, Michael Pehlke - Michael Franke, Gordon Wudke (1), Mirko Helmdach (11), Toralf Hampel (6), Patrick Cesla (5), Marcel Domagala (6), Ludwig Dohnert, Oliver Woelke (4), Danilo Helmdach (3), Florian Bär

Punktspielericht (1. Männer) vom 14.04.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 16.04.2013)

 

Erfolgsrezept schnelles Spiel

Perleberger Handballer holen mit 41:32 (23:14) gegen Templin wichtige Punkte im Abstiegskampf
 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord einen wichtigen Heimerfolg eingefahren. Die Schützlinge des Trainerduos Jörg Domagala/Wolfgang Milstrey gewannen das Nachholspiel gegen den Templiner SV Lok in der Rolandhalle klar 41:32 (23:14) und schoben sich mit 14:24 Zählern in der Tabelle auf Rang 10, dem ersten Nichtabstiegsplatz, vor. Beste Torschützen der Gastgeber waren Patrick Cesla mit elf Treffern und Mirko Helmdach (8). Bei den Gästen erwiesen sich die Brüder Christoph (10) und Stephan Jähnke ((9) als treffsicherste Schützen.

„Das sind definitiv zwei ganz wichtige Punkte für uns“, war Perlebergs siebenfacher Torschütze Marcel Domagala nach Spielschluss erleichtert. „Nach der klaren Pausenführung waren wir in Halbzeit zwei zunächst zu unkonzentriert. Erst nach der Auszeit (48. Minute – Anm. d. Aut.) wurde es wieder besser. Der Sieg war aber verdient.“ In die gleiche Kerbe schlug Kapitän Mirko Helmdach. „Wir waren phasenweise zu leichtsinnig. Man hat aber auch gesehen: Immer wenn wir schnell gespielt haben wurde es ansehnlich.“

Von Spielbeginn an agierten beide Teams mit offenem Visier. Und da es beide Seiten mit der Deckungsarbeit nicht so genau nahmen, fielen die Treffer wie reife Früchte. Bis Mitte der 1. Halbzeit ließen sich die Gäste aber nicht abschütteln. Doch dann haderten die Templiner zu vehement mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, kassierten folgerichtig Zeitstrafen und agierten um die 23. Minute herum nur noch mit drei Feldspielern. Die nummerische Überlegenheit nutzten die Blau-Weißen konsequent aus und zogen bis zur Pause auf 23:14 davon.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnittes deutete zunächst alles auf einen klaren Sieg der Perleberger, die diesmal auf einen Hallensprecher verzichteten, hin. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs gingen die Gastgeber in der Deckung aber zu lax zu Werke, kassierten außerdem unnötige Zeitstrafen und vergaben im Angriff - zum Unmut der Zuschauer - zahlreiche Großchancen.

Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn die Gäste beim Stand von 32:30 ihre Konterchance zum Anschlusstreffer nicht durch einen Schrittfehler leichtfertig vergeben hätten (49.). So klärten drei Tore in Folge von Sören Dieme, Marcel Domagala und Patrick Cesla zum 35:30 die Fronten endgültig zu Gunsten der Perleberger. Und da auch Torwart André Jähnigen den Lok-Angreifern in den verbleibenden Minuten mit seinen Paraden den Zahn zog, war der Sieg nicht mehr in Gefahr. Den 40. Treffer markierte Routinier Mirko Großer, ehe Patrick Cesla den 41:32-Heimerfolg perfekt machte.

„Wir sind, trotz des Sieges, noch lange nicht durch“, warnte Marcel Domagala angesichts der nach wie vor brisanten Tabellenkonstellation vor zu früh aufkommenden Euphorie. „Am kommenden Wochenende müssen wir in Angermünde nachlegen.“

 

Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Stefan Schubert, Michael Pehlke - Mirko Helmdach (8), Toralf Hampel (4), Patrick Cesla (11), Marcel Domagala (7), Robert Neudmann (3), Oliver Woelke (1), Sören Dieme (4), Danilo Helmdach (2), Mirko Großer (1), Michael Franke, Gordon Wudke

 

