Spielberichte des Jahres 2011

Punktspielbericht vom 10.12.2011 (2. Männer) - Kleines Derby vor großer Kulisse

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 13.12.2011)

Handball-Spielunion: Blau-Weiß Perleberg II besiegt PHC Wittenberge II vor 230 Zuschauern mit 37:30 (18:13)

Der SV Blau-Weiß Perleberg II gewann das kleine Derby in der Handball-Spielunion Nord-West gegen die zweite Herrenmannschaft des PHC Wittenberge klar mit 37:30 (18:13). Erfolgreichster Torschützen bei Blau-Weiß waren Danilo Helmdach mit 13 und Christian Schubert mit neun Treffern. Auf Seiten der PHC-Reserve traf Hannes Fieseler sieben Mal. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns. Wir sind mit dem Ausgang der Partie natürlich sehr zufrieden“, freute sich Perlebergs Mirko Großer nach Spielschluss.

230 Zuschauer – für eine Partie der untersten Spielklasse wohl wirklich selten – bildeten eine stimmungsvolle Kulisse in der Perleberger Rolandhalle. Beide Teams schenkten sich in der durchaus Landesliga-Niveau aufweisenden Begegnung zunächst nichts. Bis zum 9:9 Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Dann setzten sich die mit den Verbandsligaspielern Danilo Helmdach und Christian Schubert verstärkte Perleberger Reserve auf 13:9 ab und hielt den Vorsprung bis zur Pause (18:13).

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start, bauten ihre Führung über 21:13 auf 25:15 aus. Zwar konnten die Gäste in der ausgeglichenen zweiten Halbzeit zwischenzeitlich noch einmal auf 25:19 verkürzen, doch im weiteren Verlauf der Partie verwaltete das Team um Blau-Weiß-Trainer Karsten Schulz den Vorsprung bis zum Spielende souverän.

Wohltuend war das sportlich faire Miteinander auf der Platte – beide Teams kassierten lediglich je drei Zeitstrafen – und bis auf wenige Ausnahmen auch auf den Rängen. Ihren Anteil daran hatten auch Jörg Domagala und Wolfgang Heil, die für die nicht angereisten Schiedsrichter die Spielleitung übernahmen.

B.-W. Perleberg: Guido Finke-Jungklas, Matthias Nagel (beide Tor) - Philipp Tietz (2), Philipp Marko, André Hennig, Theo Groschinski (1), Julian Hennig, Mirko Großer (4), Christian Schubert (9), Henry Schulz (1), Ludwig Dohnert (7), Danilo Helmdach (13)

 

 

Bericht Punktspielturnier D-Jugend am 10.12.2011 - Sieg und Niederlage der Perleberger D-Jugend

von Jörg Domagala

Am Sonnabend hatte die D-Jugend des SV Blau/Weiß Perleberg ihr drittes Punktspielturnier der laufenden Saison in der Spielunion Nord-West zu bestreiten.
Gegner an diesem Tag waren in der Wittstocker Waldringhalle Gastgeber FK Hansa Wittstock und der PHC Wittenberge.
Im ersten Spiel gegen die im Schnitt 1-2 Jahre älteren und körperlich überlegenen Wittstocker erwischten die Blau-Weißen einen guten Start und konnten bis zum 3 : 4 gut mithalten.
Mit einer offensiven beweglichen 3-2-1 Abwehr brachten sie die Gastgeber ein ums andere Mal in Schwierigkeiten, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Im Angriff wurde während des gesamten Spiels versucht, das im Training erarbeitete umzusetzen. Mit 5 : 13 konnte das Halbzeitergebnis gut in Grenzen gehalten werden. Als in den zweiten 20 Minuten dann etwas die Kräfte nachließen und die Rolandstädter des Öfteren durch die Gastgeber ausgekontert wurden, vergrößerte sich zwar der Vorsprung der Wittstocker, trotzdem gaben sich die Perleberger nie auf und erreichten mit 8 : 27 ein deutlich besseres Resultat als im ersten Spiel in Wittenberge, das sie noch mit 12 : 40 Toren verloren hatten.
Im zweiten Spiel des Tages trafen die Blau-Weißen auf den PHC Wittenberge. In einem Trainingsspiel in Wittenberge ein paar Wochen zuvor konnten sie noch deutlich gegen die Wittenberger gewinnen. Hier in Wittstock entwickelte sich jedoch ein spannendes Spiel. Die Perleberger gingen in Führung und konnten diese bis zur Halbzeitpause auf 2 Tore ausbauen. Leider gelang es ihnen nicht mehr, an die guten spielerischen Leistungen aus dem ersten Spiel anzuknüpfen. Vieles blieb, vor allem im Angriff, nur Stückwerk. Es war keine Bewegung im Spiel, die die defensiv stehende Abwehr der Wittenberger in Schwierigkeiten bringen konnte. Vor allem über Konter wurden in diesem Spiel die Perleberger Tore erzielt, selbst 3 Siebenmeter konnten nicht im Wittenberger Tor untergebracht werden. Kurz vor Ende der Begegnung konnte der PHC zum 17 : 17 ausgleichen. Wiederum durch einen Konter erzielten die Kreisstädter kurz danach das 18 : 17, dass auch der Siegtreffer in diesem spannenden Spiel sein sollte. Zufrieden war Trainer Jörg Domagala trotz der Niederlage vor allem mit dem ersten Spiel seiner Schützlinge, im zweiten ging dann vieles wieder „drunter und drüber“, aber daran kann dann in den nächsten Trainingseinheiten gearbeitet werden.
Ein Dankeschön geht auch an die zahlreich mitgereisten Eltern, die ihre Kinder toll bei diesem doch recht erfolgreichen Wochenende für die Blau-Weißen unterstützten.

Für Perleberg spielten: Lukas Wollgast, Georgi Gerov (beide Tor) – Annika Richter, Felix Braun, Jonas Krutzky, Philipp-Oliver Nagel, Bastian Kell, Hauke Friehs, Louis-Calvin Kroß, Hias Schlosser

 

 

Punktspielbericht vom 03.12.2011 (1. Männer) - Wieder kein Punkt in der Fremde

von Eckard Peglow (Märkische Allgemeine Zeitung)

Handball-Verbandsliga Rolandstädter verpassen in Oranienburg ein besseres Ergebnis

Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg zogen bei der zweiten Mannschaft des Oranienburger HC mit 31:34 (16:17) den Kürzeren. Blau-Weiß-Coach Wolfgang Heil bescheinigte seinen Männern ein hervorragendes Spiel. Die Blau-Weißen zeigten eine hervorragende Moral. Das vorletzte Aufgebot der Perleberger spielte mit den Randberlinern auf Augenhöhe. Zwar legten die Oranienburger immer wieder vor, doch die Prignitzer, die mit drei Torleuten und sieben Feldspielern angereist waren, kamen immer wieder heran (2:2, 3:3, 7:7, 15:15, 27:27, 28:28, 29:29, 30:30, 31:31). Zwei Minuten vor Spielende stand es 31:31. Blau-Weiß verpasste es per Siebenmeter (erstmals) in Front zu gehen. Der Gegenzug der Oranienburger saß und im Endspurt hatten die Perleberger, die ab der 46. Minute auf den rüde gefoulten Marcel Domagala verzichten mussten, nicht das nötige Glück und nicht die nötige Cleverness auf ihrer Seite. Sie kassierten noch zwei weitere Gegentreffer und kehrten so mit leeren Händen heim. Dass es in Oranienburg für die Rolandstädter zu keinem Sieg reichte, geht vor allem auf die schwache Leistung der Abwehr einschließlich der Torleute zurück, wobei gerade die Leistungen der Torleute deutlich unter denen bei den Heimspielen gezeigten blieben.

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, André Jähnigen, Veiko Springmann (alle Tor), Gordon Wudke (1), Tobias Köhler (2), Toralf Hampel (4), Mirko Helmdach (10), Marcel Domagala (6), Robert Neudmann (8), Florian Bär

 

 

Bericht vom Pokalspiel am 20.11.2011 - Perleberg mit Teamgeist eine Runde weiter

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 22.11.2011)

 

Handballer des SV Blau-Weiß nehmen Landespokalhürde beim SV Motor Hennigsdorf II mit 35:23

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg stehen in der 3. Runde des Landespokals. Die Mannschaft nahm die Hürde beim SV Motor Hennigsdorf aus der Kreisspielunion Nord-Ost mit 35:23 (17:12) und darf sich – Losglück vorausgesetzt – in der nächsten Runde auf einen attraktiven Gegner freuen.

„Das Team hat sehr diszipliniert gespielt und mit einer guten Leistung überzeugt“, freute sich der Perleberger Trainer Wolfgang Heil über das Weiterkommen in Hennigsdorf. Bei einer Mannschaft, die zwar auf Kreisebene spielt, deren Akteure – so die Einschätzung des Coaches der Blau-Weißen – aber zum Teil mindestens Landesliga-Niveau haben. Was ebenfalls wichtig für die Prignitzer war: Endlich gelang es mal wieder, in einem Pflichtspiel in der Fremde einen Sieg zu landen. Das gelang zuletzt ebenfalls im Pokal, in der Qualifikation im September bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst.

In Hennigsdorf gerieten die Perleberger nur einmal – nach dem Anwurf durch die Gastgeber mit 0:1 – in Rückstand. Gewarnt durch das scheitern des Kreisrivalen PHC Wittenberge am Vortag in Schöneiche gingen die Blau-Weißen konzentriert zu Werke. Die Taktik mit der 5-1-Deckung ging auf, der vorgezogene Sören Dieme nahm den Mittelspieler der Gastgeber aus der Partie. Da zudem die Motor-Außen gut zugedeckt waren, ging die Hennigsdorfer Gefahr nur von den Halbpositionen und vom Kreis aus. Über ein 3:3 und 8:4 kamen die Gäste uir 17:12-Pausenführung.
Auch in der zweiten Hälfte blieben die Perleberger konzentriert und sorgten dafür, dass die Forderung des Trainers („Kein Zitterspiel“) erfüllt wurde. Die Gäste setzten sich kontinuierlich über 21:15 und 28:17 auf 32:19 ab. Wolfgang Heil nutzte den klaren Vorsprung und gab auch den Nachwuchsspielern Bär, Dohnert und Woelke noch Einsatzzeiten.