Stationen: 1:0, 4:4, 8:6, 10:7, 14:13, 22:13, 23:14 HZ - 24:16, 27:19, 30:24, 32:30, 38:31, 41:32

 

Zeitstrafen: 8:9

Punktspielbericht (1. Männer) vom 06.04.2013
 
von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 08.04.2013)
 
 

Im Abstiegskampf zählen nur die Punkte

Perleberger Verbandsliga-Handballer feiern wichtigen 32:25-Heimsieg gegen Werneuchen
 

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg tanzten am Samstagabend nach dem Abpfiff der Begegnung gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen in der heimischen Rolandhalle so ausgelassen im Kreis, als hätten sie gerade den Klassenerhalt geschafft. Ganz soweit ist es noch nicht, doch mit dem eminent wichtigen 32:26 (13:15)-Erfolg haben die Rolandstädter zumindest den Anschluss ans rettende Ufer hergestellt.

„Da war viel Kampf und Krampf im Spiel. Aber das ist Abstiegskampf, da zählen nur die Punkte“, bekannte Blau-Weiß-Kapitän Mirko Helmdach nach Spielschluss. „Für beide Mannschaften war der Druck hoch. Wir haben trotz des Rückstandes zur Pause besonnen weiter gespielt und die Nerven behalten“, meinte Helmdach, der mit acht Toren wieder einmal bester Schütze seines Teams war, und fügte hinzu: „Wir haben zwei wichtige Punkte geholt, mehr nicht. Wir sind noch lange nicht durch, haben noch schwere Spiele vor uns.“

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten schnell mit 3:0. Doch dann riss der Spielfaden bei den Blau-Weißen. Während die Gäste leichte Tore erzielten, scheiterten die Perleberger ein ums andere Mal am überragend haltenden Gästekeeper Thomas Gust sowie an Pfosten oder Latte. Folgerichtig ging Werneuchen mit einer 15:13-Führung in die Pause.

„Wir haben uns in der Kabine vorgenommen mit mehr Selbstvertrauen zu agieren“, verriet Mirko Helmdach das Erfolgsrezept für die zweite Hälfte. Und in der Tat gingen die Blau-Weißen nun beherzter zur Sache und durch Treffer von Robert Neudmann (2) und Helmdach selbst wieder in Front. Doch die Gäste blieben zunächst dran.

Bis sechs Minuten vor Spielende. Beim Stand von 27:25 hielt der sich stetig steigernde Perleberger Keeper Stephan Schubert einen eminent wichtigen Ball und den folgenden Angriff schloss Mirko Helmdach mit dem Treffer zum 28:25 ab. Von diesem Rückschlag erholten sich die wacker kämpfenden Werneuchener nicht mehr.

 

Blau-Weiß Perleberg: Stefan Schubert, André Jähnigen, Michael Pehlke - Toralf Hampel (2), Gordon Wudke, Mirko Helmdach (8), Patrick Cesla (6), Marcel Domagala (5), Robert Neudmann (4), Ludwig Dohnert, Oliver Woelke (1), Danilo Helmdach (3), Sören Dieme (3), Michael Franke

Punktspielericht (1. Männer) vom 24.03.2013

 

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 26.03.2013)

 

Perleberg verkauft sich beim Spitzenreiter akzeptabel

SV Blau-Weiß kann 24:33 in Oranienburg aber nicht verhindern
 

Die große Überraschung ist den Verbandsliga-Handballern des SV Blau-weiß Perleberg nicht gelungen, aber der Tabellenvorletzte ist beim Spitzenreiter Oranienburger HC II beim 24:33 (11:15) auch nicht untergegangen.

„Wir haben uns in der 1. Halbzeit gut verkauft, die zweite Hälfte haben wir schlecht begonnen und am Ende hat uns die Kraft gefehlt, weil die Leistungsträger fast durchgespielt haben“, fasste der Perleberger Trainer Jörg Domagala die 60 Minuten von Oranienburg zusammen.

Dabei starteten die Blau-Weißen ordentlich, hielten sich an die Vorgabe der Trainer. „Wir wollten nicht zu schnell spielen, uns Zeit lassen für die Angriffe. Das Oranienburger Tempo hätten wir nicht mitgehen können“, sagte Jörg Domagala. Und so blieben die Gäste zunächst auf Tuchfühlung (8:10). Erst dann setzte sich der Favorit, der aus Sicht der Blau-Weißen eine bisweilen sehr harte und von den Unparteiischen nicht immer geahndete Gangart an den Tag legte, auf 14:8 ab und lag zur Pause mit vier Treffern vorn.

Nach dem Wechsel kamen die Perleberger nicht aus den Startlöchern. „Da haben wir uns eine Schwächephase geleistet. Das hätte nicht sein müssen“, beschrieb der Coach der Blau-Weißen die Augenblicke, als der Gastgeber über 21:14 auf 25:15 enteilte. Das war in dieser Partie mehr als eine Vorentscheidung, diesen Rückstand konnten die Prignitzer nicht mehr aufholen.

Bei den Perlebergern geht der Blick nach dieser wohl einkalkulierten Niederlage nach vorn. „Alle Spiele sind wichtig. Aber für uns kommen jetzt die sehr, sehr wichtigen. Zunächst zwei Heimspiele gegen Werneuchen und Templin, dann in Angermünde und gegen Brandenbur-West II“, erklärte Trainer Jörg Domagala.
 

Blau-Weiß Perleberg: Stefan Schubert, André Jähnigen, Michael Pehlke - Toralf Hampel (3), Mirko Helmdach (10), Patrick Cesla (6), Marcel Domagala (2), Robert Neudmann (3), Oliver Woelke, Michael Franke, Sören Dieme

Punktspielbericht (1. Männer) vom 02.03.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 04.03.2013)

 

Klare Niederlage für Blau-Weiß-Handballer

 

Nichts zu holen gab es für die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg bei der deutlichen 32:43 (13:20)-Niederlage im Punktspiel beim SV Motor Hennigsdorf . „Wir haben wirklich schwach gespielt, viele Tore durch Konter kassiert und unsere Chancen selbst nicht genutzt“, war Blau-Weiß Trainer Jörg Domagala nach der Pleite am Sonnabend bedient.

Motor ging schnell mit 6:0 in Front und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 20:13 aus. Auch nach dem Wechsel fanden die ersatzgeschwächten Perleberger kaum ins Spiel. Zu allem Überfluss wurde der einzig mitgereiste Torwart der Gäste, André Jähnigen, nach einer Roten Karte (48.) vorzeitig unter die Dusche geschickt. Seinen Platz nahm Gordon Wudke ein. „Er hat gar nicht mal so schlecht gehalten“, fand Domagala.
Punktspielberichte (1. Männer) vom 23.02.2013
 
Pressebericht von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 25.02.2013)
 

Punkt verschenkt

Perleberger Handballer vergeben gegen Teltow komfortable Führung
 

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg müssen nach dem 31:31 (16:16)-Remis in eigener Halle gegen die HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf weiter um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord bangen. Nach dem gleichzeitigen Unentschieden (26:26) zwischen Angermünde und Werneuchen liegen die Rolandstädter weiter nur einen Zähler vor den beiden Tabellen-Schlusslichtern auf Rang 10. „Vor dem Spiel wäre ich mit dem einen Punkt zufrieden gewesen“, meinte Perlebergs Coach Jörg Domagala angesicht von gleich sechs Ausfällen in seinem Team. „Nach der Partie müssen wir aber ganz klar von einem Punktverlust sprechen.“

In der Tat sahen die Gastgeber fünf Minuten vor Spielende schon wie die Sieger aus. Beim Stand von 31:27 lagen die Blau-Weißen mit vier Treffern vorn, vergaben danach aber beste Tormöglichkeiten, begingen technische Fehler und hatten zudem nicht das Schiedsrichterduo bei einigen strittigen Entscheidungen auf ihrer Seite. Die Gäste nutzten die Schwächephase konsequent zum nicht unverdienten Ausgleich. „Wir waren einfach nicht clever genug“, gestand auch Kapitän Mirko Helmdach, der aus gesundheitlichen Gründen passen musste und, dick eingepackt, als moralische Unterstützung auf der Bank saß. „Wichtig war aber, dass wir nicht verloren haben. Respekt an die Mannschaft, was die mit dem schmalen Kader geleistet hat.“