Blau-Weiß Perleberg: St. Schubert, Springmann, Jähnigen (alle Tor) - Wudke (2), M. Helmdach (6), Franke (1), Domagala (10), Neudmann (3), Dieme (3), D. Helmdach (6), Bär (2), Woelke (1), Dohnert (1)

 

 

Bericht vom Punktspiel am 12.11.2011 - Weiße Heimweste gewahrt

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 14.11.2011)

Perleberger Verbandsliga-Handballer mühen sich zu 39:34-Sieg gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg bleiben in eigener Halle weiter eine Macht. Am Sonnabend holten sich die Schützlinge von Trainer Wolfgang Heil mit dem 39:34 (21:18)-Erfolg gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst den vierten Sieg im vierten Spiel in der heimischen Rolandhalle. Beste Torschützen auf Seiten der Gastgeber waren vor 220 Zuschauern Mirko Helmdach mit 13 Treffern und Toralf Hampel, der achtmal traf. Bei den Gästen erwies sich Matthias Paul mit elf Toren als treffsicherster Schütze. In der Tabelle verteidigten die Rolandstädter mit dem Sieg und nunmehr 8:6 Punkten Rang fünf.

Bis der letztendlich doch noch klare Erfolg feststand, mussten die Blau-Weißen aber erst die heftige Gegenwehr des Tabellenschlusslichtes brechen. Vor allem den wieselflinken Matthias Paul bekam die Perleberger Abwehr kaum zu fassen. „Das war mehr Kampf und Krampf. Vor allem in der Abwehr stimmte es mehrfach nicht. Wenn man schon 39 Tore für einen Sieg benötigt, sagt das alles“, war Perlebergs Teammanager auch nicht gerade angetan von der spielerischen Vorstellung der Gastgeber. „Wir schöpfen unser Potenzial derzeit einfach nicht aus“, gestand auch Trainer Wolfgang Heil. „In vielen Situation fehlt der Zug zum Tor.“

Das Spiel war nicht hochklassig, doch bis etwa fünf Minuten vor dem Schlusspfiff richtig spannend. Zu diesem Zeitpunkt führten die Blau-Weißen knapp mit 35:33, gaben sich die Gäste längst noch nicht geschlagen. Doch dann markierten Marcel Domagala und Sören Dieme nach einem Konter die Treffer 36 bis 38. Zwischendurch konnte sich auch Keeper Veiko Springmann zweimal auszeichnen. Schließlich markierte Routinier Mirko Helmdach mit seinem 13. Treffer Bruchteile vor dem Abpfiff den 39:34-Endstand.

Schon in der ersten Halbzeit ließ sich Ahrensdorf/Schenkenhorst nicht abschütteln, führte zwischenzeitlich sogar selbst mit zwei Toren. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Perleberger dann etwas absetzen. Doch auch nach dem Seitenwechsel hatten die Blau-Weißen so ihre Probleme in der Abwehr. „Die Gäste haben für ihre körperlichen Möglichkeiten gut dagegengehalten“, fand auch Wolfgang Heil.
Beide Teams spielten zunächst weiter auf Augenhöhe. Erst nach den beiden Treffern von Christian Schubert und Sören Dieme zum 32:30 konnten sich die Gastgeber leicht absetzen. Doch wie erwähnt, bis fünf Minuten vor Spielende war der Sieg längst nicht klar. Erst dann ließen die Kräfte der Gäste nach.

Blau-Weiß Perleberg: St. Schubert, Springmann, Jähnigen (alle Tor) - Köhler (1 Tor), Wudke (1), M. Helmdach (13), Hampel (8), Franke, Domagala (4), Dieme (6), D. Helmdach (1), C. Schubert (5), Bär

 

 

Bericht vom Punktspiel am 06.11.2011 - Enttäuschender Auftritt

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 08.11.2011)

Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg verlieren beim SV 63 Brandenburg West II mit 34:37 (16:20)

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg warten weiter auf den ersten Auswärtspunkt in der Verbandsligasaison 2011/12. Im dritten Spiel in der Fremde gab es mit dem 34:37 (16:20) beim SV 63 Brandenburg West II die dritte Niederlage. Mit jetzt 6:6 Punkten liegen die Blau-Weißen im breiten Mittelfeld der Tabelle.

„Wer auswärts 34 Tore macht, der muss das Spiel gewinnen. Wir haben diese Partie verdient verloren. Der Knackpunkt war unsere Abwehr und die Leistung unserer Torhüter“, sagte ein enttäuschter Perleberger Trainer Wolfgang Heil. Zur Entschuldigung der beiden Schlussmänner sei gesagt, dass sowohl Stephan Schubert (Grippe) als auch Veiko Springmann (Fußverletzung) nicht fit in die Partie gehen konnten.

Von Beginn an liefen die Perleberger einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 3:7 wechselte Wolfgang Heil die Torleute, Besserung trat nicht ein. Meist lagen die Blau-Weißen drei Tore im Hintertreffen, mitunter aber auch mehr (9:15). „Wir haben vorn im Angriff nicht richtig gespielt, zu schnell den Abschluss gesucht oder sind an einem guten Torhüter gescheitert“, beschrieb der Trainer das Offensivverhalten seines Teams.

Und dieses erzielte dennoch immerhin 34 Treffer, konnte damit aber das desolate Abwehrverhalten nicht ausgleichen. Somit gelang es den Blau-Weißen auch in der zweiten Halbzeit nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen (19:25, 28:33).

So stand am Ende die Niederlage bei einer Mannschaft, die gleich fünf Spieler, die auch zum Kader der ersten Mannschaft zählen, eingesetzt hatte. Das wollte Wolfgang Heil aber nicht als Grund für die Pleite verstanden wissen. „Es lag an unserer schlechten Leistung. Uns fehlt es an Kontinuität von Leistung über mehrere Spiele hinweg. So haben wir nicht den Anspruch auf einen Spitzenplatz. Das reicht nicht aus, um oben mitzuspielen. Im Moment gehören wir dahin, wo wir jetzt sind“, analysierte Wolfgang Heil.

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, Springmann (beide Tor) - Köhler, Wudke (1), Hampel, Mirko Helmdach (15), Franke, Domagala (7), Neudmann (6), Dieme (3), Danilo Helmdach (2), Bär

 

 

Bericht vom Punktspiel 1. Männer am 29.10.2011 - Perleberger lösen Pflichtaufgabe

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 01.11.2011)

Handballer des SV Blau-Weiß behalten in umkämpfter Partie mit 37:33 gegen Werneuchen die Oberhand

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg haben die Schmach der Niederlage von Borgsdorf etwas getilgt. Die Prignitzer gewannen das lange umkämpfte und bisweilen hektische Heimspiel gegen Rot-Weiß Werneuchen am Ende mit 37:33 (16:15) und liegen jetzt mit 6:4 Punkten mit an der Spitze des Verfolgerfeldes des Führungsduos Borgsdorf (30:16 in Angermünde) und Wittenberge.

„Nur der Sieg hat heute gezählt. Und wir wollten gewinnen“, sagte der Perleberger Trainer nach den spannenden 60 Minuten in der Rolandhalle. Die Gäste aus Werneuchen, lautstark von einer großen Schar Anhänger angefeuert, lieferten den Blau-Weißen einen großen Kampf, gaben nie auf. Verhindern, dass die Perleberger ihre Pflichtaufgabe lösen und den dritten Sieg im dritten Heimspiel einfahren, konnten sie aber nicht.

Die Partie begann hektisch. Auf beiden Seiten gab es viele Ballverluste, weil zu oft mit risikoreichen Pässen agiert wurde. Dazu kam eine gewisse Härte, die zwar nie unfair war, aber doch für die ein oder andere Unterbrechung sorgte. Die Gastgeber waren immer dann stark, wenn Mirko Helmdach, der 17 Tore erzielte, mit an den Kreis ging. Dort setzte er sich entweder selbst durch oder konnte nur durch Fouls, die Siebenmeter nach sich zogen, gestoppt werden.

Dennoch blieb es meist knapp. Nach der Pause setzten sich die Blau-Weißen mit drei Toren ab (21:18), doch nur kurze Zeit später waren die Gäste wieder dran (21:20). Aber die Perleberger knieten sich weiter in die Partie rein. Verkrafteten auch die etwas überzogene Rote Karte gegen Robert Neudmann (37.) nach einem Foulspiel. Das Team rückte zusammen und neben Mirko Helmdach setzten auch andere Akzente. Linkshänder Christian Schubert zum Beispiel steuerte vier wichtige Treffer bei.

Es entwickelte sich ein Wechselspiel. Die Gastgeber zogen mehfach auf vier Tore davon, Werneuchen kam wieder bis auf zwei Treffer heran. Aber der Eindruck, die Rot-Weißen könnten die Partie noch drehen, wollte in keiner Phase so richtig entstehen. Und beim 35:31 standen die Zeichen für die Perleberger endgültig auf Sieg.
„Mirko Helmdach hat heute den Unterschied ausgemacht“, lobte Wolfgang Heil seinen spielenden Co-Trainer. Dem restlichen Team attestierte er eine „durchschnittliche Leistung“. Allerdings erkannte der Coach, dessen B-Lizenz nach einem Lehrgang in Potsdam um weitere drei Jahre verlängert wurde, bei Torhüter Stephan Schubert „in der zweiten Halbzeit eine Steigerung. 