Es war sicher kein handballerischer Leckerbissen, den die Zuschauer am Sonnabend in der Rolandhalle vorgesetzt bekamen. „Abstiegskampf pur“, fand auch Mirko Helmdach. Nach ausgeglichenem Beginn und wechselnder Führung lagen die Blau-Weißen nach einer Viertelstunde mit 5:7 im Hintertreffen. Auszeit. Der direkt von der Arbeit zum Spiel geeilte und dann eingewechselte Sören Dieme, mit sieben Treffern zusammen mit Marcel Domagala und Patrick Cesla (beide 9 Tore) treffsicherster Schütze, tat danach dem Perleberger Spiel. Zudem bewahrte Keeper André Jähnigen sein Team mit einigen starken Paraden vor einem größeren Rückstand. Zur Pause hieß es 16:16.

Auch nach dem Wechsel setzte sich das das Führungswechselspiel zunächst fort. Bis fünf Minuten vor dem Ende...
 
Statistik:
Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Matthias Nagel, Michael Pehlke - Gordon Wudke, Toralf Hampel (3), Patrick Cesla (9), Marcel Domagala (9), Oliver Woelke, Michael Franke, Sören Dieme (7), Philipp Tietz (3)
Spielfilm: 0:1, 4:3, 4:7, 9:9, 12:13, 16:16 Halbzeit - 17:16,  22:23, 27:26, 31:27, 31:31 Endstand
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Pressebericht von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 25.02.2013)

 

HANDBALL-VERBANDSLIGA: Heimsieg knapp verpasst

Perleberger geben Vier-Tore-Vorsprung noch aus der Hand

 

Etwas Pech bei der Chancenverwertung und nicht nachvollziebare Entscheidungen der Schiedsrichter kosteten am Sonnabend den Verbandsliga-Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg einen Punkt. Die Rolandstädter trennten sich in eigener Halle von der HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf 31:31. Dabei hatten sie nach ausgeglichener Halbzeit (16:16) fünf Minuten vor Spielende noch mit vier Toren (31:27) geführt. Diese Führung hatten sich die Blau-Weißen, denen gleich sechs Stammspieler fehlten, mühsam erarbeitet. Dabei trafen sie auf einen Gegner, der körperlich überlegen, 60 Minuten lang seine Chance zum Auswärtserfolg suchte. Bei diesem Vorhaben erfuhr er vom Schirigespann Unterstützung. Schon beim ersten Angriff wurde auf Schrittfehler beim ballführenden Perleberger erkannt. Der Gast nutzte seinen Ballbesitz und markierte den ersten Treffer dieser Partie. In der weiteren Folge ging es mit dem Ergebnis immer hin und her. Immer wieder fiel auf, dass die Unparteiischen gleiche Spielsituationen für die Mannschaften verschieden pfiffen. Fünf Minuten vor Spielende lagen die Perleberger mit vier Toren vorn. In den Schlussminuten pfiffen die Schiris dann Konter der Gastgeber ab und gaben eine nicht nachvollziehbare Zwei-Minuten-Strafe gegen Blau-Weiß. Der Vorsprung schmolz. Möglichkeiten nachzulegen vernasselten Tietz, Dieme und Cesla. Schließlich mussten die Schützlinge von Jörg Domagala und Wolfgang Milstrey froh sein, wenigstens einen Punkt behalten zu haben.

Punktspielbericht (1.Männer) vom 16.02.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 18.02.2013)

 

Erste Halbzeit total verschlafen

Perleberger Handballer mit 29:33 (9:20)-Niederlage beim Grünheider SV II
 

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg kommen 2013 einfach nicht in Schwung. Am Sonnabend kassierten die Rolandstädter beim Grünheider SV II eine 29:33 (9:20)-Niederlage und stecken damit weiter mittendrin im Abstiegskampf. Beste Torschützen auf Seiten der Gäste waren Patrick Cesla (8) sowie Mirko Helmdach und Marcel Domagala, die jeweils sechsmal trafen.