 

Blau-Weiß Perleberg: Stephan Schubert, Jähnigen, Springmann (alle Tor) - Wudke (1), Hampel (5), Mirko Helmdach (17), Marcel Domagala (4), Neudmann (1), Christian Schubert (4), Dieme, Danilo Helmdach (4), Bär (1), Köhler, Franke

 

 

Bericht Punktspielturnier D-Jugend am 30.10.2011 - Erster Erfolg für männliche D-Jugend von Blau-Weiß

von Jörg Domagala

Am Sonntag fuhr die D-Jugend des SV Blau/Weiß Perleberg zu ihrem 2. Punktspielturnier der laufenden Saison.
In der Havellandhalle in Rathenow trafen die Perleberger auf die Vertretungen vom HC Neuruppin und der HSG Westhavelland (Spielgemeinschaft Rathenow / Milow / Premnitz).
Im ersten Spiel gegen den HC Neuruppin hielten die Blau-Weißen lange Zeit sehr gut mit. Über schnelle Gegenangriffe, die größtenteils erfolgreich abgeschlossen werden konnten und einer starken offensiv aufgestellten Abwehr hielten sie das Spiel bis zur Halbzeit (9 : 13) offen. Mit einem mutigen, gut haltenden Torhüter Georgi Gerov als Rückhalt gelang es den Rolandstädtern in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr über die gesamten 20 Spielminuten die körperlich überlegenen Fontanestädter in der Abwehr zu stellen. Trotzdem konnten sie spielerisch und kämpferisch überzeugen und mit dem Endstand von 19 : 28 sehr zufrieden sein.
Ins zweite Spiel gegen Gastgeber HSG Westhavelland gingen die Blau-Weißen sehr optimistisch. Leider konnten sie die gute Vorstellung aus der ersten Partie nicht ganz wiederholen. Fehlende Konzentration, leichte Abspielfehler und große Löcher in der im ersten Spiel so starken Abwehr machten es den Gastgebern leicht, fast während der gesamten Spielzeit mit 1 oder 2 Toren in Führung zu liegen. Zur Pause führte die HSG mit 6 : 9 Toren. Zum Glück besannen sich die Perleberger in den letzten 5 Spielminuten wieder auf ihre Stärken und konnten das schon fast verloren geglaubte Spiel noch drehen und mit 15 : 13 den ersten Sieg in ihrer ersten Punktspielsaison einfahren. Trainer J. Domagala und die vielen mitgereisten Eltern freuten sich sehr mit ihren Kindern über die gezeigten Fortschritte nach nur 2 Monaten gemeinsamen Trainings.

Für Perleberg spielten: Georgi Gerov (Tor) – Annika Richter, Felix Braun, Emilio Zell, Jonas Krutzki, Philipp-Oliver Nagel, Bastian Kell, Hauke Friehs, Hias Schlosser, Louis-Calvin Kroß

 

 

Bericht vom Punktspiel Frauen am 29.10.2011 - Punktverlust für Perleberger Frauen

von Jörg Domagala

SV Blau/Weiß Perleberg vs. SV Union Neuruppin 18 : 18 (11 : 8)

Im ersten Aufeinandertreffen der Perleberger Frauen gegen die Gäste vom SV Union Neuruppin kamen die Rolandstädterinnen nicht über ein 18 : 18 unentschieden hinaus.
In einer über 60 Minuten durch die Deckungsreihen dominierenden Partie lagen die Blau-Weißen bis Mitte der ersten Halbzeit immer ein bis zwei Tore im Rückstand. Nach dem 4 : 6 gelang den Gastgeberinnen ein 4-Tore-Lauf zur 8 : 6 Führung, die bis zur Halbzeit auf 3 Tore zum 11 : 8 ausgebaut werden konnte.
Den Perlebergerinnen gelang auch ein guter Start in die zweite Halbzeit, der Vorsprung konnte bis zur 45. Spielminute auf 4 Tore vergrößert werden (15 : 11). Ab hier stellten sich die Prignitzerinnen, wie schon im Spiel gegen den PHC Wittenberge, wieder selbst ein Bein. In Folge von Meckereien gegen Schiedsrichterentscheidungen dezimierten sich die Perleberger Frauen durch eine Zeitstrafe, die die Neuruppinerinnen bis zum 15 : 14 Anschlusstreffer ausnutzen konnten, selbst. Bis zum 18 : 16 in der 57. Spielminute sah es aber weiterhin nach einem Sieg für die Rolandstädterinnen aus. Durch eine weitere Disziplinlosigkeit gerieten die Blau-Weißen wiederum in Unterzahl, die als Folge den Ausgleich und gleichzeitig auch den Endstand zum 18 : 18 brachte. Damit haben sich die Perleberger Damen wiederum um ihren wohlverdienten Lohn gebracht. Der Sieg und damit 2 Punkte in der Meisterschaft wurden leichtfertig verschenkt.

Für Perleberg spielten:St. Böttcher (Tor) – C. Dalchow, S. Freitag, C. Wagner (8), S. Buss (5), L. Appelt (5), I. Bruder, J. Primann

 

 

Bericht vom Punktspiel 1. Männer am 23.10.2011 - Erst nach der Standpauke aufgewacht

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 26.10.2011)

Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg bei 26:38-Niederlage in Borgsdorf ohne Chance auf den Auswärtspunkt

Sie hatten sich für das Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga Nord am Sonntag beim FSV Forst Borgsdorf so viel vorgenommen, doch am Ende wurden die Spieler vom SV Blau-Weiß Perleberg auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Bereits zur Pause lagen die Rolandstädter aussichtslos mit 7:21 im Hintertreffen. Erst die kräftige Standpauke von Trainer Wolfgang Heil und Mirko Helmdach in der Halbzeit zeigte bei den Spielern die erhoffte Wirkung. Das Team spielte nun entschlossener und entschied den zweiten Abschnitt sogar mit 19:17 für sich. So hielt sich die 26:38-Niederlage der Blau-Weißen nach 60 Spielminuten doch noch in Grenzen. „Das war eine katastrophale erste Halbzeit von uns“, blickt Wolfgang Heil zurück. „Nach der Pause waren wir konzentrierter im Abschluss, haben dann unser Gesicht gewahrt.“

Dabei begann das Spiel beim Staffelfavoriten vor gut 200 Zuschauern in der Stadtsporthalle Hohen Neuendorf durchaus nach dem Geschmack der Gäste, die mit 1:0 und 2:1 in Front gingen. Bis zum 5:4 für die „Krokos“, wie die Borgsdorfer aufgrund ihres Vereinsmaskottchens genannt werden, blieben die Blau-Weißen noch auf Tuchfühlung. Doch dann zog das auf allen Positionen exzellent besetzte Heimteam unaufhaltsam über die Stationen 10:5 und 15:5 auf 21:7 davon. Vor allem das schnelle Konterspiel praktizierten die Borgsdorfer in Perfektion. Erst die Halbzeitsirene stoppte schließlich den Lauf der Gastgeber und erlöste die Perleberger.

„Als wenn unsere Spieler eine Blockade hatten. Sie agierten überängstlich, suchten viel zu halbherzig den Abschluss und hatten zu viel Respekt. Die Jungs kamen mit der gesunden Härte der Borgsdorfer überhaupt nicht klar“, war Wolfgang Heil nach den ersten 30 Minuten stinksauer. Einzig Mirko Helmdach, am Ende mit neun Toren treffsicherster Perleberger, stemmte sich nach Heils Meinung gegen das drohende Desaster. In der Pause fanden die Verantwortlichen dann deutliche Worte. „Wir haben das Team an der Ehre gepackt, ihnen Mut zugesprochen“, so Wolfgang Heil. Die Halbzeitansprache verfehlte ihre Wirkung nicht.

 

Die Blau-Weißen zeigten nun ihr anderes Gesicht und erzielten gleich vier Treffer in Folge. Der nun für Stephan Schubert im Tor stehende André Jähnigen zeigte eine gute Vorstellung und auch im Abschluss waren die Gäste nun konzentrierter. Beim Stand von 30:21 schrumpfte der Vorsprung der Borgsdorfer wieder unter die Zehn-Tore-Marke. Mehr ließ der Spitzenreiter dann aber nicht mehr zu, siegte schließlich klar mit 38:26..

„Wir hatten in der ersten Halbzeit bereits für klare Verhältnisse gesorgt und nutzten die zweite Hälfte dann dazu, jedem Spieler seine Spielzeiten zu ermöglichen“, rechtfertigte sich Borgsdorfs Teammanager Till Teubel auf der Homepage des Vereins.

Blau-Weiß Perleberg: Jähnigen, St. Schubert (beide Tor) - Köhler, Wudke, Hampel (2), M. Helmdach (9), Franke, Domagala (5), Neudmann (5), Dieme, D. Helmdach (5), Bär, Ch. Schubert

 

 

Bericht vom HVB-Pokalspiel Männer am 16.10.2011 - Taktikwechsel führt zum Erfolg

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 19.10.2011)

Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg werfen Brandenburgligist HSG Schlaubetal mit 35:34 (19:21) aus dem Landespokal

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg stehen in der 2. Runde des Landespokals. Das Team aus der Verbandsliga warf vor 200 Zuschauern in der Rolandhalle in einem spannenden Spiel den höherklassigen Brandenburgligisten HSG Schlaubetal mit 35:34 (19:21) aus dem Wettbewerb (wie bereits kurz gemeldet).

„Wir wollen versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Und wenn wir nach 50 Minuten noch dran sind, wollen wir unsere Chance nutzen. Mit dieser Vorgabe sind wir ins Spiel gegangen“, erklärte der Perleberger Trainer Wolfgang Heil. Das gelang, obwohl die Blau-Weißen schon einen Kraftakt und eine taktische Meisterleistung abliefern mussten, um nach den besagten „50 Minuten“ noch dran zu sein.

Doch der Reihe nach. Die Gastgeber überraschten die HSG Schlaubetal mit einem guten Start. Doch Mitte der ersten Halbzeit hatte sich der Brandenburgligist darauf eingestellt, zog zunächst gleich und ging seinerseits in Führung. Mit den schnellen, unkonventionellen Würfen des Schlaubetaler Rückraums – das Trio Schmidt, Stalla und Ermling erzielte 25 der 34 Gästetore – kamen die Blau-Weißen nicht zurecht. Doch nach der Umstellung von der 6-0 auf eine 5-1-Deckung kämpften sie sich bis zur Pause wieder heran.

Nach dem Wechsel wuchs der Rückstand der Perleberg wieder an. Und beim 25:31 sah es schon nach dem Ende aller Pokalträume der Blau-Weißen aus. Doch die Prignitzer resignierten nicht. Und stellten nochmals um. „Wir haben dann eine 3-2-1-Deckung gespielt, um den Rückraum der Gäste aus dem Spiel zu nehmen“, sagte Wolfgang Heil. Und das sowie der schon vorher vollzogene Wechsel im Angriff, Mirko Helmdach ging an den Kreis und war dort kaum zu stoppen, zeigte Wirkung.

Tor um Tor kämpften sich die Perleberger gegen jetzt doch verunsicherte Gäste wieder heran. Nach sechs Treffern in Folge stand es 31:31 (52.). Später 34:34. Dann gelang der 35:34-Siegtreffer und der Pokalcoup war perfekt.


„In diesem Spiel haben wir alles erlebt. Gut angefangen, wurden auf den Boden der Tatsachen geholt, sind in ein Loch gefallen und haben uns wieder gefangen“, sagte Wolfgang Heil. Ein wenig Stolz über die Moral des Teams, das in den letzten 20 Minuten auch von der starken Leistung von Torwart Stephan Schubert profitierte, war aus diesen Worten schon herauszuhören. „Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los. Am besten einen höherklassigen Gegner hier bei uns“, meinte Heil.

Perleberg: Jähnigen, Stephan Schubert (beide Tor) - Köhler, Wudke (1), Hampel (4), Mirko Helmdach (7), Franke, Marcel Domagala (9), Neudmann (6), Dieme (3), Danilo Helmdach (5), Bär

 

 

Bericht vom Punktspiel 1. Männer am 01.10.2011 - Perleberger zeigen den größeren Siegeswillen

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 04.10.2011)

Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß gewinnen Heimspiel gegen 1. VfL Potsdam III 34:29 (16:14)

Signale des Trainers verstanden und Pflichtaufgabe erfüllt. Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen ihr Heimspiel in der Verbandsliga Nord vor rund 280 Zuschauern in der Rolandhalle gegen den 1. VfL Potsdam III mit 34:29 (16:14) und tankten Selbstvertrauen für die bevorstehenden schweren Aufgaben im Pokal gegen die HSG Schlaubetal (16. Oktober) und dann beim Ligafavoriten Forst Borgsdorf (23. Oktober).

„Nur der Sieg zählt“, freute sich Blau-Weiß-Trainer Wolfgang Heil über den zweiten Erfolg im zweiten Heimspiel. Überragend war der Auftritt seiner Schützlinge nicht, aber diese demonstrierten, dass sie die im Vorfeld der Partie gesendeten Signale ihres Coaches verstanden hatten. Das hatte Wolfgang Heil auch erkannt: „Der Wille war heute ausschlaggebend“, antwortete er auf die Frage nach dem Grund für den Erfolg.

Das war zu Beginn noch nicht so ganz erkennbar. In einem vor der Pause eher emotionslosen Partie wechselte die Führung mehrfach. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gelang den Perlebergern erstmals eine Führung mit zwei Toren. Bis auf einen gingen die ersten zehn Treffer auf das Konto von Toralf Hampel und Mirko Helmdach. Letztgenannter erzielte insgesamt 18 Tore, wirkte dabei aber nicht wie ein Alleinunterhalter.

Nach der Pause steigerten sich die Blau-Weißen und es kam Stimmung in der Halle auf. Bei den Gastgebern wechselte Mirko Helmdach im Angriff immer öfter an den Kreis, war dort schwer zu halten, sorgte für mehrere Zwei-Minuten-Strafen bei den Potsdamern oder schaffte auch Freiräume für seine Mitspieler. Blau-Weiß zog von 18:18 auf 23:18 davon. Mehr als nur eine kleine Vorentscheidung.

Der Vorsprung geriet nicht mehr in Gefahr. Die Gäste spielten zwar recht gut mit, aber an eine richtige Aufholjagd war nicht zu denken. Das lag auch an den Perleberger Torhütern. Nachdem Andre Jähnigen (Wolfgang Heil: „Er hat seine Sache wirklich gut gemacht.“) die ersten 30 Minuten zwischen den Pfosten stand, wechselten sich Stephan Schubert und Veiko Springmann in der 2. Hälfte ab, entschärften ebenfalls mehrere gute Würfe der Potsdamer Spieler.


Unter dem Strich ein verdienter und ab der 20. Minute auch recht ungefährdeter Sieg der Blau-Weißen. Wie sahen die Trainer den Vergleich zum letzten Auswärtsspiel? „Die Mannschaft hat sich gesteigert. Aber es bleibt noch einiges zu tun. Und momentan fehlt uns ein Linkshänder auf der Position im rechten Rückraum. Das ist unserem Spiel anzumerken, wir sind zu leicht ausrechenbar“, erklärte Wolfgang Heil. Der spielende Co-Trainer sah ebenfalls noch Steigerungspotential bei den Blau-Weißen: „Etwas besser als in Bad Freienwalde ja, aber so richtig doll war es noch nicht“, sagte Mirko Helmdach.

Perleberg: Jähnigen, Schubert, Springmann (alle Tor) - Wudke (1), Hampel (5), Mirko Helmdach (18), Marcel Domagala (3), Neudmann (4), Dohnert, Dieme (1), Danilo Helmdach (2), Bär

 

 

Bericht vom Frauen-Punktspiel am 01.10.2011 - Derby-Sieg für Wittenberger Frauen

von Jörg Domagala

SV Blau/Weiß Perleberg vs. PHC Wittenberge 16 : 17 (8 : 6)

Da in dieser Saison bei den Frauen in der Spielunion Nord-West nur 4 Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet haben und eine Doppelspielrunde gespielt wird, kam es am letzten Sonnabend zum ersten von insgesamt 4 Aufeinandertreffen zwischen dem SV Blau/Weiß Perleberg und dem PHC Wittenberge.
Da wieder einmal die angesetzten Schiedsrichter (Wittstock) nicht anreisten, einigten sich die Mannschaftsverantwortlichen auf die Sportfreunde Peter (Wittenberge) und Wienke (Pritzwalk).
Das insgesamt torarme Spiel wurde von Beginn an von den Deckungsreihen dominiert. Die Perleberger Frauen spielten im gesamten Spiel mit einem 3-2-1-Deckungssystem und konnten so die torgefährlichen Spielerinnen der Gäste auf Abstand zum Tor halten. Noch im ersten Spiel der PHC-Frauen erzielten Mandy Koehn (9), Sharlyn Erdmann (8) und Anne Gutsche (14) den Großteil der Wittenberger Tore. Die taktische Maßnahme der Blau-Weißen zahlte sich aus: M. Koehn und S. Erdmann erzielten nur je 3 Tore und A. Gutsche traf das Perleberger Tor 6 mal (davon 3 Siebenmeter).
Keine Mannschaft konnte sich in der 1. Halbzeit entscheidend absetzen. Über die Stationen 1 : 0, 1 : 2, 4 : 2 konnten die Rolandstädterinnen ihre Führung bis zur 20. Minute auf 6 : 3 ausbauen. Aber anstatt nachzusetzen bekamen jetzt die Wittenbergerinnen Rückenwind und erzielten den Anschlusstreffer zum 6 : 5. Bis zum 8 : 6 Halbzeitstand änderte sich nicht mehr viel im Spiel. Beide Torfrauen zeigten ein gutes Spiel, die bei den ohnehin wenigen Torwurfchancen die Trefferquote weiter reduzierten.
Nach Wiederbeginn erzielten die Gastgeberinnen die 9 : 6 Führung. In der 35. Spielminute gab es eine doppelte Zeitstrafe (2 x 2 min) für eine Perleberger Spielerin und in diesen 4 Minuten Unterzahl noch eine weitere Hinausstellung für Blau-Weiß. Dieses Überzahlspiel nutzten die Gäste aus Wittenberge clever zum 9 : 9 Ausgleich aus. Über die Stationen 10 : 10, 11:11 ging es bis zum 12 : 13 für die Elbestädterinnen weiterhin eng zu.
Gerade jetzt in der entscheidenden Phase unterliefen der ansonsten guten Abwehr der Blau-Weißen einige Fehler in Folge, welche die Spielerinnen des PHC zur vorentscheidenden 13 : 16 Führung ausnutzen konnten. Beim Stand von 14 : 17 gingen die Gastgeberinnen zur offenen Manndeckung über, konnten aber nur noch auf 16 : 17 verkürzen.
In einem spannenden und jederzeit fairen Spiel gewannen am Ende die ausgeglichener besetzten Gäste von der Elbe mit 16 : 17.

Für Perleberg spielten:
St. Böttcher, Th. Krotki (Tor) – H. Krotki (1), C. Wagner (9), S. Buss (2), A. Herms, S. Böttcher, J. Primann, L. Apelt (4), S. Freitag

Für Wittenberge spielten:
E. Hoffmann (Tor), L. Wagner, S. Erdmann (3), K. Peter (1), J. Bielefeld, A.-Chr. Warnke (3), C. Knirsch, F. Piltz, M. Koehn (3), L. Schniewind (1), J. Prigge, A. Gutsche (6)

 

 

Bericht vom Punktspiel am 24.09.2011 - Ein starkes Duo reicht nicht

von Oliver Knoll ("Der Prignitzer" vom 27.09.2011)

Perleberger Verbandsliga-Handballer verlieren beim SV Bad Freienwalde mit 26:28 (13:14)

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg haben die Chance auf ein Erfolgserlebnis beim SV Bad Freienwalde nicht nutzen können. Die Prignitzer verloren das Verbandsligaspiel mit 26:28 (13:14).

„Wenn man so ein Spiel dort nicht gewinnt, ist man selbst schuld“, sagte Blau-Weiß-Trainer Wolfgang Heil und trauerte einem möglichen Sieg nach. Personell hatte es die Perleberger doch nicht so arg getroffen wie m Vorfeld befürchtet. Auch Danilo Helmdach stand bei dieser Auswärtsaufgabe zur Verfügung.

Bis zum 3:2 für die Gastgeber verlief die Begegnung ausgeglichen. Dann setzte sich Bad Freienwalde auf 8:4 ab. Wolfgang Heil reagierte, nahm eine Auszeit. Mit positiven Folgen. Sein Team schaffte den 10:10-Ausgleich und lag kurz vor der Pause gegen die nicht überragenden Gastgeber mit 13:12 vorn. Beim Seitenwechsel führten dann allerdings die Bad Freienwalder (14:13).