Besonders in der 1. Halbzeit präsentierten sich die Blau-Weißen, die in der Grünheider Löcknitz-Halle ohne Torwart Stephan Schubert, Danilo Helmdach, Ludwig Dohnert und Florian Bähr antraten, äußerst schwach. Nach einer eigenen 2:0-Führung hielten die Gäste das Ergebnis bis zum 6:8 noch in erträglichen Bahnen. Dann aber zogen die Grünheider die Zügel an und bis zur Pausensirene auf 20:9 davon.

„Die erste Halbzeit war wirklich ernüchternd“, sagte Blau-Weiß-Kapitän Mirko Helmdach, der gesundheitlich angeschlagen („Ich war platt.“) in die Partie ging. „Wir haben absolut keine Einstellung und gegen die robuste Grünheider Abwehr im Angriff kaum ein Mittel gefunden.“ Zudem haderten die Perleberger mehrfach mit dem eigenen Wurfpech und einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen. „Das soll aber keine Entschuldigung sein“, so Helmdach.

„Sekt oder Selters“, lautete das Motto der Perleberger für den zweiten Abschnitt. Mit Moral, Einsatzbereitschaft und schnelleren Aktionen kämpften sich die Gäste zurück und gestalteten die Partie ausgeglichen. Auch die Torhüter André Jähnigen und Michael Pehlke bekamen die eine oder andere Hand an den Ball. Der 11-Tore-Pausenrückstand erwies sich aber als zu große Hypothek. Am Ende gelang den Rolandstädtern nur noch eine Ergebniskosmetik.

„Wir müssen nun an die zweite Halbzeit anknüpfen“, blickt Mirko Helmdach auf die eminent wichtige Heimpartie gegen den Tabellennachbarn, HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf, am kommenden Sonnabend (18 Uhr) in der heimischen Rolandhalle.

 
Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Matthias Nagel, Michael Pehlke - Toralf Hampel, Mirko Helmdach (6), Patrick Cesla (8), Marcel Domagala (6), Robert Neudmann (2), Oliver Woelke (1), Sören Dieme (3), Philipp Tietz

Punktspielbericht (1. Männer) vom 26.01.2013

 

von Eckhard Peglow ("Märkische Allgemeine Zeitung" vom 28.01.2013)

 

HANDBALL-VERBANDSLIGA: Wittenberge gewinnt auch das Rückspiel klar

 

Florian Maske lässt das Perleberger Tornetz 13 Mal wackeln / Sechs Spielunterbrechungen

 

Der PHC Wittenberge bleibt in eigener Halle weiter ungeschlagen. Ihm gelang gegen den Lokalrivalen SV Blau-Weiß Perleberg ein verdienter Sieg. Die Elbestädter behielten in der ausverkauften OSZ-Halle mit 40:34 die Oberhand. Zu den Zuschauern gehörten auch die Prignitzer Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler und Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann. Das Spiel verlief auf gutem Verbandsliga-Niveau. Es musste aber sechs Mal unterbrochen werden. Davon vier Mal in den letzten fünf Minuten. Auslöser der Spielunterbrechungen waren immer die Fußballfans von Einheit Perleberg die Gegenstände auf das Spielfeld warfen. Dank der Ordner und Spieler, besonders der Perleberger, konnte das Punktspiel beendet werden. Bis auf David Krabbe (PHC) und Florian Bär (Blau-Weiß) traten beide Mannschaften in ihrer besten Besetzung an. Martin Giske eröffnete den Torreigen zum 1:0 für den PHC. Auch das 3:1 und 5:1 gingen auf sein Konto. Er war an diesem Tag ein Aktivposten und ein sicherer Schütze aus der zweiten Reihe. Mit der Zeit fand auch Perleberg ins Spiel und glich durch Patrick Cesla zum 7:7 (14.) aus. Dann brachte sich der PHC immer wieder in Front (8:7, 9:7, 9:8, 14:10). Toralf Hampel ließ die Blau-Weißen mit seinem Anschlusstreffer zum 15:14 wieder hoffen. Auch beim Halbzeitstand von 18:16 war der erwartete Erfolg für die Wittenberger noch nicht in trockenen Tüchern. Nach dem Wiederbeginn der Partie verkürzte Perleberg zwar auf 18:17, doch dann legte der PHC drei Treffer am Stück nach, Die PHC-Torleute René Jahns und Stephan Neutmann entschärften mehrere voreilig abgeschlossene Perleberger Spielzüge. Mehr und mehr zogen Undiszipliniertheiten in die Aktionen der Blau-Weißen ein. Auch Mirko Helmdach, der nach seiner Rot-Sperre erstmals wieder auf der Platte war, konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Die Wittenberger wurden klar spielbestimmend und zogen auf 36:27 davon. Veiko Springmann parierte in der 58. Minute einen Siebenmeter von Cesla. Daraus entstand ein Konter, den Christopher Schmidt mit dem Treffer zum 39:32 abschloss. Bis zum Spielende trafen die Wittenberger noch einmal und die Perleberg zweimal.