Der Coach betrieb Ursachenforschung. „Wenn wir richtig dran waren, hatten wir Pech mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter. Sie haben uns ein paar Mal den Vorteil abgepfiffen. Aber das soll keine Entschuldigung sein“, erklärte Wolfgang Heil. Und um das zu bestätigen, ging er auch mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: „Unser Spiel war zu sehr auf die beiden Helmdachs ausgerichtet. Von den anderen Spielern kam zu wenig. So waren wir leicht ausrechenbar.“

Diesen Umstand nutzten die Bad Freienwalder. Sie zogen zu Beginn der zweiten Hälfte von 15:15 auf 19:15 davon (38.). Pech für die Perleberger, dass sich dann auch noch Torwart Veiko Springmann bei einem Zusammenprall mit einem Angreifer am Knie verletzte. Spätestens mit dem 27:22 war eine Vorentscheidung gefallen. Umstellungen in der Abwehr der Blau-Weißen halfen da auch nicht mehr, weil sie nicht konsequent durchgezogen wurden.

So blieb dem Trainer nach den 60 Minuten nur ein eher enttäuschendes Fazit: „Die Mannschaft hat ihr Potenzial nicht abgerufen, beide Torhüter haben keinen guten Tag erwischt und dazu haben wir auch vier Siebenmeter verworfen“, bilanzierte Wolfgang Heil.

 

 

Bericht vom Punktspiel am 17.09.2011 - Perleberger Handballer landen zum Punktspielauftakt klaren Heimsieg

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 19.09.2011)

Die Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß haben einen perfekten Saisonstart hingelegt. Eine Woche nach dem Sieg im HVB-Pokal in Ahrensdorf besiegten die Rolandstädter zum Punktspielauftakt auch den MtV Altlandsberg. In der heimischen Rolandhalle hieß es am Ende 40:31 (20:17.).

„Mit demErgebnis bin ich zufrieden. Wir haben im Endeffekt das umgesetzt, was wir uns auch vorgenommen haben“, sagte Perlebergs Trainer Wolfgang Heil nach Spielende. Und Teammanager Mirko Großer meinte: Hätten wir nur die Hälfte unsere Großchancen noch genutzm hätte auf der Anzeigetafel die 50 gestanden. Selbst als die Gäste zwischenzeitlich mal dran waren hatte ich nie das Gefühl, das wir das Spiel verlieren.“

In der Tat begannen die Blau-Weißen die Partie hochkonzentriert, lagen nach acht Minuten bereits mit 8:2 vorn. Vor allem die Abwehr um den starken Stephan Schubert im Tor gestattete den Gäste kaum ein Durchkommen.

Mit der klaren Führung im Rücken kehrte Mitte der ersten Halbzeit bei den Gastgebern aber der Schlendrian ein, wurden die Angriffe viel zu oft überhastet abgeschlossen. Besonders Mirko Helmdach („Ich habe einen rabenschwarzen Tag erwischt.“) verließ das Wurfglück. In dieser Phase sprang Bruder Danilo in die Bresche und brachte die Perleberger mit seinen Toren zurück in die Erfolgsspur.

Sören Dieme, vom Kreis- zum Aufbauspieler in der Vorbereitungsphase „umfunktioniert“, bewies viel Übersicht und setzte seine Mitspieler mehrfach brillant in Szene. So gingen die Gastgeber mit einer Drei-Tore-Führung (20:17) in die Pause.

Kurz nach dem Wechsel kamen die Gäste beim Stand von 21:20 bis auf einen Treffer heran. Doch danach zogen die Perleberger das Tempo wieder an, spielten konzentrierter und enteilten bis zehn Minuten vor dem Abpfiff auf 33:27.

Besonders Toralf Hampel und Gordon Wudke, der an seinem 24. Geburtstag sichtlich motiviert war, ließen es im Altlandsberger Tor ein ums andere Mal klingeln. Am Ende gehörten die Beiden, wie auch Danilo Helmdach, mit sieben Treffer zu den besten Perleberger Schützen.
Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) sind die Perleberger beim in Bad Freienwalde zu Gast.

 

Blau-Weiß Perleberg: St. Schubert, Springmann, Jähnigen (alle Tor) – Wudke (7 Tore), Hampel (7), M. Helmdach (6), Franke (1), D. Helmdach (8), Domagala (2), Neudmann (4), Woelke, Dieme (6), Großer, Dohnert.

 

 

Bericht vom Pokalspiel am 10.09.2011 - Schnell alles klar gemacht

von Torsten Gottschalk ("Der Prignitzer" vom 13.09.2011)

Perleberger Handballer ziehen nach 33:25-Auswärtssieg in die nächste Runde des HVB-Pokals ein

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben die nächste Runde des Landespokalwettbewerbs erreicht. Am Sonnabend gewannen die Rolandstädter ihr Vorrundenspiel bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst überraschend klar mit 33:25 (16:8).

„Das war eine wirklich gute Mannschaftsleistung“, freute sich Perlebergs Trainer Wolfgang über den Auftritt seines Teams. Mirko Helmdach, mit elf Toren treffsicherster Schütze in den Reihen der Blau-Weißen, sagte nach dem Spiel gegen den künftigen Verbandsligakonkurrenten: „Wir haben eine solide Leistung geboten, auf die man aufbauen kann. Den Gegner habe ich aber doch ein bisschen stärker eingeschätzt.“

Ahrensdorf/Schenkenhorst ging zwar mit 1:0 in Front, doch danach übernahmen die Prignitzer ganz klar das Kommando auf der Platte. Angetrieben von einem gut aufgelegten Stephan Schubert im Perleberger Tor zogen die Gäste schnell auf 7:1 davon. Über 10:4 und 13:7 gingen die Blau-Weißen schließlich mit einem Acht-Tore Vorsprung (16:8) in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Perleberger nahtlos an die Vorstellung in den ersten 30 Minuten an. Kompakt in der Deckung agierend, bauten die Rolandstädter ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zwölf Tore (29:17) aus.
Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich bei den Blau-Weißen einige Leichtsinnsfehler ein, die die Gastgeber in der Ahrensdorfer Sporthalle zur Ergebniskosmetik nutzten.

Blau-Weiß Perleberg: St. Schubert, Jähnigen (beide Tor) – Wudke (2 Tore), Köhler (1), Hampel (5), M. Helmdach (11), Franke (2), Domagala (3), Neudmann (3), Ch. Schubert (4), Woelke (2).

 



Bericht vom 20.08./04.09.2011 - Perleberger lassen Rostocker Nachwuchs hinter sich

von Oliver Knoll

A-Jugend des SC Magdeburg gewinnt 1. Volks- und Raiffeisenbank-Cup in der Rolandhalle

Perleberg

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg ziehen eine positive Bilanz des 1. Volks- und Raiffeisenbank-Cups in der Rolandhalle. Rund 250 Zuschauer, davon 200 zahlende Besucher, sahen den Turniersieg der A-Jugend des SC Magdeburg und einen passablen 3. Platz des Prignitzer Verbandsligisten. Damit gelang es den Perlebergern, immerhin eines der drei Bundesliga-Nachwuchsteams hinter sich zu lassen.

„Es war eine gelungene Veranstaltung. Wir haben von allen Seiten viel Lob bekommen“, sagte der Perleberger Trainer Wolfgang Heil zur Premiere des Cups, der in den kommenden Jahren zum festen Bestandteil des Turnierkalenders werden soll. Und die Zuschauer, die trotz sommerlichen Wetters und diverser anderer Veranstaltungen den weg in die Rolandhalle fanden, wurden nicht enttäuscht.

Das begann mit dem Eröffnungsspiel, als der Nachwuchs des deutschen Meisters HSV einen eindrucksvollen Beweis seiner physischen Stärke ablieferte und die Perleberger beim 28:22 teilweise überrannte. Neben den Hamburger avancierte die A-Jugend des SC Magdeburg zum Turnierfavoriten. Die von Harry Jahns und dem Champions League-Sieger Uwe Mäuer trainierten Magdeburger gewannen ihre ersten beiden Spiele und setzten sich auch in der entscheidenden Partie um den Turniersieg mit 27:22 gegen die Hamburger durch.

Dritter wurde das Team aus Perleberg, das sich von Spiel zu Spiel steigerte und sich mit dem 27:22 gegen die A-Jugend des HC Empor Rostock Bronz sicherte. „Der Kader für die Verbandsliga steht jetzt“, erklärte Wolfgang Heil, der die Veranstaltung als Höhepunkt der Vorbereitung auf die im September beginnende Serie gesehen hatte.

Bester Torwart des VR Bank-Cups wurde Philipp Ambrosius (SC Magdeburg), wertvollster Spieler Kevin Herbst (HSV Handball). Die Trophäe für den erfolgreichsten Werfer blieb in der Prignitz. Der Perleberger Mirko Helmdach erzielte 31 Tore 

 

 

Bericht vom 28.06.2011 - Perleberger Nachwuchs

von Mirko Großer

Am 25.06.2011 machte sich eine gemischte Jugendmannschaft des SV Blau Weiß Perleberg auf den Weg nach Lenzen in die Mehrzweckhalle, wo die Gijsels van Lier Grundschule zu einem Dreierturnier um den gleichnamigen Pokal geladen hatte.

Da die etatmäßigen Jugendtrainer Aniko Herms und Robert Kazmierczak an diesem Tag bereits im Urlaub waren, übernahm Thilo Fries die Betreuung der Mannschaft.

Leider gab es noch kurzfristig durch Krankheit und persönliche Dinge Absagen, so das sich nur noch 5 Spieler auf den Weg nach Lenzen machten. Dort wurden die Perleberger von der gastgebenden Mannschaft der Handball AG um Ihren Trainer Mirko Großer, mit 2 Spielern ausgeholfen, damit Sie dann in Mannschaftsstärke die Spiele in Angriff nehmen konnten.

Außer den 2 genannten Mannschaften nahm noch das Team der E/F Jugend vom PHC Wittenberge teil.

Gespielt wurde jeder gegen jeden 2 x 15 Minuten. Die Spiele wurden durch Sportfreund Wolfgang Heil gepfiffen.

Das erste Spiel verloren die Perleberger 12:8 gegen die Lenzener AG Mannschaft, nachdem das Spiel lange offen gehalten wurde. Im zweiten Spiel standen sich dann die Perleberger und der PHC gegenüber. Nach anfänglicher Überlegenheit der Perleberger kämpfte sich der PHC noch einmal heran. Aber mehr als Ergebnisskosmetik war für die Wittenberger nicht mehr drin. Das Spiel ging am Ende mit 11:8 für die Perleberger aus.
Im letzten Spiel standen sich dann die Mannschaften der Lenzener Handball AG und des PHC Wittenberge gegenüber, was die Lenzener, auch auf Grund Ihres Altersvorteil, deutlich mit 16:6 gewannen.

So wurde die Perleberger Rumpfmannschaft Zweiter des Turniers, hinter dem Gastgeber und vor dem PHC Wittenberge.

Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht, da dieser auch im Vordergrund stand.
Einen Dank auch an Herrn Fries, der kurzfristig den Transport der Spieler übernahm.


 

Info's vom 13.06.2011 - Info zum 1 . VR Bank–Cup am 20.08.2011 in Perleberg

Das I. Männer–Team von Blau-Weiß Perleberg wird als Abschluss und Höhepunkt der Saisonvorbereitung – Verbandsliga 2011/2012 zum 1. VR Bank–Cup 2011 einladen.

Das ausgesuchte Teilnehmerfeld für dieses Turnier ist mit das Beste vom Besten im Nachwuchsbereich in Norddeutschland. Blau-Weiß Perleberg ist wieder mal Gastgeber für Teams aus der Handball-Bundesliga.

3 Nachwuchs-Teams aus der Handball Bundesliga haben zugesagt, wollen dieses Turnier ebenfalls als Vorbereitung für die kommende Saison nutzen.

Teilnehmer sind:
HSV Hamburg (A–Jugend)
SC Magdeburg (A-Jugend)
HC Empor Rostock (A–Jugend)
SV Blau-Weiß Perleberg (Männer, Verbandsliga Brandenburg)

Das Turnier findet am Sonnabend, den 20. August 2011 in der Rolandhalle Perleberg statt.

Beginn: 10:00 Uhr
Ende: ca. 17:00 Uhr
Turniermodus: „Jeder gegen Jeden„

Für Speisen und Getränke ist am Turniertag in der Sporthalle gesorgt.

Alle Handballfreunde und Handballfans der Prignitz und Umgebung sind herzlich eingeladen.

Weitere Infos folgen.

Mit sportlichen Grüßen
Wolle Heil 

 

 

Bericht vom 25.05.2011 - 16 Champions Handbälle für das SV Blau-Weiß Perleberg Männerteam

von Wolfgang Heil

Grund und Anlass zur besonderen Freude hatte das Männer-Team des SV Blau-Weiß Perleberg zum Saisonabschluss der Verbandsliga 2010/2011.

Als Gruß und Glückwunsch zum Erreichen des Bronze–Platzes überreichte der Betreuer des HSV–Hamburg (Deutscher Handballmeister 20010/2011), Sportfreund Mirko Großer, dem erfolgreichen Team aus Perleberg 16 ausrangierte Spiel- und Trainingsbälle des so erfolgreichen Bundesligateams aus Hamburg.

Diese symbolische Ballübergabe soll zugleich Ansporn und Hilfestellung für das Verbandsliga–Team Blau–Weiß 2011/2012 mit dem Hinweis sein: Auch ihr seid gut drauf, macht weiter so.

Blau-Weiß Handball ist auf dem richtigen und erfolgreichen Kurs.
Die noch Top-Handbälle und Glückwünsche wurden dankend vom neuen Betreuerteam Männer übernommen.

Anwesend:
Wolfgang Heil - Chef-Trainer - Männer I + II;
Mirko Helmdach - Co-Trainer – Männer I;
Mirko Großer - Team–Manager – I + II 

 

 

Bericht vom 03.05.2011 - Preis von Sportlerumfrage 2010/2011 eingelöst

von Jörg Domagala

Die Handballmännermannschaft des SV Blau/Weiß Perleberg löste am letzten Sonntag den Preis für den 1. Platz bei der Sportlerumfrage 2010/2011 ein.

Die gesamte Mannschaft, Trainer und Betreuer besuchten das Musical "Hinterm Horizont" von Udo Lindenberg im Theater am Potsdamer Platz in Berlin. Dies war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis. Alle waren begeistert von der Vorstellung und es war eine willkommene Abwechslung vom Punktspiel- und Trainingsalltag.

Bedanken möchten sich die Rolandstädter beim RBB Antenne Brandenburg, die den Preis stifteten, beim Reisedienst Westprignitz, der die An- und Abreise ermöglichte sowie bei den Fans, die das Team zur Mannschaft des Jahres wählten. 

 

 

Bericht vom 04.04.2011 - Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß bezwingen HC Angermünde 27:24 (10:8)

"Der Prignitzer" vom 04.04.2011

Spielerische Magerkost bei Perleberger Arbeitssieg

von Torsten Gottschalk

Es gibt Tage, da läuft einfach nicht viel zusammen. Einen solchen erwischten die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg am Sonnabend im Spiel gegen den HC 52 Angermünde. Trotzdem gelang den Blau-Weißen am Ende ein 27:24 (10:8)-Arbeitssieg in der heimischen Rolandhalle. Bester Torschütze auf Seiten der Gastgeber war Marcel Domagala, der zehn Mal traf. Mit den zwei Punkten etablierten sich die Perleberger in der Spitzengruppe, liegen nun punktgleich hinter dem PHC und vor Teltow Ruhlsdorf (alle 23:15) auf Rang vier in der Tabelle.

„Man muss auch mal solche Spiele gewinnen. Spielerisch war das aber einfach zu wenig. Hauptsache wir haben die zwei Punkte“, wollte Perlebergs Trainer Jörg Domagala angesichts der Vorstellung beider Teams nichts beschönigen. „Es war ein ganz schwaches Spiel auf unterstem Verbandsliga-Niveau“, fand auch Mirko Helmdach, der durch eine Schulterverletzung gehandicapt, auch nicht wie gewohnt zum Zuge kam und später am Kreis agierte. Eine Erklärung für die durchwachsene Leistung hatten beide auch nicht parat. Vielleicht aber hatten die Gastgeber die auswärts noch punktlosen Angermünder zu sehr auf die leichte Schulter genommen.

Die Uckermärker erwischten den besseren Start, führten nach 13 Minuten mit 4:1. Danach fingen sich die Blau-Weißen, glichen durch Marcel Domagala zum 5:5 (17.) aus. Doch immer wieder stoppten technische Fehler auf beiden Seiten den Spielfluss. Bei den Gastgebern fanden zudem zahlreiche lange Würfe aus der Abwehr nicht ihren Abnehmer, verpuffte oftmals die erste Welle. Viele Angriffe wurden zudem überhastet und mit Einzelaktionen abgeschlossen. Zur Halbzeit führten die Perleberger trotzdem mit 10:8.


Auch im zweiten Abschnitt bekamen die Zuschauer weiter spielerische Magerkost geboten. Doch mehr als auf drei Tore ließen die wacker kämpfenden Angermünder, bei denen der kleine Fanblock wenigstens ein bisschen Stimmung verbreitete, die Blau-Weißen nicht enteilen. Beim Stand von 20:19 (49.) waren die Gäste wieder dran.

Gäste schwächen sich durch Zeitstrafen

In den letzten Minuten schwächten sich die Angermünder durch viele Zeitstrafen - allein in der zweiten Halbzeit kassierten sie neun (!) – selbst und so ergaben sich größere Lücken in ihrer Abwehr. Als Sören Dieme und Michael Franke mit den Toren 26 und 27 die Angriffe am Kreis erfolgreich abschlossen, war der Perleberger Arbeitssieg endgültig in Sack und Tüten. 

 

 

Bericht vom 29.03.2011 - Bittere Niederlage

„Der Prignitzer“ vom 29.03.2011

Blau-Weiß verliert 31:32 in Teltow und Hampel mit Knöchelverletzung

von Torsten Gottschalk

Eine schmerzliche Auswärtsniederlage im doppelten Sinne mussten die ersatzgeschwächt angetretenen Verbandsliga-Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf hinnehmen. Zum einen verloren die Blau-Weißen das Spiel knapp mit 31:32 (12:14.). Zum anderen mussten die Perleberger auch den Ausfall von Toralf Hampel verkraften, der sich schon in der 5. Minute schwer verletzte und mit Verdacht auf Knöchelbruch ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

„Das Ergebnis ist völlig nebensächlich“, meinte Perlebergs Trainer Jörg Domagala angesichts der Vorkommnisse. „Toralf, dem wir auf diesem Wege natürlich gute Besserung wünschen, muss wohl operiert werden und fällt die restliche Saison leider aus.“

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten bis Hampels Verletzung bereits mit 4:1. Nach dem Ausgleich zum 4:4 bis hin zum 10:9 war das Spiel dann ausgeglichen. Bis zur Pause baute die Heim-Sieben ihren Vorsprung noch auf 12:9 aus.

Nach dem Wechsel waren die Perleberger beim Stand von 15:15 wieder dran. Doch nach einer Schwächephase der Gäste zog Teltow/Ruhlsdorf bis auf 22:16 davon. „Dann haben wir uns wieder gefangen“, blickt Jörg Domagala auf die 45. Minute zurück, als sein Team auf 26:27 verkürzen konnte. Mit zunehmender Spieldauer machte sich der Kräfteverschleiß bei den Gästen, die nur noch einen Auswechselspieler zur Verfügung hatten, immer mehr bemerkbar. Zwar verkürzten die Perleberger fünf Minuten vor Schluss zum 29:30, der Ausgleich gelang aber nicht mehr.

„Man kann in Teltow verlieren. Das hätte aber, trotz des Rumpfteams, nicht sein müssen“, so Jörg Domagala. Größtes Manko bei den Blau-Weißen war die Chancenverwertung. „Wir haben den Pfosten regelrecht rund geworfen“, ärgerte sich der Perleberger Trainer über zahlreiche verpasste Gelegenheiten. Beste Torschützen der Gäste waren Marcel Domagala (12), Robert Neudmann (6) und Tobias Köhler (5).

 

 

Bericht vom 21.03.2011 - Perleberger Handballer lassen Gästen keine Chance

„Der Prignitzer“ vom 21.03.2011

von Torsten Gottschalk

Blau-Weiß gewinnt Verbandsliga-Nachholspiel gegen den 1. VfL Potsdam III klar mit 38:24 (20:15).