 

SV Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen, Matthias Nagel - Gordon Wudke, Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (9), Patrick Cesla (7), Marcel Domagala (3), Robert Neudmann (1), Ludwig Dohnert (1),Oliver Woelke (1), Sören Dieme (4), Danilo Helmdach, Philipp Tietz (1)

PHC Wittenberge: Stephan Neutmann, René Jahns, Steffen Tonello, Veiko Springmann - Martin Hückel (4), Martin Giske (8), Sebastian Könning (4), Bastian Prieß, Hannes Fieseler, Christopher Schmidt (3), Florian Maske (13), Tobias Jüchert (6), Christian Walenciak (2), Benjamin Geick

Punktspielbericht (1. Männer) vom 20.01.2013

 

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 22.01.2013)

1. VfL Potsdam II bestraft Perleberger Schwächephasen

Das hatten sich die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg sicher ganz anders vorgestellt. Statt des erhofften Heimsieges kassierten sie gegen den Tabellennachbarn 1. VfL Potsdam II eine schmerzhafte 29:36 (9:14)-Niederlage am Sonntag in der Rolandhalle. Durch den Auswärtssieg zogen die Landeshauptstädter mit nunmehr 10:12 Punkten in der Tabelle an den Perlebergern (9:13), derzeit Neunter, vorbei.

„Das war schon ernüchternd“, meinte der wegen seiner Sperre zwangspausierende Perleberger Kapitän Mirko Helmdach kopfschüttelnd. „Unsere Mannschaft hat gegen Potsdam leider keine spielerischen Mittel gefunden. Zudem war die Abwehr überhaupt nicht präsent.“ Helmdach, sonst der Leader bei den Blau-Weißen auf dem Parkett, sah zudem keinen seiner Mitspieler in der Lage, „mal das Kommando zu übernehmen. Wenn wir so weiter spielen, bekommen wir echt noch Probleme“.

Dabei begann die Heimsieben das Spiel vor rund 200 Zuschauern in der Rolandhalle ganz ordentlich, lag bis zum 4:3 stets in Front. „Bis zum 5:6 war das alles auch noch in Ordnung“, blickt Trainer Jörg Domagala auf die Anfangsphase zurück. Doch dann nutzte der VfL die mangelnde Angriffs- und Deckungsarbeit der Gastgeber rigoros aus, zog Mitte der 1. Halbzeit auf 14:6 davon. „Dem Rückstand sind wir dann bis zur Pause hinterher gehechelt“, war Domagala bedient. „Wir haben erneut zu viele gute hundertprozentige Chancen liegengelassen“, fügte er hinzu.

Nach der Pause stemmten sich die Perleberger zunächst vehement gegen die drohende Niederlage. Beim Stand von 21:22 waren sie mit der Reserve des Potsdamer Drittligisten wieder auf Augenhöhe. „Anstatt ordentlich weiter zu spielen, sind wir wieder in den Trott wie vor der Pause verfallen, haben klarste Chancen nicht genutzt“, ärgerte sich Jörg Domagala. „Allein bei fünf, sechs schnellen Angriffen haben wir dem Gegner den Ball regelrecht geschenkt.“ Die cleveren Potsdamer nutzten die Schwächephase der Gastgeber erneut aus, bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf acht Tore aus (31:23) und ließen sich den beruhigenden Vorsprung bis zur Schlusssirene nicht mehr nehmen.