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben den Absturz ins Tabellenmittelfeld vermieden und sich sich mit einem klaren Heimsieg im Nachholspiel gegen den 1. VfL Potsdam III in der Spitzengruppe der Verbandsliga etabliert. Vor gut 350 Zuschauern in der heimischen Rolandhalle bezwangen die Domagala-Schützlinge am Sonnabend die Männer aus der Landeshauptstadt überraschend deutlich mit 38:24 (20:15).

Erfolgreichste Torschützen auf Seiten der Gastgeber waren Mirko Helmdach (10 Treffer) und Marcel Domagala, der sieben Mal traf. In der Tabelle liegen die Blau-Weißen mit nunmehr 21:13 Punkten, hinter Grünheide II (28:6), Bad Freienwalde (24:10) und Wittenberge (22:12), weiter auf Platz vier.

„Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden“, meinte Blau-Weiß Coach Jörg Domagala nach Spielschluss. „Alle Spieler haben größtenteils das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Allerdings ließ die Chancenverwertung, trotz der 38 erzielten Tore, zu wünschen übrig.“

In der Tat begannen die Gastgeber hochkonzentriert, führten nach knapp sechs Minuten mit 5:1 und bauten ihren Vorsprung danach auf 10:3 aus. Doch dann geriet der Spielfluss etwas ins Stocken. „Wir haben zunächst super gespielt. Mit der Führung sind wir dann zu locker umgegangen, war die Luft etwas raus“, meinte Perlebergs Kapitän Robert Neudman. Aufgrund der vielen vergebenen Torchancen der Perleberger blieb der VfL deshalb noch auf Tuchfühlung. Fast mit der Pausensirene markierte Philipp Pipa aber das 15:10 für die Gastgeber.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten die nur mit sieben Feldspielern angereisten Potsdamer noch einigermaßen mit. Vor allem Linksaußen Robert Suchalla (10 Tore) kam ein ums andere Mal frei zum Abschluss. Doch mit fortschreitender Spielzeit bauten die Landeshauptstädter kräftemäßig immer mehr ab.

Blau-Weiß zog die Zügel an, besann sich wieder auf die spielerischen Elemente, und konterte die Gäste gleich mehrfach klassisch aus. Beim Stand von 29:19 (50.) betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. Routinier Mirko Helmdach markierte kurz vor Spielende das 34. Tor für die Heimsieben. Zu diesem Zeitpunkt hielt es die begeisterten Zuschauer schon längst nicht mehr auf den Sitzen.

Perleberg: Pehlke –Köhler (1 Tor), Wudke (4), Hampel (2), Mirko Helmdach (10), Franke (1), M. Domagala (7), Neudmann (4), Telschow, C. Schubert (2), Dieme (4), D. Helmdach, Pipa (3)

 

Spielfilm: 1:0, 5:1, 10:3, 10:7, 10:10, 15:10 - 18:12, 22:18, 30:19, 34:21, 38:24

 

 

Bericht vom 16.03.2011 - Bis zum 29:30 war alles noch in Ordnung

„Der Prignitzer“ vom 16.03.2011

von Oliver Knoll

Mit einer 34:40 (19:20)-Niederlage kehrten die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg vom Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Werneuchen zurück (wie kurz gemeldet). „Wir konnten nicht an die Leistung vom Sieg gegen Bad Freienwalde anknüpfen“, sagte der Perleberger Co-Trainer und Spieler Mirko Helmdach.

Dabei hatte es für die Blau-Weißen gut begonnen, sie führten zunächst mit drei Toren. In der Folge agierten die Perleberger aber zu eigensinnig und luden die Gastgeber zu Kontern ein. Die Folge: Nach einem 6:0-Lauf lag nun Werneuchen mit drei Toren in Front. Bis zum Wechsel verkürzten die Gäste auf 19:20.

Auch nach der Pause war für die Perleberger – wie es Trainer Jörg Domagala formulierte – „bis zum 29:30 die Welt in Ordnung“. Dann brach es über die Blau-Weißen, die doch auf den nach wie vor an der Schulter verletzten Torwart Stehan Schubert verzichten mussten, hinein. „Komische Aktionen und individuelle Fehler beschrieb Mirko Helmdach die Phase, in der die Perleberger mit 29:35 ins Hintertreffen gerieten.

Danach lief nicht mehr viel. Auch eine 6:4-Überzahl konnte nicht genutzt werden. Werneuchen spielte die verbleibende Zeit clever runter. „34 Auswärtstore sind nicht schlecht, aber in der Abwehr hat es nicht gepasst“, erklärte Jörg Domagala. 

 

 

Bericht vom 22.03.2011 - Nach kleiner Durststrecke wieder ein Sieg

SV Blau/Weiß Perleberg vs. PHC Wittenberge 22:17 (8:6)

von Silvia Buss

Beim Handball-Kreisderby der Frauen gingen alle mit großen Erwartungen ins Spiel. Die Damen des SV Blau/Weiß Perleberg taten sich am Anfang etwas schwer, dies nutzten die Frauen des PHC Wittenberge zur 4:3-Führung. Nach 20 Spielminuten nahm der Wittenberger Trainer eine Auszeit. Das nutzte jedoch mehr den Perlebergerinnen, sie gingen nun ihrerseits in Führung. In die Halbzeitpause dieser fair geführten und von den Schiedsrichtern aus Perleberg und Wittenberge (die angesetzten Wittstocker Schiedsrichter reisten nicht an) gut geleiteten Partie ging es mit einer 8:6 Führung der Gastgeberinnen.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichen. Zwar hatten die Rolandstädterinnen in der Mitte der zweiten Halbzeit etwas Schwierigkeiten die Gäste auf Distanz zu halten, konnten jedoch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Willen zum Sieg den Vorsprung noch ein wenig ausbauen und am Ende das Spiel mit 22:17 für sich entscheiden.

Perleberg spielte mit: Stephanie Böttcher (Tor), Henriette Krotki (3), Susann Freitag (1), Cindy Wagner (9), Silvia Buss (2), Caroline Buss, Aniko Herms (2), Linda Appelt (5), Carolin Gruschka, Katja Lorenz, Theresa Krotki (Tor), Jennifer Priemann 

 

 

Bericht vom 08.03.2011 - Perleberg findet zu alter Form zurück

„Der Prignitzer“ vom 08.03.2011 (SV Blau/Weiß Perleberg – SV Bad Freienwalde)

von Oliver Knoll

Handballer des SV Blau-Weiß besiegen vor 220 Zuschauern in der Rolandhalle den Tabellenzweiten SV Bad Freienwalde mit 33:30 (17:12).

Auf dem Weg zurück zur guten Form zu Saisonbeginn scheinen sich die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg zu befinden. Die Mannschaft des Trainergespanns Jörg Domagala/Mirko Helmdach besiegte vor 220 Zuschauern in der Rolandhalle den Tabellenzweiten SV Bad Freienwalde mit 33:30 (17:12) und liegt – bei einem Spiel weniger – nach Minuspunkten gerechnet nur noch einen Zähler hinter den Bad Freienwaldern.

„Das war meiner Meinung nach eines unserer besten Saisonspiele“, sagte ein zufriedener Jörg Domagala. Was ihn beim Blick auf den Spielverlauf besonders freute: „Wir haben diesmal die ersten 15 Minuten nicht verschlafen, waren sofort konzentriert“. Das führte dazu, dass die Gastgeber den Kontrahenten vom Ergebnis her erstmal auf Distanz hielten.

Über 3:0 zogen die Blau-Weißen, die ohne den verletzten Torwart Stephan Schubert antreten mussten, zunächst auf 5:1 davon. In der Deckung gab es keine Probleme und im Angriff klappten die Spielzüge. Dennoch ließen sich die Gäste nicht ganz abschütteln. Mitte der ersten Halbzeit führte der Neuling mit 9:7. „Gegen Ende der ersten Hälfte hatten wir nochmal einen guten Lauf“, beschrieb der Trainer die Phase, in der sich seine Schützlinge bis zum Wechsel mit fünf Toren (17:12) doch ein wenig absetzen konnten.

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Perleberger gut. So hatte der der Fünf-Tore-Vorsprung beim 21:16 und 22:17 zunächst weiter Bestand. Es folgte eine kleine Schwächephase der Prignitzer und die Bad Freienwalder zeigten, dass sie in der Verbandsliga-Tabelle nicht zu Unrecht in oberen Gefilden zu finden sind. Der Vorsprung der Gastgeber schmolz dahin.

Plötzlich stand es nur noch 25:24.

 

„Dann haben wir eine Auszeit genommen und die Mannschaft beruhigt“, schilderte Jörg Domagala die taktische Maßnahme. Die führte zum Erfolg. Die Blau-Weißen spielten wieder ruhiger und zogen von 26:25 auf 29:25 davon. Im Anschluss brachten sie diesen Vorsprung über die Runden. „Das war ein vollauf verdienter Sieg. Wir hatten keinen Ausfall, haben aber diesmal auch nicht so oft gewechselt, meist mit der Stammformation gespielt. Das war uns dann doch zu riskant“, sagte der Trainer, der aus der geschlossenen Mannschaftsleistung Philipp Pipa für seinen guten Auftritt hervorhob. Mit diesem Sieg können die Perleberger die nächste Aufgabe angehen. Aber die hat es in sich: Die Blau-Weißen reisen am Sonnabend nach Werneuchen. 

 

 

Bericht vom 28.02.2011 - Zurück in der Erfolgsspur

„Der Prignitzer“ vom 28.02.2011 (SV Blau/Weiß Perleberg – SV 63 Brandenburg-West II)

von Torsten Gottschalk

Perleberger Verbandsliga-Handballer mit 40:31 (18:15)-Heimsieg gegen Brandenburg West II.

Die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg haben in der Verbandsliga Nord nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am Sonnabend bezwang der Aufsteiger vor 160 Zuschauern in der heimischen Rolandhalle den SV 63 Brandenburg-West II klar mit 40:31 (18:15). In der Tabelle verbesserten sich die Rolandstädter auf den vierten Platz. „Der Sieg geht in Ordnung“, meinte Blau-Weiß Trainer Jörg Domagala nach Spielschluss. „Allerdings hätte vorn mindestens eine 50 stehen müssen“, monierte der Coach.