Für die Blau-Weißen steht am kommenden Sonnabend (17 Uhr) mit dem Prignitz-Derby beim Tabellenzweiten, PHC Wittenberge, das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. „Wir müssen uns um 180 Grad drehen und vor allem das Abwehrverhalten verbessern, wollen wir dort bestehen. Der PHC ist jedenfalls klarer Favorit“, sieht Jörg Domagala die Elbestädter in der Vorhand.
 
Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Stephan Schubert, Matthias Nagel - Gordon Wudke, Toralf Hampel (6), Ludwig Dohnert (4), Patrick Cesla (1), Marcel Domagala (5), Robert Neudmann (6), Oliver Woelke (2), Sören Dieme (2), Danilo Helmdach (1), Philipp Tietz (1), Florian Bär (1)
Stationen: 1:0, 4:3, 5:5, 5:11, 6:14, 9:14 - 20:21, 22:24, 23:31, 29:36

Punktspielbericht (1. Männer)

vom 12.01.2013

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 14.01.2013)

Perleberger verteilen großzügig Geschenke

Handballer des SV Blau-Weiß vergeben beim 27:27 (14:13) gegen Bad Freienwalde möglichen Sieg

 

Teil eins ihres Vorhabens ist den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg nicht ganz gelungen. Statt des erhofften Sieges im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen gab es gegen den SV Jahn Bad Freienwalde vor rund 300 Zuschauern in der Rolandhalle nur ein 27:27 (14:13). Damit verpassten es die Prignitzer auch, in der Tabelle mit dem Rivalen gleichzuziehen.

Nach 60 spielerisch sicher nicht hochklassigen Minuten hätte es für die Gastgeber auch durchaus schlimmer kommen können. Denn nach einer wenig spektakulären ersten Halbzeit mit durchgängiger Führung der Blau-Weißen drohte die Partie nach dem Wechsel zu kippen. Die Perleberger, die auch mit doppelter Überzahl (5:3) nichts anzufangen wussten, lagen auf einmal 20:24 zurück. Aber sie zeigten Moral und kämpften sich wieder heran (25:25).

In der spannenden und hektischen Schlussphase brachte Marcel Domagala sein Team 26:25 in Front, doch die Gäste – lautstark, aber manchmal auch über die Grenzen des Erlaubten hinaus von befreundeten Fangruppen aus Wittenberge angefeuert – antworteten zum 26:27. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene gelang Robert Neudmann das 27:27. In der verbleibenden Zeit versuchten die Perleberger, Angriffe der Gäste zu unterbinden. Dabei sah Mirko Helmdach nach Foulspiel noch die Rote Karte. Doch der letzte Freiwurf der Bad Freienwalder fand nicht den Weg durch die blau-weiße Mauer.

„Das ist ganz klar ein Punktverlust. Wenn wir uns so anstellen...,“ sagte Wolfgang Milstrey, zusammen mit Jörg Domagala Trainer der Perleberger. „Wir haben zu viele gute Chancen liegengelassen“, fügte er hinzu. Der Coach betonte aber auch, dass die Mannschaft nach dem Vier-Tore-Rückstand Moral gezeigt hat.

Kreisläufer Sören Dieme sprach ebenfalls von „einem verlorenen Punkt“ und dachte an die vielen Geschenke, die er und das Team den Gästen gemacht hatten. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir schlecht gespielt. Wir haben es noch nicht einmal geschafft, eine 5:3-Situation zu nutzen. Im Gegenteil, wir haben uns dabei noch ein Gegentor eingefangen“, schilderte er seine Eindrücke.

Die Perleberger belegen jetzt in der Tabelle Rang 8. Am kommenden Sonntag ist der Tabellennachbar 1. VfL Potsdam II zu Gast in der Rolandhalle.

 

Blau-Weiß Perleberg: André Jähnigen, Stephan Schubert - Gordon Wudke (1), Toralf Hampel (1), Mirko Helmdach (9), Patrick Cesla (3), Marcel Domagala (5), Robert Neudmann (4), Oliver Woelke, Sören Dieme (3), Danilo Helmdach (1), Ludwig Dohnert, Philipp Tietz, Florian Bär

 

Stationen: 7:4, 11:8, 14:13 - 16:17, 20:24, 25:25, 26:27, 27:27

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