In der Tat gingen die Blau-Weißen fast schon grob fahrlässig mit ihren vielen Großchancen um. Gut nur, dass mit Veiko Springmann im Kasten der Heimsieben ein sicherer Rückhalt stand, der sein Team auf Kurs hielt. Am Ende standen für den 42-Jährigen 22 Paraden in der Statistik. Das freute auch Stammkeeper Stephan Schubert, der auf Grund einer Schulterverletzung zum Zuschauen verdammt war. „Das war schon eine starke Leistung von ihm“, erkannte „Schubi“ neidlos an. Und wie war es auf der Tribüne? „Man geht emotional doch etwas mehr mit“, gab Schubert, der den Gegner etwas stärker eingeschätzt hatte, zu.

Dabei hielten die Gäste lange gut mit, lagen zur Pause nur mit 15:18 zurück. Doch im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeber auf. Zehn Minuten vor der Schlusssirene führten die Blau-Weißen erstmals mit zehn Toren Vorsprung (33:23.) Da durfte auch Springmann den Platz im Tor für Michael Pehlke räumen.

Vor allem Kreisspieler Mirko Helmdach, der bis zum Spielende acht Treffer erzielte, war in dieser Phase mehrfach erfolgreich. Helmdach am Kreis? „Ich hab ein bisschen Probleme am Wurfarm“, klärt der ansonsten im Rückraum agierende Torjäger auf. „Aber mir hat es dort ganz ganz gut gefallen“, meinte der 30-Jährige und gab zu, das sich seine Mannschaft am Sonntag beim Heimspiel gegen Bad Freienwalde noch steigern muss.

Perleberg:
Springmann, Pehlke (beide Tor) – Köhler, Wudke (1 Tor), Hampel (8), M. Heldach (8), Franke (1), Domagala (8), Neudmann (5), C. Schubert, Dieme, D. Helmdach (6), Pipa (4)

Zuschauer: 160


 

Bericht vom 22.02.2011 - Nach verschlafenem Start noch am Punkt geschnuppert

„Der Prignitzer“ vom 22.02.2011 ( Grünheider SV II - SV Blau/Weiß Perleberg)

von Torsten Gottschalk

Ohne Punkte mussten die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg am Sonnabend die Heimreise antreten. Die Gäste unterlagen Spitzenreiter Grünheider SV II mit 31:37 (15:18). Beste Torschützen in den Reihen der Blau-Weißen waren Mirko und Danilo Helmdach mit jeweils sieben Treffern. In der Tabelle rutschten die Rolandstädter auf Rang sieben ab.

„Grünheide hat verdient gewonnen. Allerdings fiel der Sieg auch ein bisschen zu hoch aus. Für uns war sogar ein Remis drin“, meinte Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala, der mit der Leistung seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden war, nach Spielschluss. Allerdings haderten die Gäste gleich mehrfach mit zweifelhaften Entscheidungen der Schiris. „Selbst Grünheides Keeper Axel Wunsch hat zugegeben, das die Unparteiischen nicht auf unserer Seite waren“, so Domagala.

Nach verschlafenem Start lagen die Perleberger schnell mit 2:10 zurück. Nach einer Auszeit und Umstellungen im Angriff und Abwehr - Grünheides Spielmacher Alexander Engel wurde manngedeckt - verkürzten die Perleberger den Rückstand bis zur Pause auf 15:18.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste mehrfach bis auf zwei Tore heran, konnten den Schlussspurt der Gastgeber aber nicht mehr entscheidend kontern.

Perleberg:
Schubert, Springmann (beide Tor) – Köhler (1 Tor), Wudke, Hampel 3, M. Helmdach 7, Neudmann 5, Telschow 2, C. Schubert, Dieme 2, D. Helmdach 7, Pipa 2, Domagala 2

 

 

Bericht vom 01.02.2011 - Werbung für den Handball

„Der Prignitzer“ vom 01.02.2011 (SV Blau/Weiß Perleberg – PHC Wittenberge)

von Torsten Gottschalk

Tobias Jüchert macht in einem packenden Derby den Wittenberger Sieg in Perleberg perfekt

Das Prignitz-Derby zwischen den Verbandsliga-Handballern von Gastgeber SV Blau-Weiß Perleberg und dem PHC Wittenberge hielt am Sonntagnachmittag, was es versprach: Ein packendes Spiel, super Stimmung und faires Miteinander auf und neben der Platte in der mit über 700 Zuschauern prall gefüllten Rolandhalle. Am Ende der in seiner Dramatik kaum zu überbietenden Begegnung behielten die Elbestädter mit 30:28 (15:10) die Oberhand. Beste Torschützen auf Seiten der Wittenberger waren Martin Giske (10 Tore) und Patrick Cesla (8/3). Bei Perleberg trafen Mirko Helmdach (9) und Marcel Domagala (8/2) am häufigsten. In der Tabelle ist der PHC mit 19:7 Punkten weiter erster Verfolger von Spitzenreiter Grünheide II (35:28-Sieg bei Brandenburg-West II), Perleberg (15:9) bleibt Vierter.

Am verdienten Sieg der Wittenberger gab es nach dem Abpfiff des gut amtierenden Schiedsrichterduos Martina Saloga/Maik Lehmann (Frankfurt/Cottbus) nach Ansicht der Experten nichts zu deuteln. „Der PHC wollte den Sieg mehr. Wir sind erst in den letzten sieben Minuten aufgewacht“, meinte Perlebergs Betreuer Mirko Großer. „Der PHC hat verdient gewonnen, hat von Anfang an durch Körpersprache und Geschlossenheit überzeugt. Erst in den letzten Spielminuten blitzte das Können der Perleberger auf“, fand auch Hallensprecher Knut Tonagel. Mit Aussagen wie „der Handball in der Prignitz lebt“ (Tonagel) oder „Topveranstaltung, Werbung für den Handball“ (Großer) trafen beide den Nagel voll auf dem Kopf.
Inder Tat drückten die Wittenberger dem Spiel zunächst ihren Stempel auf, standen in der Abwehr kompakt und nutzten ihre Torchancen konsequent.

Schon in der 10. Minute, beim Stand von 1:6, nahm Blau-Weiß-Coach Jörg Domagala eine Auszeit. Doch immer wenn die Gastgeber, wie nach dem zum 7:9 verwandelten Siebenmeter von Marcel Domagala dran zu sein schienen (19.), zog der PHC wieder an. Mit 10:15 ging es in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf zunächst wenig. Nachdem Christian Walenciak nach feiner Einzelleistung zum 14:21 traf (44.), betrug der Vorsprung der Elbestädter erstmals sieben Tore. Acht Minuten vor dem Abpfiff führte der PHC noch klar mit 28:22.

 

Doch dann machte sich der Kräfteverschleiß bei den Gästen bemerkbar. Die Blau-Weißen holten Tor um Tor auf, gingen zur Manndeckung über, mit der die PHC-Akteure überhaupt nicht klar kamen. 48 Sekunden vor der Schlusssirene markierte Marcel Domagala den Anschlusstreffer zum 28:29. In der Halle hielt es zu diesem Zeitpunkt keinen Zuschauer mehr auf den Sitzen.

Zum tragischen Helden schien danach PHC-Rechtsaußen Tobias Jüchert zu avancieren. 25 Sekunden vor dem Abpfiff brachte er die Kugel nicht im Perleberger Tor unter. Doch statt den Gegenzug auszuspielen, landete das Spielgerät nach dem Abwurf von Perlebergs Keeper Stephan Schubert im Seitenaus. Ballbesitz PHC. „Walle (Christian Walenciak – Anm. d. Autors) gibt mir den Ball und ich hau ihn dann zum Glück rein“, schildert Tobias Jüchert die letzte Szene des Spiels

Nach dem Siegtreffer zum 30:28 beschrieb Tobias Jüchert seine ganz persönlichen Eindrücke: „Ein geiles Gefühl. Ich habe für Perleberg gespielt, kenne von den über 700 Zuschauern bestimmt 600. Doch nun spiele ich für den PHC. Hätten wir 60 Minuten konsequent so durchgespielt, wäre der Sieg noch höher ausgefallen. Wir haben Glück gehabt, aber verdient gewonnen.“

 



 

Bericht vom 25.01.2011 - Handballer vom SV Blau Weiß gewinnen wichtiges Auswärtsspiel

Von Wolfgang Heil

Mit Sieg in Altlandsberg weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze gewahrt.

Durch eine geschlossene gute Mannschaftsleistung holt sich das Handball-Team vom SV Blau-Weiß zwei wichtige Auswärtspunkte. Die Mannschaft gewann gegen den MTV Altlandsberg II mit 40:32 Toren (22:19). Das war ein wichtiger Sieg für alle, das Ergebnis gut für das Selbstvertrauen der Spieler und somit der Anschluss an die Tabellenspitze zurück erkämpft .

Zum Spielverlauf:

Beide Mannschaften begannen mit einer übervorsichtigen Spielweise, wenig Zielstrebigkeit und Toredruck. Altlandsberg fand dann schneller ins Spiel, nach 10 Spielminuten führte der MTV mit 4:2 Toren.

Beim Spielstand 6:3 wechselte Trainer Domagala den Torwart, Blau Weiß stellte zusätzlich die Abwehr um, jetzt wurde das Team stabiler und verhinderte leichte Torwürfe und erkämpfte sich zusätzliche Ballgewinne.

Das zahlte sich aus, Blau Weiß konterte und wurde mit schnellen und einfachen Toren immer wieder belohnt. Die folgenden Spielstände waren dann: 7:5 ; 9:7; 10:8; 12:10; 14:12; beim Spielstand 14:14 in der 20. Spielminute war das Eis dann endgültig gebrochen.

Blau Weiß legte jetzt energisch nach, spielte konsequent Handball und machte seine Tore von allen Positionen.

Halbzeitstand: 22:19 für Perleberg.

Blau Weiß spielte dann in der 2. Halbzeit einen guten und erfolgreichen Handball. Altlandsberg kam nicht mehr so richtig ins Spiel. Perleberg baute den Tore Vorsprung kontinuierlich und sicher aus.

 

Endstand dann 40:32 für SV Blau Weiß Perleberg.

Für Perleberg spielten:
M. Pehlke; S. Schubert; V. Springmann; M.Großer; T. Köhler 1; G. Wudke; T. Hampel 8; M. Helmdach 8; D. Helmdach 4; M. Franke; M. Domagala 5; R. Neutmann 8; Th. Telschow 2; S. Dieme 4


 

 

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